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WhatsApp: Proxy zur Zensurumgehung ermöglicht

So kann man per WhatsApp weltweit Menschen helfen.

Mehrere Personen stehen in einer Reihe und tippen auf einem Smartphone.
Freies Internet ist längst nicht auf der ganzen Welt zugänglich - WhatsApp möchte 2023 dagegen vorgehen. © camilo jimenez / Unsplash

Nicht alle Menschen auf der Welt können ohne Einschränkungen miteinander kommunizieren, so verhindert staatliche Zensur in Ländern wie dem Iran den Zugang zum Internet. Im vergangenen Jahr konnten Betroffene beispielsweise mit dem Messenger Signal einen sogenannter Proxy-Server nutzen, um die Zensur zu umgehen. Nun zieht WhatsApp nach und bietet die Funktion auch an. Mehr dazu bei IMTEST.



Auf dem eigenen Blog gab WhatsApp bekannt, allen Nutzern, die keine direkte Verbindung herstellen können, dies über eine Proxy-Server tun zu können. Konkret ist das vor allem eine Unterstützung für Personen in Ländern oder Regionen, in denen das Internet zensiert wird, also nicht jede Anwendung oder Website zugänglich ist. Betroffene nutzen stattdessen einen Umweg, den Freiwillige aus dem unzensierten Netz bereitstellen.

WhatsApp: Proxy selbst einrichten

Screenshot von WhatsApp mit der Einstellung des Proxys.
Die Nutzung des Proxy-Servers ist schnell in den Einstellungen eingerichtet. © WhatsApp

Um trotz Zensur auf WhatsApp zugreifen zu können, muss lediglich in den Einstellungen unter “Speicher und Daten” und “Proxy” dieser eingeschaltet werden. Wer jedoch freiwillig anderen diese Möglichkeit ermöglichen möchte, muss einen Proxy-Server einrichten. Das geht einerseits im Browser über das Add-On Snowflake, andererseits auch über Messenger wie WhatsApp und Signal. Eine Anleitung auf GitHub unterstützt bei der Einrichtung des Proxys über WhatsApp.

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