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Gmail: Verschlüsselung für E-Mails gestartet

Wird Gmail nun sicherer?

geöffneter Laptop mit Suche auf Google
Natural Language Processing woe es ChatGPT verwendet, könnte die Internetsuche revolutionieren. © Caio / Pexels

Gmail, das E-Mail-Programm von Google, stand lange Zeit in der Kritik, die E-Mails seiner Nutzer auszulesen, um entsprechend personalisiert Werbung schalten zu können. Google gibt zwar an, diese Praxis mittlerweile eingestellt zu haben, dennoch kommt nun ein neues Tool für Business-Kunden auf den Markt. Die sogenannte Client-Side-Encryption soll Nutzern von Google Workspace Enterprise Plus, Education Plus und Education Standard ermöglichen, ihre Mails bereits auf den eigenen Endgeräten zu verschlüsseln.

In einem digitalen Fenster werden Google Meet und Google Spaces ausgewählt.
Gmail soll durch Verschlüsselung sicherer werden – zumindest für zahlende Geschäftskunden und auf Antrag. © Google

Gmail-Sicherheit mit vielen Einschränkungen

Derzeit ist die Client-Side-Encryption nur in der Beta-Version verfügbar. Ihr Nutzerkreis beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf große Firmen oder Forschungseinrichtungen, die die oben genannten Google-Programme nutzen. Doch auch sie haben nicht automatisch Zugriff auf die Verschlüsselungstechnik. Stattdessen müssen die zuständigen Administratoren der Organisationen die Client-Side-Encryption bei Google zunächst beantragen. Anschließend werde das Update innerhalb der der “nächsten Wochen” freigeschaltet, so Google in einem Blogbeitrag. Und auch dann müssen die Nutzer der Programme noch in jeder E-Mail einzeln anklicken, dass die Client-Side-Encryption hier spezifisch aktiviert sein soll.



Zumindest aber soll es den entsprechenden Nutzern dann auch möglich sein, verschlüsselte E-Mails an Konten ohne Encryption-Zugang zu senden. Das soll auch Nutzer einbeziehen, die gar kein Gmail nutzen, sondern E-Mail-Programme anderer Anbieter.

Zu den oben genannten Einschränkungen kommt vorerst noch hinzu, dass Google das Verschlüsselungsprogramm zunächst nur für die Web-Anwendung von Gmail bereitstellen wird. Allerdings soll eine App-Version für Android und iOS folgen, wie The Verge berichtet.

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