Der Solarmarkt in Deutschland boomt: In Deutschland sind im vergangenen Jahr laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) 184.000 neue Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 4,9 Gigawatt installiert worden. Ein Leistungszuwachs von 27,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Besonders bei den Eigenheimbesitzern hat sich die Nachfrage fast verdoppelt. Der BSW verzeichnete ein Plus von 99 Prozent gegenüber 2019. Zudem wurden rund 90.000 Energiespeicher in Eigenheimen installiert. Eine Entwicklung von der insbesondere der Dresdner Premiumanbieter für Photovoltaik-Systeme, Solarwatt, profitiert.

Battery flex: Zwischenspeicher für Privatkunden

Der neue Stromspeicher “Battery flex” soll es Hausbesitzern möglich machen, mit einer Photovoltaik-Anlage den tagsüber selbst erzeugten Strom sicher zwischenzuspeichern und dann zu nutzen, wenn er benötigt wird. Gerade in den Morgen- und Abendstunden ist der Energiebedarf vieler Haushalte hoch, die Sonneneinstrahlung aber noch nicht stark genug für Photovoltaikanlagen. Battery flex soll den Eigenverbrauch maximieren und die Kosten für die Stromversorgung durch den Netzbetreiber deutlich reduzieren. Nutzen die meisten Besitzer von Solaranlagen ohne Batteriespeicher ca. 35 Prozent Eigenstrom, steigt der Anteil mit Speicher auf rund 80 Prozent an.

Dank des modularen Systems passen Nutzer den Battery flex an ihre Bedürfnisse an.

Solarwatt setzt auf Komplettlösungen

Solarwatt verkauft mittlerweile mehr als drei Viertel der Photovoltaik-Anlagen als Komplett-System bestehend aus Solar-Modulen, Batteriespeicher und Energiemanager, der sämtliche Energieflüsse eines Haushalts steuert. Diesen Weg geht das Dresdner Unternehmen konsequent weiter und schlägt mit seinen Energielösungen jetzt auch die Brücke zu den Sektoren Energie und Verkehr. Stefan Quandt, Hauptanteilseigner von Solarwatt sagte dazu: “Wir zeigen erneut, dass ganzheitliches Denken in unserer DNA steckt: Wir planen, die verschiedenen Sektoren der Energiewirtschaft und der Industrie noch enger miteinander zu verkoppeln und zu optimieren.” Der Fokus liegt darauf, dass Solarwatt-Kunden mit ihrem selbst erzeugten Solarstrom auch ihr Elektroauto laden und eine Wärmepumpe antreiben können.

Battery flex: Partnerschaft mit BMW

Seit April 2013 besteht eine Partnerschaft zwischen Solarwatt und der BMW Group. Dabei ging es zunächst um die Vermittlung von Photovoltaik-Komplettlösungen für Dachanlagen und Carports an Kunden von BMW i. Die Entwicklung des neuen Stromspeichers ist nun der nächste Schritt der Zusammenarbeit. Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus erklärt: „E-Mobility und Photovoltaik gehören einfach untrennbar zusammen. Denn nur wenn möglichst viele Elektroautos mit regenerativem Strom, wie z.B. Solarstrom geladen werden, macht der Wandel hin zur Elektromobilität ökologisch und ökonomisch überhaupt Sinn. Nur so können wir dadurch die Welt ein Stück besser machen.”

Der Batteriespeicher Battery flex ist laut Detlef Neuhaus ein starkes Symbol der engen Zusammenarbeit zwischen Solarwatt und der BMW Group. Der Speicher verwendet etwa Bauteile, die auch in BMW-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

Battery flex: Das Steckt drin

Mit dem Solarwatt Manager Flex steuern Nutzer ihren Stromfluss.

Der Battery flex besteht aus einem Basismodul, auf das bis zu 8 weitere Zwischenmodule gesetzt werden können. Jedes dieser Module hält 2,4 kWh Energie. Ein Kopfteil schließt den Turm ab und speichert ebenfalls weitere 2,4 kWh Strom. Bis zu drei Battery flex sind als Cluster zu einem System koppelbar und speichern so maximal 57,6 kWh. Ein Datenblatt mit allen technischen Details finden Sie hier.