Ein Auto auf einer Landstraße
© Basemark

Basemark setzt bei seinem neuen Betriebssystem Rocksolid Core auf einen ganzheitlichen Ansatz. Damit sollen Kosten gesenkt und Herstellungsprozesse vereinfacht werden.

Software hilft beim Einsparen

Basemark, ein führendes, auf Automobilsoftware spezialisiertes Softwareunternehmen, hat heute Rocksolid Core angekündigt. Das neue Betriebssystem für softwaredefinierte Fahrzeuge. Rocksolid Core ist die einzige lizenzierbare End-to-End-Lösung für alle Anwendungen im Fahrzeug. Rocksolid Core beinhaltet die zugrundeliegenden Betriebssysteme wie Linux in Automobilqualität, AUTOSAR Classic und AUTOSAR Adaptive. Lizenznehmer erhalten außerdem Referenzanwendungen für autonomes Fahren, digitale Kombiinstrumente und Infotainment.

Der neue Rocksolid Core ist laut dem Hersteller Basemark ist die einzige Plattform für alle Fahrzeugfunktionen vom Antriebsstrang über die Lenkung bis zur Cockpit-Elektronik. Es handelt sich um eine sicherheitskritische “Pedal to Cluster”-Lösung, die Automobilherstellern erhebliche Zeit- und Stückkosteneinsparungen bringen soll.



Rocksolid Core befindet sich derzeit in der Pilotphase der Entwicklung, und Basemark entwickelt ein Testfahrzeug, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Tero Sarkkinen, CEO von Basemark: “Wir ermöglichen die Zukunft der Automobilindustrie, in der die Entwicklung neuer Fahrzeugplattformen schneller als je zuvor erfolgen wird. Gleichzeitig sind die Stückkosten erheblich niedriger. Die Rocksolid Core-Architektur benötigt im Vergleich zu herkömmlichen Modellen weniger Prozessoren, was zu Einsparungen sowohl bei der Elektronik als auch bei der Software führt. Durch Rocksolid Core sind Kunden in der Lage, unternehmenskritische Funktionen schnell zu entwickeln und keine Zeit mit der Entwicklung einer Basisplattform zu verlieren.”

Basemark auf der IAA 2021

Basemark nimmt vom 6. bis 12. September an der IAA Mobility 2021 in München teil. Der Stand befindet sich im European High-Tech Pavilion. In Halle B2 / C71, Standnummer 14, zwischen VW, Audi und Porsche.