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Tocsen-Sensor am Helm kann Leben retten

Der Sturzhelmsensor von Tocsen wird auf den Fahrradhelm geklebt. Er erkennt Stürze und alarmiert daraufhin Notfallkontakte.

Fahrradhelm mit Sensor
© Tocsen

Sowohl beim Fahrradfahren als auch beim Skifahren und Reiten ist es ratsam, einen Helm zu tragen. Aber der Helm allein schützt nicht vor Stürzen, Unfällen und Verletzungen. Daher hat das Start-Up-Unternehmen Tocsen aus Freiburg einen kleinen Sensor entwickelt, den man an den Helm klebt. Gerade wenn man allein unterwegs ist, kann dieses kleine Helferlein Leben retten.

Der Sturzhelmsensor funktioniert in Kombination mit einer App. Erkennt der Sensor einen Sturz, alarmiert er sofort über die App die hinterlegten Notfallkontakte sowie die Rettungsgemeinschaft in der Nähe. Zu dieser Gemeinschaft gehören Menschen, die ebenfalls die Tocsen-App installiert haben und sich geographisch in unmittelbarer Umgebung zum Verunglückten aufhalten. Laut Tocsen haben sich weltweit bereits über 30.000 Menschen registriert, über 9.000 Sportler nutzen das Hilfstool für den Helm.

Fahrradsturz, App-Benachrichtigung
Bei einem Sturz alarmiert der Tocsen-Sensor Notfallkontakte. © Tocsen

Auch Profisportler nutzen Sensor

Seit Herbst letzten Jahres stattet die internationale Radsportmarke Ekoï ihre Helme mit dem Sensor aus. Ebenso kooperiert Tocsen mit Bosch, Alpina und Uvex. Bei ausgewählten Helmmodellen der Partner wird der Sensor direkt im Helm verbaut und nicht von außen angeklebt.

Sogar Profi-Teams starten mit diesen smarten Helmen bei der Tour de France. Insbesondere Radsportler trainieren intensiv und sind dabei häufig allein unterwegs. Die Sturzgefahr ist hier besonders hoch. Zudem haben Profis eine Vorbildfunktion und machen das Thema Sicherheit so auch für junge Menschen und Hobby-Sportler präsent.



Der Sensor zum Aufkleben ist in pink und schwarz erhältlich und kostet im eigenen Onlineshop von Tocsen 79,90 Euro. Aufgeladen wird der Sensor über einen USB-Anschluss. Laut Hersteller hält die Kapazität des Akkus etwa drei Monate, bevor der Sensor wieder aufgeladen werden muss. Übrigens: Der Sportler kann über die App auch selbst Entwarnung geben, wenn er gestürzt ist, aber nichts Schlimmes passiert ist.


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