Die Vorabversion von Android 12 enthält eine neue, interessante Funktion. Bestimmte Anwendungen auf dem Smartphone lassen sich damit mit einem bestimmten Gesichtsausdruck aktivieren.

Android Accessibility Suite

In der Accessibility Suite der BETA-Version von Android 12 kann eine neue Funktion hinzugefügt werden. Wählt der Nutzer das Features “Camera Switches” und parkt es in der Suite, stehen sofort neue Möglichkeiten zur Unterstützung der Barrierefreiheit zur Verfügung. Die “Camera Switches” verstehen sich als Teil der Switch Access. Mit Ihnen ist es zu gewissen Teilen möglich, das Smartphone zu bedienen, ohne es zu berühren. Und das funktioniert so: In den Einstellungen für Switch Access kann der Nutzer festlegen, welcher Gesichtsausdruck welche Funktion des Smartphones auslösen soll.

Bisher nur drei Grimassen

Aktuell gibt es nur drei verschiedene Gesichtsausdrücke, die innerhalb von Smart Access abgespeichert werden können: Ein offener Mund, hochgezogene Augenbrauen und oder ein Lächeln. Einmal in Smart Access mit der Kamera aufgenommen, wird einem bestimmten Gesichtsausdruck eine Funktion nach Wahl zugeordnet. Dann öffnet der offene Mund zum Beispiel das Mailprogramm oder eine andere App für Benachrichtigungen. Solange die Kamera eingeschaltet ist, um den entsprechenden Gesichtsausdruck zu erkennen, ist am unteren Bildschirmrand eine Statusmeldung angezeigt. Die Website XDA-Developers weist zusätzlich darauf hin, dass noch mehr möglich ist. So lässt sich die Accessibility Suite per Sideload auch schon auf Android 11 nutzen, sie ist allerdings nur zu kleinen Teilen verfügbar. In den Genuss, die neuen Funktionen auszuprobieren, kommen alle Nutzer wohl erst, wenn Android 12 später im Jahr offiziell verfügbar ist. Dann soll es auch möglich sein, noch mehrere verschiedene Gesichtsausdrücke mit Funktionen zu belegen.