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Twitter: Elon Musk bittet Nutzer für blauen Haken zur Kasse

Elon Musk hat die Premium-Version Twitter Blue samt blauem Haken vorgestellt.

Smartphone mit geöffneter Twitter App vor blauem Hintergrund
© Twitter

Nach langem Hin und Her hat Tech-Milliardär Elon Musk Twitter dann doch noch übernommen. Kostenpunkt für den Kurznachrichtendienst: satte 44 Milliarden US-Dollar. Daraufhin folgte die Entlassung des Twitter-Direktoriums, sodass der Tesla- und SpaceX-Gründer nun alleine an der Spitze steht. Doch damit nicht genug: Am Dienstag (1. November 2022) hat Musk bereits den nächsten Paukenschlag angekündigt. Um die Einnahmen zu steigern, wird der blaue Haken, der bisher für die Verifikation eines Kontos dient, in das Premium-Abo Twitter Blue integriert. 8 US-Dollar sollen Nutzerinnen und Nutzer monatlich dafür zahlen.



Blauer Haken für die zahlende Kundschaft

In gewohnter Elon-Musk-Manier hat er die Änderung in mehreren kurzen Tweets erklärt. Seiner Ansicht nach sei der bisherige blaue Haken zur Verifikation Schwachsinn. Diese Unterteilung in verifizierte und nicht verifizierte Profile habe ein System aus “Fürsten und Bauern” geschaffen, was nun durchbrochen werden soll. Künftig symbolisiert der blaue Haken, dass der Nutzer oder die Nutzerin Twitter Blue abonniert hat.

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Doch es winken noch weitere Vorteile: Neben dem blauen Haken sollen Nutzerinnen und Nutzer von Twitter Blue nur halb so viel Werbung sehen. Außerdem können sie lange Videos und Audioinhalte direkt teilen. Die Kennzeichnung von Personen des öffentlichen Lebens soll es aber weiterhin geben – nur in anderer Form. Laut dem Tech-Portal “The Verge” haben die Software-Ingenieure bis zum 7. November Zeit, die Änderungen umzusetzen. Wenn sie das nicht schaffen, will Musk sie entlassen.

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Massig Kritik an neuem Modell

Auf die Ankündigung hagelte es negative Reaktionen. Neben unzähligen Nutzerinnen und Nutzern äußerten sich auch Prominente dazu. So hat sich unter anderem der bekannte Horror-Autor Stephen King über den vorher angedachten Preis von 19,99 US-Dollar im Monat empört. Musks Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Dieser fragte King, ob er mit dem Preis von 8 US-Dollar einverstanden sei. Daraufhin folgte ein kleiner Schlagabtausch auf Twitter, der binnen kurzer Zeit viral ging.

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Es bleibt spannend, wie die Nutzerinnen und Nutzer das neue Premium-Abo annehmen werden. Viele haben bereits gedroht, zu Alternativen wie Mastodon zu wechseln. Ein Auslöser dafür könnte auch die Rückkehr des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sein. Der Dienst hatte seinen Account nach den Ausschreitungen rund um das Kapitol dauerhaft gesperrt. Nach der Übernahme durch Musk befürchten viele eine Reaktivierung des Kontos.

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