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Luftreiniger-Test 2022: Einer ist besser als Dyson

Die Testsieger-Marke aus letztem Jahr muss ihren Platz räumen. Für wen, zeigt der Test.

© Resul Mentes/Unsplash, IMTEST

Luftreiniger sind spätestens seit der Corona-Pandemie im Trend. In immer mehr Restaurants, Arztpraxen, Schulen und Behörden stehen die mehr oder weniger auffälligen Geräte und sollen die Luft sauber halten. Doch tun sie das auch wirklich? IMTEST hat zehn aktuelle Modell im großen Luftreiniger-Test auf Herz, Nieren und vor allem Lunge getestet. Dabei schnitten fünf Modelle anderer Marken besser als der Dyson-Luftreiniger ab. Zudem holte IMTEST den Expertenrat von Dr. Stefan Schumacher ein. Er ist als promovierter Physiker für Luftreinhaltung und Filtration am Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. in Duisburg tätig.

Wie sinnvoll sind Luftreiniger? Test bestätigt Wirkung

Sind Luftreiniger aber vielleicht doch nur ein Trend? Würde nicht auch ein gutes Durchlüften reichen, um verbrauchte Luft auszutauschen? Laut Umweltbundesamt ist das zwar ein guter Anfang, reicht aber tatsächlich nicht. Denn auch in der Außenluft gibt es Luftverschmutzungen, die die Gesundheit langfristig beeinträchtigen. Und dazu zählen nicht nur Pollen, auf die Allergiker reagieren. Die Kombination aus Abgasen und Feinstaub macht den Risikofaktor Luftverschmutzung derzeit zur weltweit vierthäufigsten Krankheits- und Todesursache.


„LUFTREINIGER ERSETZEN NICHT, ABER ERGÄNZEN DAS LÜFTEN, INDEM SIE SCHADSTOFFE ENTFERNEN.“

Schwarz Weiß Porträt von lächelndem Mann mit Brille
Dr. Stefan SchumacherLuftreinhaltungs-Experte

Und ein erhöhtes Risiko gilt laut WHO für jeden Verschmutzungsgrad – auch für solche unterhalb der aktuellen Grenzwerte. Als Zusatz zum Lüften sind Luftreiniger also definitiv zu empfehlen.

Frau sitzt auf grauem Sofa und streichelt Bordercollie vor ihr, davor ein grauer runder Luftreiniger
Nicht nur für Allergiker wird das Durchlüften mit zusätzlichem Einsatz eines Luftreinigers empfohlen. Er hilft sowohl gegen Allergene wie Pollen oder Tierhaare als auch gegen Abgase, Feinstaub und Co. © Philips

Und der Test bestätigt die Wirkung. Denn fast alle Luftreiniger im Test schneiden im Bereich Leistung und Reinigung mit „sehr gut“ beziehungsweise „gut“ ab. Die Modelle reichen von den Top-Marken wie Dyson, Philips und Rowenta über Blueair zu Medion und Xiaomi.

So lief der Luftreiniger-Test ab

Das wichtigste Kriterium beim Luftreiniger-Test ist die Reinigungsleistung. Doch auch Aspekte wie Stromverbrauch, Lautstärke und App-Gestaltung fließen in die IMTEST-Wertung mit ein.

Eine spezielle Apparatur bläst Zigarettenrauch in einen definierten Testraum. Anschließend zählt die Zeit, die die Testgeräte zur Reinigung der Partikel und des Geruchs aus der Luft benötigen. Auch die Art des Filters geht in die Bewertung mit ein.

Sowohl die Inbetriebnahme als auch die Bedienung werden bewertet. Und das am Gerät direkt und, je nach Verfügbarkeit, auch per Fernbedienung oder App. Außerdem ist die Einfachheit des Filterwechsels wichtig.

Stromverbrauch und Lautstärke der Testgeräte können mit Messgeräten ermitteln werden. Außerdem wird bewertet, ob die Luftreiniger über das normale Rauschen hinaus noch auffällige Geräusche, wie etwa Pfeifen, von sich geben. Folgekosten, die Art der Verpackung und die Garantiebedingungen sind ebenfalls wichtig.

Eine Auswahl an Betriebsmodi und Funktionen können die Note zusätzlich aufwerten.

Weißer eckiger Luftreiniger, Hand hält schwarzes Messgerät davor
Im maximalen Betrieb wird die Lautstärke der Testgeräte in einem Abstand von 1 Meter ermittelt. © IMTEST

Wie gut reinigen die Luftreiniger im Test?

Für die Reinigungsleistung ist ausschlaggebend, wie schnell und gut ein Gerät die Zimmerluft reinigt. „Sind die Partikel einmal aus der Luft entfernt und im Filter eingebunden, haben sie keine negativen Folgen mehr“, sagt Dr. Stefan Schumacher. Da die Geschwindigkeit der Reinigung nicht nur von der Leistung des Luftreinigers, sondern auch von der zu reinigenden Luftmenge abhängt, geben Hersteller in der Regel eine maximale empfohlene Raumgröße für ihre Geräte an.


„DIE AUSWAHL DES RICHTIGEN LUFTREINIGERS HÄNGT VOR ALLEM VOM GEPLANTEN EINSATZ(ORT) AB.“

Dr.-Ing. Lotta SchenckingIMTEST-Expertin

Nur wenn Luftreiniger-Leistung und Luftvolumen zusammenpassen, ist eine Reinigung in angemessener Zeit möglich. Um dies zu überprüfen, mussten die Luftreiniger im Test durch das IMTEST-Labor. Hier mussten die Geräte Zigarettenrauch aus der Luft filtern. Dieser stellt eine repräsentative Luftverschmutzung aus Partikeln unterschiedlicher Größe und Gasen dar. Die Dauer der Reinigung wurde anhand eines Partikelmessgeräts ermittelt. Angelehnt an die Luftqualitätsleitlinien der WHO war es das Ziel, mit dem PM2,5- als auch mit dem PM10-Wert die Marke von zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu unterschreiten.

Weißes Rohr mit Zigarette am Ende die von Hand mit Feuerzeug angezündet wird
Zigarettenrauch wird im IMTEST-Labor als Luftverpester genutzt, um die getesteten Luftreiniger herauszufordern. © IMTEST

So schnell säubern die Reiniger die Luft

Besonders schnell reinigten im Luftreiniger-Test die Modelle von Philips, Rowenta und Xiaomi. Auch der Blueair-Luftreiniger schnitt sehr gut ab, obwohl er eine geringere Filtereffizienz aufweist. Diese vier Testgeräte benötigten für die Luftreinigung des IMTEST-Labors mit einer Grundfläche von circa 10 Quadratmetern weniger als 15 Minuten. Der Dyson brauchte etwas länger, aber meisterte die Aufgabe dennoch flott. Das Gerät, das mit Abstand am längsten brauchte, war der Sichler LFT-250.app. Ganze 70 Minuten benötigte er für die gleiche Aufgabe. Dies ist durch seine geringere Größe, niedrigere Filtereffizienz und weniger Luftdurchsatz pro Stunde zu erklären.

Partikelmessgerät
Die Luftverschmutzung erfasst das Partikelmessgerät. © IMTEST
Luftreiniger: Partikelmessgerät mit Werten
Der PM2,5- und der PM10-Wert müssen am Ende des Tests den Grenzwert unterschreiten. © IMTEST

Anzeige der Luftqualität

Besonders praktisch ist, dass viele der Luftreiniger im Test bereits auf dem Bedienfeld eine Anzeige für die Luftqualität zeigen. Blueair und Sharp nutzen dafür einen einfachen Farb-Code. Andere Hersteller bieten zusätzlich detailliertere Informationen zur Art der Verschmutzung. Der Dyson Purifier Cool Autoreact misst alle drei Parameter (PM2,5, PM10 und VOC) und zeigt sie auf Wunsch auf dem Display an. Philips und Rowenta zeigen auf dem Bedienfeld jeweils eine gemessene Partikelgröße und die Gaskonzentration.

Hand hält Smartphone ins Bild mit App die türkisen Kreis und Zahl anzeigt vor Anzeige von Luftreiniger, die das gleiche anzeigt
Informationen zur Luftqualität gibt es bei einigen Modellen nicht nur in der App, sondern auch auf dem Display des Geräts. © IMTEST

Medion und Xiaomi bieten dem Nutzer zumindest eine Information über die PM2,5-Verschmutzung. So lässt sich auch zu Hause und nicht nur mit Laborgeräten eine fundierte Entscheidung über die Notwendigkeit und Stärke der Luftreinigung treffen. Ein weiteres Highlight beim Rowenta PU8080 ist zudem das herausnehmbare Display-Element. Damit lässt sich die Luftqualität auch in anderen Räumen messen und unnötiges Herumschleppen des Luftreinigers vermeiden.

Finger zeigt auf Display von Lufreiniger
Eine Anzeige der PM2,5-Konzentration und einen farbigen Ring zur Einschätzung der Luftqualität gibt es zum Beispiel beim Modell von Medion. © IMTEST

Weitere Informationen zur Bedienung und Handhabung von Luftreinigern gibt es in diesem Artikel:



Wie arbeiten Luftreiniger?

Grundsätzlich ist die Funktionsweise eines Luftreinigers simpel. Das Gerät saugt die Raumluft an, filtert sie und pustet sie anschließend wieder in den Raum zurück. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Filtern, die in einem Gerät kombiniert vorkommen können:

Am Lufteinlass eines Luftreinigers ist üblicher Weise eine Loch- oder Gitterstruktur angebracht. Diese fängt grobe Partikel ab, wie zum Beispiel Staub-Flusen.

Eine wesentlich dichtere Struktur weist der Partikelfilter auf, der feineren Staub, Pollen und Krankheitserreger abfängt. Die verbreitetste Variante ist der sogenannte HEPA (High Efficiency Particulate Air) -Filter aus Vliesstoff. Je nach Klassifizierung filtert er bis zu 99,995 Prozent der Partikel aus der eingesogenen Luft. Diese werden anhand ihrer Größe in zwei unterschiedliche Klassen gegliedert. Partikel mit einem Durchmesser von unter 10 Mikrometer werden mit dem Begriff „PM10“, Partikel mit einer Größe von unter 2,5 Mikrometern mit „PM2,5“ abgekürzt.

Zu solchen Partikeln können zum Beispiel Pflanzenpollen gehören. Andere Partikel werden auch zusammenfassend als Feinstaub bezeichnet. „Es ist schon lange bekannt, dass diese beim Einatmen negative Auswirkungen unter anderem auf die Lunge und das Herz-Kreislauf-System haben, auch wenn wir das nicht direkt merken“, erklärt Dr. Stefan Schumacher.

Zusätzlich kann ein Filter mit Aktivkohle im Luftreiniger eingebaut sein. Dieser filtert Gase aus der Luft, zum Beispiel das gesundheitsschädliche Formaldehyd. Dieses kann aus Putzmitteln oder Farben ausdünsten. Formaldehyd wird gemeinsam mit anderen flüchtigen organischen Verbindungen unter der Abkürzung „VOC“ (aus dem Englischen für „volatile organic compounds“) zusammengefasst.

Schaubild Luftreiniger mit auseinandergezogenen Filtern auf Podest
Eine Filterkombination aus Vor-, Partikel- und Deo-Filter bieten die Luftfilter des Testfelds. © Ikea

So arbeiten die Luftreiniger im Test

Die zehn Lutfreiniger im Test setzen für die Luftfilterung auf unterschiedliche Bauweisen. Die meisten Modelle sind turmförmig aufgebaut, saugen die Luft seitlich ein, leiten sie durch die Filterelemente und pusten sie anschließend am oberen Ende Richtung Zimmerdecke wieder heraus. Der Luftreiniger von Blueair führt die Luft in umgekehrter Richtung durch den Filter. Da er mit zusätzlicher Ablagefläche designt ist, wird hier die Luft am oberen Ende eingesaugt und seitlich wieder ausgeblasen.

Ähnlich funktioniert die Luftfilterung auch beim Gerät von Ikea. Bei Dyson wird ebenfalls innerhalb des Ovals die Luft parallel zum Boden ausgegeben. Da zusätzlich eine Dreh-Bewegung hinzugeschaltet werden kann, ist der Dyson Purifier Cool Autoreact auch als Ventilator einsetzbar. Die Modelle von Sharp und Sichler verfügen zudem über eine hinzuschaltbare Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu regulieren.

Drei unterschiedliche Lüftreiniger auf grauem Boden
Die Filterform kann, je nach Bauform, unterschiedlich sein. Entscheidend für die Leistung von Luftreinigern ist aber die Filtereffizienz. © IMTEST

Für die Reinigungsleistung ist aber weder der Weg der Luftführung noch die Befeuchtungsfunktion entscheidend. Dr. Stefan Schumacher betont: „Entscheidend ist aber nicht ausschließlich eine hohe Filtereffizienz, sondern dass der Luftreiniger auch ausreichend Luft umwälzt.“

Was bringen die Apps der Reinigungs-Geräte?

Einige der getesteten Luftreiniger im Test besitzen auch ohne App schon eine große Auswahl an Funktionen und Informationen, die sie den Nutzern vermitteln. Sharp löst das über ein umfangreiches Bedienfeld, Dyson über eine mitgelieferte Fernbedienung und ein Display am Sockel des Geräts.

Hand hält kleine silberne Fernbedienung vor Dyson Luftreiniger
Fernsteuerung ist bei Dyson mit der mitgelieferten Fernbedienung möglich. Eine App gibt es dafür aber nicht. © IMTEST

Bei Philips, Rowenta, Medion und Meaco gibt es viele Funktionen und Informationen sowohl auf dem Bedienfeld als auch in der App. Blueair, Xiaomi und Sichler setzen auf ein Bedienfeld mit weniger Optionen. Die Zusatzfunktionen gibt es nur in der App. Bei Ikea hingegen sind sowohl Bedienfeld als auch App sehr knappgehalten. Außerdem muss man ein Zusatzgerät für rund 50 Euro kaufen, um smarte Funktionen nutzen zu können.

Frau schräg von hinten in Stadt hält Smartphone mit geöffneter App hoch
Eine Fernsteuerung von unterwegs bieten sieben der getesteten Luftreiniger über die zugehörige App. © IMTEST

Bei allen eigenständig vernetzungsfähigen Luftreinigern bieten die Apps eine Fernsteuerung, die auch von unterwegs funktioniert. So kann die heimische Luftqualität zum Beispiel auf dem Nachhauseweg überprüft und direkt reguliert werden. Weitere Highlights finden sich in den Apps von Rowenta und Meaco, die sowohl ein Protokoll der Raumluftqualität als auch Informationen über die Außenluft angeben. Dafür sind sie mit Daten von lokalen Messstationen vernetzt. Bei Philips, Blueair und Medion gibt es zumindest eine der beiden Funktionen.

Smartphone zeigt geöffnete App für Luftreiniger
Sehr übersichtlich ist die Ikea App. Dafür bietet sie aber auch nur sehr wenige Funktionen. © Ikea, IMTEST
Smartphone zeigt App, dunkelblau mit Diagrammen
Ein Protokoll der Luftqualität und Infos über die Art der Luftverschmutzung bietet zum Beispiel Rowenta. © Rowenta, IMTEST

Wie hoch sind die Folgekosten?

Die offensichtlichsten Folgekosten entstehen nach dem Kauf durch den Betrieb des Luftreinigers mit Strom. Bei einem derzeit durch schnittlichen Preis von 37,14 Cent pro Kilowatt stunde können Stromfresser richtig ins Geld gehen. Im Test verbrauchten die leistungsstarken Modelle von Philips und Rowenta am meisten Energie. Am sparsamsten war das Gerät von Sichler. Insgesamt liegen die ermittelten Stromkosten bei täglicher Nutzung aber für alle Geräten unter 50 Euro pro Jahr.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Filterwechsel. Dieser gewährleistet, dass der Luftreiniger langfristig zuverlässig arbeitet. Die absoluten Kosten sind bei einer neuen Filtereinheit von Sichler mit 14,90 Euro mit Abstand am niedrigsten. Bei Sharp fallen für die Kombination von HEPA- und Aktivkohle-Filter mit 119 Euro die höchsten Kosten an. Da je nach Benutzungsart des Luftreinigers auch die Filter-Nutzungsdauer variieren kann, zeigen alle getesteten Geräte – bis auf den Sichler LFT-250.app – einen notwendigen Filterwechsel an.

Hände halten ausgebauten zylinderförmigen Filtereinsatz vor weißem Luftreiniger
Ein Filterwechsel wird bei den meisten Luftreinigern nach sechs bis zwölf Monaten empfohlen. © IMTEST

Die meisten Hersteller empfehlen, die Filter spätestens alle sechs bis zwölf Monate zu tauschen. Somit würden die Kosten für den Filterwechsel mindestens einmal im Jahr anfallen. Eine Ausnahme stellt der Sharp UA-HG40E-L dar, dessen Filter zehn Jahre halten sollen. HEPA- und Aktivkohlefilter sind hier zudem einzeln zu erwerben.

Luftreiniger-Test berücksichtigt die Folgekosten der Filter

Schon beim Kauf eines Luftreinigers sollte darauf geachtet werden, welche Kosten im Betrieb anfallen. Dazu gehören nicht nur Stromkosten, sondern auch die Preise für Ersatzfilter. Die nachfolgende Grafik zeigt die Kosten der jeweiligen Filter für die Luftreiniger aus dem Test in Euro. Dabei lassen sich vor allem die Top-Marken neue Filter gut bezahlen.

Diagramm mit zehn blauen Balken bestehend aus Kreisen
Ein Unterschied von mehr als 100 Euro besteht zwischen der günstigsten und der teuersten Kombination aus HEPA- und Kohlefilter im Test. © IMTEST

Fazit

Das eigene Zuhause ist ein Ort, an dem man sich wohlfühlen und entspannt durchatmen können sollte. Damit dieses Durchatmen auch mit sauberer Luft passieren kann, empfehlen der Luftreinhalte-Experte Dr. Stefan Schumacher und das Umweltbundesamt, das regelmäßige Lüften durch einen Luftreiniger zu ergänzen. Besonders leistungsstark zeigte sich dafür im großen Luftreiniger-Test der Philips 3000i.

Wer erst einmal mit einem günstigeren Luftreiniger einsteigen möchte, ist mit dem Preis-Leistungs-Sieger von Medion gut beraten. Die Testsieger-Marke aus dem letzten Jahr, Dyson, landete dagegen mit dem Modell Purifier Cool Autoreact in diesem Test nur im Mittelfeld.