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Kabelfernsehen: Vodafone ändert Hunderte TV-Frequenzen – alle Infos

Netzbetreiber Vodafone stattet zahlreiche TV-Sender mit anderen Frequenzen aus. IMTEST klärt, was es damit auf sich hat.

Fernseher auf einem Tisch mit dem Vodafone Logo
© Vodafone

Internet, Satellit, Antenne, Kabel: Fernsehen lässt sich in Deutschland auf unterschiedlichen Wegen empfangen. Dennoch ist der klassische Kabelanschluss hierzulande immer noch am beliebtesten. Das liegt unter anderem an der hohen Verfügbarkeit von Free- und Pay-TV-Sendern und an einer störungsfreien Bild- und Tonqualität. Doch gelegentlich gibt es Änderungen: Vodafone – der größte Netzbetreiber der Bundesrepublik – führt seit Sommer 2022 eine große technische Umstellung durch. Dadurch sollen bis zu 350 TV-Sender und andere Angebote eine andere Frequenz erhalten. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2022 sind Anschlüsse in Hamburg an der Reihe. Deshalb hat Vodafone seine Nutzerinnen und Nutzer in der Hansestadt rechtzeitig informiert. Ein großes Sender-Wirrwarr mit Ansage? Keine Panik! IMTEST fasst alle Infos zur technischen Umstellung zusammen und klärt die wichtigsten Fragen.



Warum ändert Vodafone die Frequenzen?

Mit der technischen Umstellung verfolgt Vodafone das Ziel, die Leistungsfähigkeit seines Kabel-Glasfasernetzes zu steigern. Durch die veränderten Frequenzen erhält das Kabel-TV mehr Leistung. Heißt: eine noch bessere Bild- und Tonqualität durch höhere Datenraten. Außerdem werden die Frequenzen vereinheitlicht. Hintergrund: Bisher gibt es bundesweit Leistungsunterschiede im TV-Frequenzspektrum, hervorgerufen durch die regionale Aufteilung des Gebietes. Mit der Umstellung soll sich das ändern.

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Frequenz-Umstellung: Termine im Überblick

Nach und nach stellt Vodafone die Frequenzen in den unterschiedlichen Regionen um. In München, Leipzig, Berlin und weiteren deutschen Städten ist der Prozess bereits abgeschlossen. Wie eingangs bereits erwähnt, ist Hamburg vom 24. auf den 25. Oktober an der Reihe. Die nachfolgende Liste zeigt, welche Städte im Anschluss folgen:

  • Dresden (ab 26. Oktober 2022)
  • Hannover (ab 9. November 2022)
  • Saarbrücken (ab 9. November 2022)
  • Stuttgart (ab 9.November 2022)

Im Idealfall bekommt man nichts mit

Auf seiner Website schreibt Vodafone, dass Nutzerinnen und Nutzer bestenfalls nichts von der Umstellung mitbekommen. Demnach soll die Sender-Umstellung auf Empfangsgeräten von Vodafone, Unitymedia, Sky und modernen Fernsehern automatisch erfolgen. Damit alles reibungslos abläuft, sollte man die jeweiligen Geräte in der Nacht der Umstellung nicht vom Stromnetz trennen. Ein Check am Morgen danach empfiehlt Vodafone ebenfalls. Denn auch bei modernen Geräten kann es vorkommen, dass sie einen Sendersuchlauf nicht automatisch starten.

Der Panasonic LZW2004 steht auf einem Tisch
Moderne Smart-TVs wie der Panasonic TX-65LZW2004 sollten den Sendersuchlauf automatisch anstoßen. © IMTEST

Sendersuchlauf manuell starten

Sollte es Abweichungen geben, kann man den Sendersuchlauf auch manuell anstoßen. Bei den meisten Geräten befindet sich der Punkt in den Einstellungen unter “Installation”. Je nach Hersteller gibt es jedoch unterschiedliche Bezeichnungen. Somit kann es sein, dass der Sendersuchlauf “Programmsuche” oder “Manuelle Suche” heißt. Einmal gestartet, dauert der Sendersuchlauf in der Regel 10 Minuten. Im Anschluss sollten alle TV-Sender samt geänderten Frequenzen auftauchen. Die jeweiligen Programmplätze bleiben gleich – lassen sich aber auch ändern. Wie das bei den bekanntesten TV-Modellen klappt, hat IMTEST in einem separaten Artikel zusammenfasst.



Sollten dennoch Probleme auftreten, verweist Vodafone auf seinen Service. Unter folgender Telefonnummer erreicht man die Hotline: 0800 1070830. Falls sonst noch Fragen bestehen, kann man einen Termin unter folgender Vodafone-Webseite festlegen.

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