Vier Männer schauen ein Fußball-Spiel auf einem 65-Zoll-Fernseher.
Credit: Getty Images, Netflix

Nicht nur Mega-Sportereignisse lassen sich bequem auf dem Wohnzimmersofa genießen. Auch Kino- und Serien-Hits bei Netflix oder Amazon Prime und selbstverständlich Nachrichten, „Tatort“ oder Quizsendungen im klassischen Fernsehen locken vor den Bildschirm. Umso besser, wenn dieser nicht nur scharf, farbtreu und kontrastreich ist, sondern auch richtig schön groß. Besonders beliebt sind 65-Zoll-TVs (Diagonale: 164 Zentimeter) und Internetanbindung (Smart-TV).

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65-Zoll-TVs im Trend

Allein 2020 wurden mehr als 3,2 Millionen Geräte mit 55-Zoll-Bildschirm und größer in Deutschland verkauft. Mittlerweile sind zudem fast neun von zehn TVs in Deutschland „smart“. Und auch der Anteil an Fernsehern mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln (Ultra High Definition, „UHD“) am TV-Gesamtmarkt legt weiter zu. Im ersten Quartal 2021 um 1,1 Millionen Stück – von insgesamt rund 1,45 Millionen verkauften Geräten.

IMTEST hat zehn 65-Zoll-TVs in zwei unterschiedlichen Preisklassen (bis 1.600 und ab 1.600 Euro) getestet, die groß und smart sind und eine hohe Auflösung bieten.

TV Größe im Verhältnis
Credit: IMTEST

Fernseher bis 1.600 Euro

„Hürden“ für den TV-Kauf nehmen

„Das ist doch nicht dein Ernst?“ Wer sich einen neuen, größeren Fernseher anschaffen möchte, muss nicht nur das richtige Modell finden, sondern auch die Partnerin oder den Partner erst von von der Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens überzeugen. IMTEST gibt Hilfestellungen beim „Werben“ für einen neuen TV.


Was spricht für einen neuen TV?

Es gibt viele gute Gründe, um es sich vor einem neuen TV gemütlich zu machen und nach Herzenslust zu flimmern. Ein schärferes, fast schon plastisch wirkendes Bild, mit sehr natürlichen Farben und hoher Auflösung, das den Betrachter förmlich ins Geschehen zieht, dürfte jedoch das wesentlichste Kaufargument sein. Alle 65-Zoll-TVs aus dem Test bieten eine Bildschirmauflösung in UHD. Derart viele Bildpunkte finden sich aber auch auf kleineren, aktuellen TVs mit 55- oder gar 40-Zoll-Display.

Hat der alte Fernseher daheim aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel, kommt er an eine derart hohe Auflösung sicher nicht heran. Wermutstropfen: Auch wenn der ODL 65850UV-TFB Fire TV von OK, der Eigenmarke von Media Markt, schon für 599 Euro zu haben ist, ist der Einstieg in die 65-Zoll-Klasse nicht gerade günstig.

Fernseher ab 1.600 Euro

Qualität und Preisunterschiede

Zu beachten ist, dass für einen derart niedrigen Preis wie bei OK auch Abstriche bei der Bildschirm-Technik hingenommen werden müssen. Für den Fernseher kommt die Bildschirm-Technologie LED zum Einsatz, genau wie beim TCL und Sony (beim Bravia XR-65X90J). Im Gegensatz zu diesen Geräten setzt OK aber auf eine Bildwiederholfrequenz von nur 50 Hertz (Hz). Im Test „flimmert” das Bild des günstigen Fernsehers ganz leicht und zeigt Inhalte nicht immer komplett scharf an: Schwarztöne sehen beim OK leicht grau aus.

Dank mindestens 100 Hz Bildwiederholfrequenz bekommt der Betrachter beim Sony und TCL durchweg ein scharfes und flüssiges Bild mit guter Qualität zu sehen. Die höherpreisigen 65-Zoll-TVs aus der Preiskategorie über 1.600 Euro können zudem durchweg mit scharfer und flüssiger Wiedergabe punkten.

5 Tipps für den TV-Kauf

Viele Fernseher sind ab Werk schlecht eingestellt. Bevor sie sich aber über ein schlechtes Bild ärgern, nehmen Sie die Fernbedienung selbst in die Hand und probieren Sie verschiedene Einstellungen aus.

Bauartbedingt ist die Tonqualität von Flachbildfernsehern meist nicht sonderlich berauschend. Im flachen Gehäuse ist schlicht kein Platz für große Lautsprecher. Drehen Sie im Laden aus diesem Grund ruhig mal die Lautstärke auf und überzeugen Sie sich von der Soundqualität des Gerätes.

In den perfekt ausgeleuchteten Verkaufsräumen kommt es in aller Regel nicht zu Spiegelungen. Das kann bei Ihnen zu Hause ganz anders aussehen, besonders wenn Tageslicht auf den TV scheint. Wenn möglich, prüfen Sie daher, ob die Mattscheibe möglichst wenig Licht reflektiert – das ist aber leider nur bei wenigen Modellen der Fall.

Betrachten Sie den Bildschirm auch von der Seite und von oben und unten. Sie werden im Wohnzimmer nicht immer im optimalen Betrachtungswinkel vor dem Gerät sitzen. Im Schlafzimmer ist bei kleineren Fernsehern ebenfalls wichtig, dass der vertikale Blickwinkel stimmt – etwa, wenn das Gerät leicht erhöht steht.

Wenn Sie viel Sport gucken oder eine Spielekonsole an den Fernseher anschließen, ist eine gute Reaktionsgeschwindigkeit wichtig. Ob Nachzieheffekte das Vergnügen trüben, prüfen Sie etwa mit durchlaufenden Tickern (etwa auf Börsensendern) oder direkt auf Sportsendern.

Android TV, Tizen oder webOS: Die unterschiedlichsten Betriebssystem laufen auf den TVs. Damit Sie zu Hause nicht auf dem Schlauch stehen, fragen Sie im Geschäft, wo Sie wichtige Einstellungen finden. Testen Sie vor dem Kauf auch, wie gut Sie mit der Fernbedienung des Fernsehers zurechtkommen und ob diese nicht mit diversen – teils auch programmierten – Tasten überfrachtet ist. Fragen Sie den Verkäufer auch, ob die Fernbedienung beleuchtet ist. Wenn Sie das TV-Programm über einen zusätzlichen Receiver empfangen, können Sie diesen Punkt aber vernachlässigen.

Beim Kauf mehr herausholen

Es muss nicht immer die topaktuelle Neuheit sein, denn es gibt auch gute Auslaufmodelle. Fragen Sie zudem immer, was am Preis noch zu machen ist. Mit einem Onlineshop wird der Händler zwar nicht konkurrieren können, aber treten Sie freundlich auf und zeigen echtes Kaufinteresse, stehen die Chancen nicht schlecht, dass er Ihnen entgegenkommt oder zumindest den TV kostenlos bei Ihnen zu Hause aufbaut.

65-Zoll-TV kaufen
Machen Sie sich beim Kauf ein eigenes Bild. Credit: Getty Images

Wie viel Abstand braucht man zum TV?

Je höher die Auflösung, desto näher kann man sich vor den Fernseher setzen, ohne gleich jeden Pixel zu sehen – theoretisch zumindest. Aber natürlich hat auch die Größe des Bildschirms einen Einfluss auf den idealen Sitzabstand, denn niemand will seinen Kopf bewegen müssen, um etwa dem Ball auf dem Spielfeld zu folgen. Möglichst „nahe dran“ ist also in diesem Fall nicht die beste Formel.

Der ideale Abstand zwischen TV und Sofa lässt sich besser mithilfe folgender Formel ermitteln: Bildschirmdiagonale (in Zentimeter) x 1,5 = Sitzabstand (in cm). Für einen 65-Zoll-UHD-Fernseher beträgt die Bildschirmdiagonale rund 164 cm. Diese Länge mit 1,5 multipliziert ergibt einen Wert von 246 cm. Der empfohlene Sitzabstand sollte also 2,5 Meter betragen. Wie weit der Abstand zu einem Fernseher mit geringerer Auflösung sein sollte, lesen Sie im Größen-Ratgeber für TVs.


Welche Bildqualität bieten die 65-Zoll-TVs?

Alle 65-Zoll-TVs aus dem Test bieten starke Kontrastumfänge und sehr kräftige Farben. Das ermöglichen die Optimierungstechniken High Dynamic Range Image („HDR“, zu Deutsch: Bild mit hohem Dynamikumfang) und Dolby Vision. Der aktuelle Standard HDR10 stellt helle Bildbereiche noch heller und dunkle Bildbereiche noch dunkler dar. Für eine noch realitätsnähere Darstellung per Dolby Vision werden sogar für jede Szene einzelne Bilddaten hinterlegt.

Beide Techniken können in TV-Geräten übrigens problemlos nebeneinander zum Einsatz kommen. Bei allen Testkandidaten außer Samsung ist Dolby Vision im Einsatz. Samsung verwendet einen eigenen Standard (Quantum HDR 2000) für seinen 65-Zöller, um besonders helle Weiß- und besonders tiefe Schwarzwerte anzuzeigen

Samsung 65-Zoll-TVs
Für ein schlankes Gehäuse … Credit: Hersteller
Samsung 65-Zoll-TVs
… stecken die Anschlüsse des Samsung QN95A in einer separaten Box. Credit: Hersteller

Gute Fernseher brauchen gutes Material

Aber auch das zugespielte Material sollte für HDR optimiert sein. Film- und Serien-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime unterstützen neben HDR ebenfalls Dolby Vision, das zudem auch sehr oft als Bildoptimierungstechnik auf UHD-Blu-Rays zu finden ist. Über einen angeschlossenen Blu-Ray-Player (IMTEST nutzt den Panasonic UB9004 als Referenzgerät) lässt sich dadurch jedes noch so kleine Bilddetail mit hoher Farbvielfalt und hohem Kontrast auf die UHD-Fernseher bringen. Die Experten bewerten im Sichttest die jeweils dargestellte Qualität im Vergleich. Am besten schneiden in dieser Testkategorie die Fernseher von LG und Samsung ab.

Welchen Einfluss hat die Bildquelle?

Für einen ungetrübten Sehgenuss ist neben der Technologie zur Bildverbesserung und hoher Auflösung auch die Qualität des Signals mitentscheidend.

Genres des klassischen (analogen) Fernsehens können in einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) und teils auch in UHD über das Kabelnetz, via Satellit oder DVB-T2 (digitales Antennenfernsehen) an den Fernseher gesendet werden. Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD oder ZDF übertragen ihr Programm aber oft noch in der geringeren HD-Ready-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.

Auf einem UHD-Fernseher wirken aber selbst Full-HD-Inhalte schon vergleichsweise körnig und unscharf. Bei Filmen oder Sportübertragungen in HD-Ready ist die Qualität noch etwas schlechter: Trikot-Details oder das Fußballfeld erscheinen im Vergleich zu Übertragungen in UHD eher unscharf.

Streaminganbieter wie Netflix oder Amazon Prime bieten viele Inhalte bereits in UHD-Auflösung an. Das lassen sich die Anbieter aber auch noch einmal gesondert bezahlen. Zu beachten ist zudem: Für ruckelfrei übertragenes Streaming sind für verschiedene Auflösungen verschiedene Internet-Geschwindigkeiten notwendig: Um UHD-Inhalte flüssig wiederzugeben, sollte mindestens eine 25 Mbit/s-Leitung vorhanden sein.

Das einfachste Mittel, um Filme und Serien in Ultra-HD genießen zu können, ist der Blu-Ray-Player – dann sind Dolby Vision und HDR10 auch immer dabei. Bei allen TVs aus dem Test lassen sich die hohen Bildauflösungen vom Blu-Ray-Player per HDMI-2.0- und teils auch aktuellem 2.1-Anschluss an den TV übertragen.

TV Anschlüsse
Anschluss für externe Geräte: Vier HDMI-Anschlüsse (für externe Geräte wie Spielekonsole, Blu-Ray-Player, Festplattenrekorder, Laptop oder Soundbar) sollte ein TV bieten. Credit: Sony

Worin unterscheiden sich die Displays?

Drei Bildschirm-Techniken sind bei den 65-Zoll-TVs aus dem Test im Einsatz:

Die günstigeren TVs aus dem Preisfeld unter 1.600 Euro haben ein LED-Display. Bei OK und TCL sind diese nicht optimal entspiegelt. Etwas besser macht es Hisense mit seiner „Ultra LED“-Technik (ULED). Einzig der vergleichsweise hochwertig verarbeitete Bildschirm des Sony Bravia XR-65X90J spiegelt kaum.

Die TVs von LG, Philips, Panasonic und der Sony Bravia XR65A80J punkteten bei den Sichttests mit leuchtstarker OLED-Technologie. Hergestellt werden alle großen OLED-Bildschirme für TVs übrigens von LG Display. Philips, Panasonic und Sony beziehen die OLED-Technik für ihre Fernseher ebenfalls von dem LG-Tochterunternehmen.

Beim LG OLED65G19LA sorgt die OLED-Technik für sehr natürliche Farben und fast räumlich Tiefe. Außerdem sorgt ein sattes Schwarz dafür, dass Farben besonders leuchtstark und lebendig auf dem Bildschirm des LG wirken.

Mini-LEDs sind deutlich kleiner als die herkömmlich verwendeten LEDs. Diese sind etwa zehnmal so groß wie Mini-LEDs. Darum passen bei Mini-LED-Displays auch etwa zehnmal mehr Leuchten auf die gleiche Displayfläche. Das wiederum sorgt für eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung, für höheren Kontrast und tiefere Schwarzwerte. Beim QN95A setzt Samsungs erstmals auf Mini-LED-Technik. Die sehr hochwertige Bild-Qualität des QN95A ist durchaus mit dem eines guten OLED-Fernsehers wie dem LG OLED65G19LA vergleichbar.

Neben einem sehr guten Bild mit räumlich wirkenden Tiefen und hohen Kontrasten ergibt sich durch den Einsatz der Mini-LEDs auch sehr ein großer Betrachtungswinkel. Beim QN95A sehen Zuschauer etwa auch schräg von der Seite noch ein gestochen scharfes Bild. Schöner Nebeneffekt: Dank der platzsparenden Mini-LED-Technologie (aber auch durch die Auslagerung der gesamten Anschlusstechnik in eine separate Box) kann der Fernseher sehr dünn gefertigt werden. Der QN95A ist nur etwas mehr als zwei Zentimeter dünn.


Ist der Klang von 65-Zoll-TVs praxistauglich?

Weil Flachbildfernseher immer schlanker werden, ist in ihrem Gehäuse kaum noch Platz für einen Bass- oder Raumklang-Lautsprecher. In den Hörtests boten nur die 65-Zoll-TVs von Sony, LG, Samsung und Philips einen einigermaßen guten Klang. Wer Wert auf richtig satten Sound legt, sollte den Kauf einer Soundbar erwägen. Nur Philips liefert gleich ein 3.1.2-Lautsprechersystem von Bowers & Wilkins mit.

Untergebracht in einem eigenen Lautsprechergehäuse, ist es über einen schlanken Metallarm mit dem TV-Gerät verbunden und dient gleichzeitig als Standfuß. Der Philips überzeugt im Hörtest darum mit ausgewogen Klangeigenschaften inklusive deutlich präsenter Stimmen und tollem Rund-um-Klang. Bei effektgeladenen Actionfilmen sorgt das nahezu für Kinoatmosphäre, die den Betrachter in das Geschehen förmlich hineinzieht. 

Philips TV mit Soundbar
Extra-Klang: Zum 65OLED935 liefert Philips einen zusätzlichen Lautsprecher mit. Dieser sorgt nicht nur für einen guten Sound, er dient auch zusätzlich dem sicheren Stand. Credit: Philips

Wie kommt das Internet auf die TVs?

Neben typischen Fernsehsendungen wie „Tatort“ oder Nachrichten können alle TVs im Test auch Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime, aber auch Videos von YouTube sowie die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender per Stream übers Internet empfangen. Ermöglicht wird das durch den Standard „Hybrid Broadcast Broadband TV“ (HbbTV). Viele Apps fürs Streaming übers Internet sind bei den TVs entweder vorinstalliert oder lassen sich einfach nachrüsten.

Die Smart-TVs von Philips, Sony und TCL sind je mit Android TV-Betriebssystem ausgestattet und laden Apps direkt über den Google Play Store herunter, der Testkandidat von OK (mit Fire TV) aus dem Amazon App-Store. LG mit der Smart-TV-Plattform webOS, Samsung (Tizen), Hisense (VIDAA) und Panasonic (my Home Screen) setzen selbst entwickelte Systeme für ihre Fernseher ein – darüber lassen sich ebenfalls Apps für den TV laden.

Lassen sich die TVs einfach bedienen?

Obwohl viele Nutzer Android vom Smartphone kennen dürften, ist das etwas verschachtelte Android TV-System nicht immer intuitiv bedienbar. Besser macht es Samsung: Sein TV-System Tizen ist sehr aufgeräumt und intuitiv bedienbar – etwa um Apps flott zu öffnen oder auf angeschlossene Geräte zu wechseln. Praktisch: Die Fernseher mit Android-TV (Sony, Philips, TCL) lassen sich nicht nur über die mitgelieferte Fernbedienung, sondern auch über ein Android-Smartphone einrichten.

Im Test hat das sehr schnell und zuverlässig geklappt. Bei den Fernbedienungen überzeugte die „Magic Remote“ von LG mit intuitiver Steuerung per Auswahl-Rädchen und Cursor-Steuerung auf dem TV-Bildschirm – fast wie auf dem PC. Darüber hinaus lassen sich alle Kandidaten sogar per Sprachbefehl steuern. Etwa um sich das aktuelle TV-Programm anzeigen zu lassen.

Lassen sich die 65-Zoll-TVs leicht einrichten?

Für die Internet-Nutzung müssen die Fernseher entweder per Kabel- (LAN) oder WLAN-Verbindung mit dem heimischen Router verbunden werden. Das klappt bei allen der 65-Zoll-TVs im Test einfach – das WLAN-Kennwort etwa lässt sich direkt vom Smartphone aus übertragen. Nur beim Panasonic muss es per Bildschirmtastatur über die Fernbedienung eingetippt werden. Der automatische Sendersuchlauf ergab bei allen Testkandidaten mit Ausnahme des Samsung und des Philips unsortierte Senderlisten. Sollen zum Beispiel ARD auf Platz 1, ZDF auf Platz 2, RTL auf Platz 3 und so weiter erscheinen, muss meist recht umständlich nachgebessert werden.

Samsung Fernbedienung
Nachhaltig: Die Fernbedienung des Samsung hat einen Akku und ein Solarpanel zum Laden per Licht. Credit: Hersteller

FAZIT

Der Testsieg bei den 65-Zoll-TVs über 1.600 Euro geht an den OLED-Fernseher LG OLED65G19LA. Er beeindruckt mit einem sehr scharfen, detailreichen Bild mit fast plastisch wirkender Tiefe. Auch der Sony Bravia XR-65X90J schafft es nach oben aufs Treppchen – bei den TVs bis 1.600 Euro. Der LED-TV punktet mit einem guten Bild. Für 599 Euro gibt es den OK ODL 65850UV-TFB Fire TV zum Tiefpreis. Bei den Über-1.600-Euro-TVs sichert sich der Panasonic TX-65HZW984 dank gutem OLED-Display den Preis-Leistungs-Sieg.