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Wintercamping mit Wohnwagen: 10 Dinge, die nicht fehlen dürfen

Für sicheres und komfortables Campen im Winter.

Wohnwagen mit Vordach im Schnee.
© dwt-Zelte

Heizmatten, -kissen und Co.

Damit es einem wohlig warm wird, können auch beheizbare Textilien helfen. Ob Heizdecke, Heizkissen oder Heizmatten für den Fußraum im Wohnmobil: Sie spenden beim Wintercamping zusätzliche Wärme. Hier ist allerdings zu beachten, dass sie oft an ein Kabel gebunden sind und viel Strom verbrauchen.



Camping-Laternen

Wintercamping bedeutet nicht nur geringe Temperaturen und Schnee, sondern auch Dunkelheit. Mit Camping-Laternen können Nutzer zweckmäßige bis angenehme Lichtverhältnisse schaffen. Zeitgemäß sind Modelle mit LED-Technik und wiederaufladbaren Akkus.

Klassische Olight Laterne in grau
Die Laterne besitzt zwei verschiedene USB-Anschlüsse. © Olight

Isolierkannen und -becher

Sich mit Tee oder Kaffee von innen heraus zu wärmen, ist beim Wintercamping unumgänglich. Um nicht alle Stunde den Gas- oder Wasserkocher anschmeißen zu müssen, gibt es Isolierkannen, -flaschen oder –becher. Hier eine Auswahl der besten Gefäße.

Stimmungsvolles Wintercamping mit mobiler Feuerschale

Zu guter Letzt ein Produkt, das absolut kein Muss beim Wintercamping ist – außer für die Camper, welche die Wärme und das Knistern offenen Feuers sowie Marshmallows und Stockbrot schätzen: eine mobile Feuerschale. Besonders empfehlenswert ist die Prometheus, die gut verstaubar ist, da sie in zusammensteckbaren Einzelteilen inklusive Tragetasche kommt.



Checkliste fürs Wintercamping

Mit den vorgestellten Gadgets und Produkten sind Sie beim Wintercamping auf der gemütlichen und sicheren Seite. Während Heizkissen, Feuerschale und dergleichen Annehmlichkeiten eher optional sind, gibt es Dinge und To-do’s, die kein Wintercamper vor und während des Erlebnisses missen darf:

Für Wohnwagen beziehungsweise Caravans gibt es keine Winterreifenpflicht, sie sind aber empfehlenswert. Die Zugfahrzeuge oder Wohnmobile dagegen unterliegen in Österreich und Deutschland einer situativen Pflicht. In Italien, Tschechien, Norwegen und weiteren europäischen Ländern sind Winterreifen fest vorgeschrieben.

Sind Schneeketten, Eiskratzer, Enteisungsspray, Starhilfekabel und Frostschutzmittel an Bord?

Da im Winter viel geheizt werden muss, bedeutet dies einen deutlich höheren Gasverbrauch als im Sommer. So reicht eine 11-Kilogramm-Gasflasche je nach Geräteverbrauch und -einsatz zwischen zwei bis vier Tagen. Außerdem braucht es Gas, das für den Einsatz bei Minusgraden geeignet ist. Hier empfiehlt sich Propangas.

Wer keinen beheizten und isolierten Abwassertank hat, ist gut damit beraten, das Grauwasser nicht in den Tank, sondern direkt in einen Eimer zu leiten. Ansonsten besteht die Gefahr von Vereisungen im und am Tank.

Viele Campingplätze haben nicht ganzjährig geöffnet. Daher sollten sich Camper vorher gut darüber informieren, welche Plätze zur Verfügung stehen. Sind geeignete Orte gefunden, sollte reserviert werden, da Wintercamping gerade in ohnehin touristischen Gebieten immer beliebter wird.

Tipp: Über Pincamp, der Campingplatz-Suche des ADACs, lässt sich explizit nach Plätzen suchen, die im Winter geöffnet haben.

Nicht nur die Heizung von Wohnmobil oder Caravan werden im Winter mehr genutzt: Auch der Stromverbrauch ist in der Regel höher. Bevor die Bordbatterie zu sehr beansprucht wird, nutzen Sie lieber die Stromversorgung vor Ort.



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