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Twitter: Neues Verifikations-Konzept bringt zweiten Haken

Seit dem Kauf von Twitter durch Elon Musk gibt es einige Veränderungen. Unter anderem soll es eine neue Art der Verifikation geben. IMTEST erklärt, was es mit dem Doppelhaken und “TwitterBlue” auf sich hat.

Ein Handy mit der Twitter-App liegt auf einem Holztisch neben einem Kaffee.
Welche Änderungen wird es bei Twitter geben? © Nathan Dumlao / Unsplash

Keine zwei Wochen, nachdem Elon Musk Twitter gekauft hat, hat der neue CEO etwa die Hälfte der Belegschaft entlassen. Doch auch inhaltlich kündigen sich Veränderungen an, so soll es in Zukunft neben dem bisherigen blauen Verifikations-Haken einen zweiten Haken geben. Wozu dieser dient und was aus dem blauen Symbol wird, erklärt IMTEST.



Kurz zur Einordnung: Bislang konnten sich Nutzer auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mithilfe einer Identitätsüberprüfung verifizieren lassen. Der blaue Haken neben dem Profilnamen sorgte also für eine Art Vertrauensbeweis und Seriosität. Nun soll er allerdings neu belegt werden, nämlich mit einem kostenpflichtigen Premium-Status. Bislang ist die Rede von acht Dollar pro Monat, im Gegenzug dazu gibt es dann ausgewählte Zusatzfunktionen.

Screenshot eines Twitter-Profils mit dem neuen Verifikations-Konzept.
So könnten verifizierte Profile in Zukunft aussehen. © Twitter

Diejenigen, die sich zu diesem Abo-Modell bereit erklären, erhalten allerdings nicht automatisch den neu eingeführten “Official”-Haken. Dieser symbolisiert künftig das, was der blaue Haken in der Vergangenheit geleistet hat, also vorrangig die Echtheit des Twitter-Profils. In einem Tweet der Twitter-Produktmanagerin Esther Crawford teilt diese mit, dass der neue Verifikations-Haken nun passiv vergeben wird, und zwar an Regierungskonten, kommerzielle Unternehmen, Geschäftspartner, große Medien, Verlage und vereinzelt auch an Personen des öffentlichen Lebens.

Twitter: Übernachten im Büro

Weitere Informationen, beispielsweise über einen Zeitraum der Einführung, gibt es derzeit nicht. Crawfords Twitter-Post lässt vermuten, dass es nicht der finale Stand der Dinge ist, so “würden sie und ihr Team weiterhin mit der Unterscheidung der Konten-Typen experimentieren.”

Die Managerin machte vor wenigen Tagen Schlagzeilen, nachdem ein Foto von ihr gepostet wurde, auf dem sie im Büro übernachtet. Generell gilt der Umgang mit Mitarbeitenden sowie die Unternehmenskultur in Elon Musks Firmen als umstritten. So sorgten die weitreichenden Entlassungen direkt nach der Übernahme für Empörung, vor allem da ein Team, welches sich für die Wahrung von Menschenrechten eingesetzt hat, aufgelöst wurde.

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