Erst vor rund zwei Wochen hat Google auf seiner I/O-Konferenz 2022 das erste Mal die neue Pixel-7-Serie präsentiert. Zwar gab es nur ein paar Renderbilder zu sehen, dennoch spekuliert die Technik-Welt schon fleißig über die neuen Geräte. Zum Beispiel entdeckte das Online-Magazin “9to5Google” erst kürzlich im Android-Quellcode vermeintliche Display-Details der angekündigten Smartphones Pixel 7 und Pixel 7 Pro. Doch das war offenbar nur die Spitze des Eisbergs: Denn nun berichtet selbige Website, weitere Codenamen und Modellnummern gefunden zu haben. Besonders ein noch namenloses Gerät mit der Kennzeichnung “G10” sorgt mit seinen Spezifikationen für Aufsehen. Verbirgt sich dahinter die Ultra-Variante der Pixel-7-Serie?



Google Pixel 7 Ultra: Wirklich High-End?

Während die Codenamen “Felix” und “Lynx” für das Google Pixel 7a und für das faltbare Smartphone Google Pixel Notepad stehen sollen, zerbricht sich “9to5Google” an G10 den Kopf. Denn der Quellcode liefere bereits eine Menge Hinweise. So deutet Vieles darauf hin, dass bei dem Gerät ein Exynos-Chip von Samsung zum Einsatz kommt. Für ein High-End-Smartphone verwunderlich, denn Google setzt bei seiner Pixel-7-Serie bekanntlich auf die nächste Generation seines hauseigenen Tensor-Chips. Doch nicht nur zum Prozessor gibt es Hinweise, sondern auch zum Display. “9to5Google” zufolge setze Google wie beim Pixel 6 Pro und Pixel 7 Pro auf ein AMOLED-Display, das mit 3.120 x 1.440 Bildpunkten auflöst und eine Bildwiederholrate von 120 Hertz bietet. Einen Unterschied soll es jedoch geben: Denn das Panel werde nicht wie vorher von Samsung geliefert, sondern von dem chinesischen Display-Hersteller BOE. Die Bildschirmgröße betrage hingegen ebenfalls 71 x 155 Millimeter.



Dennoch ist sich auch “9to5Google” noch nicht sicher, inwiefern das Gerät mit der Modellnummer G10 in das diesjährige Pixel-Line-up passt. Damit ist der ideale Nährboden für wilde Theorien und Spekulationen geschaffen.