Keine Notch, keine SIM-Karte, 8K-Videos und neue Farben: Das iPhone 13 ist erst einige Monate auf dem Markt, doch die Gerüchte um den Nachfolger iPhone 14 reißen nicht ab. Die Liste an Wünsch-Dir-Was und Wahrscheinlichkeiten ist schon jetzt lang und beinahe unübersichtlich. Was im iPhone 14 stecken soll, wie es aussieht wie es um die Glaubwürdigkeit der Gerüchte steht, hat IMTEST für Sie zusammengefasst.

Update vom 19.05.2022: YouTuber mit erstem Hands-on-Video

Alle Jahre wieder spekulieren Tech-Aficionados und Apple-Fans über das neue iPhone. Zwar stellt Apple sein neues Smartphone vermutlich erst im September vor, jedoch gibt es bereits jede Menge Gerüchte. Unter anderem soll die Notch bei den Pro-Modellen dem Rotstift zum Opfer fallen. Doch wie sieht das finale Design aus? Diese Frage hat auch den YouTuber “Unbox Theraphy” beschäftigt, der jetzt in einem Hands-on-Video das iPhone 14 Pro Max präsentiert. Jedoch handelt es sich dabei nicht um das echte Smartphone, sondern um einen Dummy. Als Basis dienen bereits bekannte Informationen und Maße – zum Beispiel von Case-Herstellern. Wer das mutmaßliche iPhone 14 sehen möchte, klickt auf das unten verlinkte Video.

Update vom 19.04.2022: Hüllen-Gussformen sollen das Design zeigen

Auf der chinesischen Internet-Plattform Weibo sind jüngst erste Modelle der Gussformen für das kommende iPhone 14 aufgetaucht. Die Echtheit kann allerdings kaum bestätigt werden. Allerdings sieht auch diese Charge wohl von einem neuen iPhone 14 Mini ab, diese Variante des Vorgängers konnte die Verkaufserwartungen von Apple scheinbar nicht erfüllen. Entspringen die Bilder in der Tat einer vertrauenswürdigen Quelle, dann scheint sich beim iPhone 14 auf der Rückseite äußerlich kaum etwas zu verändern, noch immer ragen die Linsen recht weit aus dem Gehäuse heraus.

Eine Gussform für Smartphone-Hüllen
Sind die ersten Designs für die Gussformen der iPhone 14-Hüllen echt? Der Verzicht auf eine Hülle für eine Mini-Variante macht Hoffnung.

Update vom 30.3.2022: Pro-Modelle ohne Notch

Der niederländischen Webseite LetsGoDigital zufolge, sollen die neuen Pro-Modelle der iPhone-14-Generation ohne Notch auskommen. Wie schon frühere Gerüchte besagten, ersetzt ein neues Front-Kamera-System die bei vielen unbeliebte, große Aussparung, in der sich Frontkamera und Sensoren für FaceID befinden. Zuletzt war die Notch beim iPhone 13 Pro minimal geschrumpft. Bei den neuen iPhones bleibt eine ovale Aussparung, die Nicht-Pro-Modelle setzen wohl weiterhin auf die Notch. Die gezeigten Render-Bilder sehen glaubwürdig aus – weitere, gravierende Design-Änderungen sind ihnen zufolge aber nicht zu bemerken.

Renderbilder des angeblichen iPhone 14 Pro ohne Notch
Pille statt Notch: Die neue Aussparung braucht etwas weniger Platz und hat die Form einer kleinen Pille. © LETSGODIGITAL

Das neue Design: Notch, Modelle, Farben

Erste Renderbilder des neuen Designs aufgetaucht

Konzeptkünstler Vova LD hat sich die Arbeit gemacht, alle bisher verfügbaren Informationen zum kommenden iPhone 14 zu visualisieren. Seine ersten Render-Entwürfe zeigen ein Design, das optisch nicht sonderlich stark vom aktuellen Modell abweicht. Klar ist hingegen, dass es keine Notch mehr geben wird. Stattdessen wird Apple beim iPhone 14 mit einem Dual-Punch-Hole-Design arbeiten. Das Gehäuse des neuen iPhones soll zudem komplett aus dem widerstandsfähigen Werkstoff Titan gefertigt sein. Im Inneren dürfte die neue Version des Bionic-Chips ihren Dienst verrichten, auch bei der Kamera möchte Apple wohl endlich aufdrehen. So ist zu hören, dass beim iPhone 14 erstmals eine Hauptkamera mit einer maximalen Auflösung von 48 Megapixeln Einsatz finden soll.

Design-Update zuerst nur für iPhone 14 Pro

Display-Analysten Ross Young ist sicher, dass das neue Punch-Hole-Design, welches anstatt der Notch beim iPhone 14 zu Einsatz kommen soll, erst einmal nur den Pro-Modellen vorbehalten ist. Jon Prosser hatte mit Frontpagetech hat erste Renderings zum neuen Look geliefert, die einen Blick auf die neuen Aussparungen liefern. Es ist klar zu erkennen, das zwei recht große Blöcke oberhalb des Smartphones für die Punch Holes reserviert sind. Das kleinere ist die Kamera, das größere dürfte für die Face ID-Gesichtserkennung verantwortlich sein. Viel besser, als die jetzt verbaute Notch sieht das noch nicht aus. Und wie es scheint, bekommen die kleineren iPhone 14-Modelle zuerst noch das alte Design per Notch und werden erst im Laufe des Jahres 2023 auf das Dual-Punch-Hole-Design umgestellt.

Ein Rendering der Punch Holes im iPhone 14
Das Rendering zeigt die neuen Aussparungen, die noch in 2022 bei den Pro-Modellen des iPhone 14 zum Einsatz kommen sollen. © Jon Prosser/Frontpagetech

Neue Modelle vom Apple iPhone 14

Realistischer klingt die Behauptung, dass es neue Modelle geben wird. Vorstellbar wäre ein iPhone 14 Air oder iPhone 14 Lite als günstige Versionen für Einsteiger. Auch Gerüchte um ein faltbares Modell machen die Runde, ähnlich dem Galaxy Z Fold3.

Neue Modell-Reihe ohne Mini

Der recht gut informierte Apple-Analyste Ming-Chi Kuo kommt mit neuen Details zum kommenden iPhone 14 um die Ecke. Auf eine kleine Variante, also auf ein iPhone 14 Mini werden die Nutzer beim nächsten Line-Up wohl verzichten müssen. Scheinbar möchte man auf der einen Seite der Chip-Knappheit etwas entgegensetzen, zudem scheint auch beim iPhone 13 die Mini-Version nicht sonderlich viele Abnehmer gefunden zu haben. Zudem bekommen laut Kuo nur die Top-Modelle des iPhone 14, das Pro und das Pro Max, den brandneuen A-16-Bionic-Chip, die kleineren Versionen werden weiterhin mit dem A-15 aus dem aktuellen iPhone-Line-Up befeuert. Zudem soll bei den Flagschiffen ein schnellerer Hauptspeicher zum Einsatz kommen. Die offizielle Vorstellung des neuen iPhone 14 soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 über die Bühne gehen.

Einschätzung von IMTEST: Günstige Modelle würden den aktuellen Marktbedarf abdecken. Der Trend zu günstigen Mittelklasse- und Einsteigergeräten steigt. Eine ähnliche Aufstellung verfolgt Apple bereits mit dem iPad, iPad Air und iPad Pro. Ein drittes Modell also, dass sich preislich entweder zwischen iPhone 14 und iPhone 14 Pro oder noch unter dem iPhone 14 positioniert, wäre somit konsequent.

iPhone 14 die vier Modelle nebeneinander
Das iPhone 14 mini und das iPhone 14 sollen laut Gerüchte die Notch behalten, bei den Pro-Modellen ersetzt sie das sogenannte Punch-Hole. © JON PROSSER / TWITTER

FaceID, aber ohne Notch

FaceID ist Apples sichere Technik zur Entsperrung des Geräts via Gesicht. Die Erkennung ist flink, zuverlässig und nur sehr schwer zu überlisten. Allerdings nimmt sie dafür Display-Platz in Anspruch. Die unliebsame Notch, die Aussparung, in der sich die Technik befindet, schrumpfte beim iPhone 13. Erfreulich, denn damit ist Apple dem Wunsch vieler Nutzer nachgekommen. Toll wäre natürlich, wenn sie ganz verschwindet. Laut thelec.net soll genau das mit dem iPhone 14 geschehen. Die Frontkamera soll stattdessen in einer Art Display-Loch unterkommen und so deutlich weniger auffallen. Das Prinzip ist bei vielen Smartphones bereits üblich.

Doch was wird aus FaceID? Um die Technik beizubehalten müssten die restlichen Sensoren unter dem Display verbaut sein, wie die Frontkamera im ZTE Axon 30. Der Test des Axon 30 zeigte jedoch, dass sie nicht wirklich unsichtbar ist. Apple müsste also erst eine ausgereifte Technik finden, ein notchloses iPhone samt FaceID zu bewerkstelligen.

Einschätzung von IMTEST: Dass die Notch früher oder später verschwindet, ist sehr wahrscheinlich. Beim iPad Pro und dem neuen iPad mini haben wir das schon erlebt. Allerdings ist da auch der Display-Rahmen breiter, in der sich Frontkamera und weitere Technik verbergen. Das Dispay-Loch erscheint da als guter Kompromiss. Die Frontkamera ist sichtbar, die anderen Sensoren für Face-ID verschwinden im schmalen Rahmen.

Apple iPhone 14 Renderingbild ohne Notch
So könnte das nächste Apple iPhone 14 aussehen: Ganz ohne Notch, dafür mit kleinem Frontkamera-Loch. © IMTEST / APPLE


Apple iPhone 14: Rückkehr der TouchID?

Eine Alternative zu FaceID ist die alt bewährte TouchID: Viele Nutzer wünschen sich den Fingerabdrucksensor zurück, so dass sich das Gerät auch ohne Gesicht entsperren lässt. Eine Kombination von FaceIDE und TouchID ist etwa dann praktisch, wenn man in Zeiten von Corona eine Maske trägt und keine Apple Watch besitzt. Um auf das randlose Display nicht zu verzichten, müsste die Technik wie beim iPad Air in der Seitentaste eingebaut sein.

Einschätzung von IMTEST: TouchID und FaceID in einem Gerät? Unwahrscheinlich. Apple setzt zumeist auf eindeutige Lösungen, auf das Prinzip der Einfachheit. Mehrere biometrische Sperren würden dem widersprechen. Wahrscheinlicher ist, dass die iPhones ganz ohne Notch auskommen, ähnlich wie das iPad Pro, und dafür einen minimal dickeren Bildschirmrand besitzen.

Neues Design, neue Farben

Alle paar Generationen ändert Apple das Design seines beliebten Produkts. Zuletzt gab es eine Runderneuerung mit dem iPhone 12 2020, davor mit dem iPhone X 2017 und davor mit dem iPhone 6 2014. Es scheint also, als würde Apple alle drei Jahre eine Runderneuerung der Optik durchführen. Sollte es sich so fortsetzen, wäre die nächste große Design-Änderung also erst 2023 zu erwarten.

Wie Apple Insider berichtet, will Mark Gurman es besser wissen. Ihm zufolge gibt es mit dem iPhone 14 ein komplettes Redesign. Auch soll es neue Einstiegsmodelle geben.

Einschätzung von IMTEST: Auch wenn noch schwer abzuschätzen ist, ob ein neues Design tatsächlich kommt, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass dies schon 2022 folgt. Neue Farben wird es vermutlich geben, da dies mit fast jeder bisherigen Generation der Fall war.

Erste Konzeptbilder des iPhone 14

Es ist sicherlich nie zu früh, um sich Gedanken über den Look des kommenden iPhone 14 und iPhone 14 Pro zu machen. Aus diesem Grund hat der Instagram-Kanal “ConceptsiPhone” bereits erste Konzeptgrafiken erstellt. Hier wurden alle bis jetzt bekannten Informationen zum kommende Apple-Smartphone gebündelt und in einem Konzept dargestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Notch fällt komplett weg, nun ist der ganze Bildschirm sichtbar und auch der Rahmen ist nochmal deutlich schlanker geworden. Zusätzlich entfallen die unbeliebten Hubbel, welche die Kamera beherbergen. Im iPhone 14 sind die Kameras komplett im Gehäuse verschwunden, das ganze Gerät wirkt wie aus einem Guss. Die neuen Konzeptgrafiken zeigen erste Designs für das iPhone 14 und das iPhone 14 Pro. Im Video (Link unten) können Sie sich ein genaues Bild von den neu erstellten Konzepten machen. Das iPhone 14 und das iPhone 14 Pro werden aller Voraussicht nach im Herbst 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier geht es zum Video mit Konzept-Bildern zum neuen iPhone 14.



Display: Noch besser?

Welche Display-Verbesserungen sind zu erwarten?

Zum Display gab es lange Zeit keine Gerüchte. Aber wie sollte es auch anders sein. Das Display des iPhone 13 Pro zeigte sich im Test als eines der besten überhaupt. Es verfügt endlich über eine Bildwiederholrate von 120 Hertz, ist hochauflösend und zeigt eine sehr gute Bildschirmhelligkeit. Die sehr hohe Farbtreue toppt nur noch Samsungs S21 Ultra. Doch während die Pro-Modelle wenig verbesserungswürdig sind, ist bei den Nicht-Pro-Modellen noch Luft nach oben.

Einschätzung von IMTEST: Der Bildschirm wird aller Voraussicht nach die geringsten Neuerungen bringen. Statt einer bahnbrechenden, neuen Technik ist eher eine Verbesserung bereits vorhandener Qualitäten wahrscheinlich.

Pro-Motion für günstige Modelle, mehr Megapixel für Pros

Über neue Displays war bislang wenig bekannt und wurde wenig spekuliert. Der Analyst Jon Pu möchte es besser wissen: Laut ihm sollen das iPhone 14 mini und das iPhone 14 über ein Pro-Motion-Display verfügen, also bewegtes Bild wie Animationen mit 120 Hertz wiedergeben. Das war bislang nur den Pro-Modellen der neusten Generation vorbehalten.

Die Hauptkamera der Pro-Modelle soll außerdem mit 48 Megapixeln auflösen. Das wäre ein großer Sprung zu den bisherigen 12 Megapixeln und würde für entsprechend detailliertere Bilder sorgen, vermutlich insbesondere bei Nacht.

Einschätzung von IMTEST: Dass das iPhone 13 und iPhone 13 mini keine 120 Bilder pro Sekunde beherrschen, ist gemessen am Preis unverständlich. Androiden dieser Preisklasse verfügen längst über das Feature für das butterweiche Bewegtbild. Bekommen das iPhone 14 und 14 mini die Technik, verschwimmt die Grenze zu den Pro-Modellen weiter und es gibt ein Argument weniger, zu letzteren zu greifen. Damit es aber überhaupt Verbesserungen zum Vorgänger gibt, wäre eine Erhöhung auf 90 Hertz denkbar.

Prozessor, Akku und Speicher

Schnelles Laden, neuer Prozessor

Ein neues iPhone, ein neuer, schnellerer Prozessor- eine Faustformel die bestehen bleibt, aber auch an Brisanz verliert. Denn Apple bietet die mitunter schnellsten Mobilprozessoren. Ein Leistungs-Zuwachs ist zwar erfreulich, allerdings kaum nötig.

Erfreulicher wäre, wenn ein neuer Prozessor deutlich effizienter arbeitet und damit für noch längere Laufzeiten bringt. Gerade das iPhone 14 mini zeigt trotz der Verbesserung zum Vorgänger hier noch Bedarf. Auch schnelleres Laden fehlt. Die Konkurrenz von Xiaomi, Oppo und Co. zeigen, wieviel hier noch möglich ist.

Einschätzung von IMTEST: Ein neuer Prozessor und verbesserte Laufzeit sind sehr wahrscheinlich. Das hat sich bisher bei jedem neuen iPhone bewahrheitet. Schnelles Laden belastet allerdings den Akku. Da Apple auf Langlebigkeit der iPhones setzt, ist auf eine sehr hohe Schnelllade-Technik wenig zu hoffen. Eventuell wird hier minimal nachgebessert und statt 20 Watt sind dann 30 Watt möglich.

Das iPhone mit angestecktem Ladekabel.
Lässt sich das nächste iPhone 14 endlich schneller aufladen? © Andreas Haslinger, Unsplash

Neuer, Riesen-Speicher wahrscheinlich

Mit dem iPhone 13 hat Apple erstmals eine Version im Angebot, die 1 Terabyte (1.000 Gigabyte) Speicher beherbergt. Allerdings steht die Variante nur den Pro-Modellen zur Auswahl, die sich den großen Speicher zudem einiges kosten lassen. Gerüchten zufolge soll das iPhone 14 das gerade erst neue Maximum überbieten. Das iPhone 14 soll mit 2 TB doppelt so viel Speicher bieten.

Einschätzung von IMTEST: Was die Aufstockung wahrscheinlich macht, ist der Umstieg auf eine neue Speicher-Technologie, wodurch größere Kapazitäten günstiger zur Verfügung stehen. Das macht genau dann Sinn, wenn Apple die Auflösung der Foto- und insbesondere Videoaufnahmen hochschraubt. Ist das der Fall, werden vor allem Videoaufnahmen unweigerlich mehr Platz auf dem Speicher einnehmen.

Foxconn bereitet Produktion des iPhone 14 vor

Die Hardware wurde von Apple inzwischen scheinbar finalisiert, die Produktion des kommenden iPhone 14 wird langsam aber sicher angekurbelt. Wie auch schon bei den Vorgängermodellen wurde der chinesische Anbieter Foxconn mit der Herstellung des neuen Smartphones beauftragt. Die Vorbereitung der Massenproduktion sollen sich bereits im vollen Gange befinden. Neben einem leicht überarbeiteten Design, das erstmals ohne eine Notch kommen soll, bekommt das iPhone 14 eine neue Kameraeinheit mit höherer Auflösung. Und statt der Notch gibt es wohl ein eigenwilliges Punch-Hole-Design. Das ist notwendig, um auch die Funktionalität von Face ID weiterhin zu gewährleisten. Der Produktionsstart des iPhone 14 kann nicht früh genug starten. Trotz mangelnder Halbleiter ist Apple bestrebt zur Markteinführung im Herbst 2022 mehrere Millionen Geräte zum Verkauf anbieten zu können.

Kameras: Neue Funktionen und 8K-Videos

Verbesserter Nachtmodus und höhere Auflösung

Beim iPhone 13 sind die Sensoren der Kameras gewachsen, die Auflösung blieb gleich. Vorstellbar also, dass die höhere Auflösung dem iPhone 14 vorbehalten bleibt. Eine größere Zoomstufe wäre wünschenswert. Viel wichtiger als das ist aber ein Argument, die die neue Technik attraktiv macht. Schließlich bieten schon günstige Smartphones sehr gute Aufnahmen bei Tageslicht. Kein Wunder also, dass Apple zuletzt den Nachtmodus weiter verbessert sowie mit der Makro-Kamera und dem Kinomodus vollständig neue Extras bringt.

Einschätzung von IMTEST: Wahrscheinlicher als neue Kameras, die das Gerät unnötig überladen, sind neue Funktionen wie der aktuelle Kinomodus, die einen Mehrwert im Vergleich zum Vorgänger bringen. Weitere Effekte, mit denen Aufnahmen wie Kinofilme anmuten, sind daher wahrscheinlich.

Videoaufnahmen in 8K-Auflösung

Laut Analyst Jeff Pu sollen die neuen iPhones gleich zwei gravierende Änderungen das Kamera-Setup betreffen. Zum einen soll die Hauptkamera mit 48 Megapixel statt wie bisher mit 12 Megapixel auflösen – zumindest in den Pro-Modellen. Das deckt sich mit den Aussagen von Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, demzufolge Videoaufnahmen des iPhone 14 in 8k statt wie bisher in 4k auflösen.

Einschätzung von IMTEST: Falls die Gerüchte stimmen, wäre eine Erhöhung der Auflösung sowohl für Fotos wie Videos kein überraschender, aber doch ungewöhnlicher Schritt. Während nämlich andere Hersteller um die höchste Pixel-Zahl jenseits der 108 Megapixel konkurrieren, blieb Apple bei vergleichsweise geringer Sensor-Auflösung von 12 Megapixel. Das tat der Kamera-Qualität keinen Abbruch, im Gegenteil. Wie gut die Kameras dann mit dieser viermal höheren Auflösung abschneiden, wäre eine spannende Frage, die es per Test der nächsten iPhones zu beantworten gilt.

iPhone 14 Front, Seite und Rückseite
Das neue iPhone 14 soll zumindest bei den Pro-Modellen ohne Notch kommen. Die Kameras stehen nicht mehr hervor. © JON PROSSER / RENDERSBYIAN

Weitere Ausstattung

iPhone 14 ohne SIM-Karten-Einschub

Das Apple noch nie ein Fan der fummeligen SIM-Karten war, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein. Nun ist ein Dokument aufgetaucht, das für das kommende iPhone 14 eine völlige Abkehr der nervigen Routine ankündigt. Auf der Internetseite MacRumours kann das vermeintlich echte Schriftstück eingesehen werden. Hier weist Apple die Händler in den USA an, mit einem iPhone 14 keine SIM-Karte mehr zu verschicken. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, das in einigen bestimmten Modellen des kommenden iPhone nur noch eine e-SIM zum Einsatz kommt. Das Schubfach für die normale SIM-Karte entfällt.

Einschätzung von IMTEST: Keine Frage, die e-SIM ist auf dem Vormarsch. Entsprechend ist damit zu rechnen, das es das iPhone 14 auf Wunsch auch nur mit eben dieser SIM-Lösung geben wird. Ein Anbieterwechsel gestaltet sich in diesem Fall allerdings etwas schwieriger, als nur die SIM-Karte einfach zu tauschen. Ob Apple diese Bedienungs-Hürde in Kauf nimmt, ist fraglich und bleibt abzuwarten.