Eine Wallbox an einer Wand
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Was gibt es besseres, als ein neues, funktionierendes Elektroauto? Richtig: Die eigene Wallbox, damit man nicht auf die raren öffentlichen Ladestationen angewiesen ist. Die neue Förderung der KfW greift bei günstigen Modellen komplett.

Keinen Cent dazubezahlt

Mit einer eigenen Wallbox in der heimischen Garage oder neben dem Carport, wird das elektrifizierte Leben zuckersüß. Dann düst man nicht nur emissionsfrei durch die Gegend, sondern braucht sich am Ende des Tages keine Gedanken mehr um das Aufladen des Elektrofahrzeugs zu machen. Ein erster Hemmschuh war hier sicherlich der Anschaffungspreis. Die verschiedenen Wallboxen sind in Preisregionen zwischen 700 bis mehr als 2500 Euro erhältlich. Der Preis orientiert sich hierbei aus einer Mischung von abgegebener Spannung und den Features der Anlage. Muss es nicht gleich das feinste Modell sein, dann kommt das Förderprogramm der KfW voll zum Tragen: Mit einer Bezuschussung von 900 Euro muss der Nutzer dann beim Kauf in der Folge keinen Cent aus eigener Tasche bezahlen. Die Modelle Vestel EVC04-AC11A-T2P2 oder ABL eMH1 1W1101 liegen mit einem Preis von rund 700 Euro in genau diesem Bereich. Sie sind für normale Ladevorgänge absolut ausreichend.

Wallbox: Das müssen Sie beachten

Wenn Sie Nutznießer der KfW-Förderung, dem sogenannten Zuschuss 440, werden möchten, gibt es noch ein paar wichtige Dinge, die Sie beachten sollten. Die KfW fördert den Kauf und die Installation der eigenen Wallbox. Sie sollten auf jeden Fall Abstand von der Idee nehmen, die Anlage auf eigene Faust in Betrieb zu nehmen. Denn es profitiert nur von der 900-Euro-KfW-Förderung, wer die Installation von einem Fachmann durchführen lässt, der nach § 13 in der Niederspannungsanschlussverordnung in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist. Entsprechende Ansprechpartner finden Sie an dieser Stelle. Zusätzlich muss der Anschluss auf die geforderte Spannung überprüft werden. Mit bis zu 22 kW liegt der Anschlusswert mancher Wallbox nämlich auf dem Niveau eines Einfamilienhauses. Daher sollte man deshalb besser prüfen, ob der Hausanschluss für eine solche Doppelbelastung geeignet ist. Die Prüfung des Hausanschlusses sowie der Antrag auf eine Erhöhung der Anschlussleistung sind Aufgaben des Elektrikers.