Credit: Hersteller

Produktdetails

  • Preis: ab 795 Euro
  • Weitere Infos: Biomega / Indiegogo

Dem Fahrrad soll die Zukunft der urbanen Mobilität gehören. Nur wie Kinder und große Einkäufe transportieren? Wenn es nach Biomega geht, soll diese Aufgabe der EIN erledigen. Dabei handelt es sich um eine weiße einrädrige Monocoque-Kapsel, die entweder bis zu zwei Kinder oder eine Einkaufsladung aufnehmen kann. Laut Angaben des Herstellers erkennt der „intelligente“ Digitalmotor die Bewegung des Fahrrads und reagiert darauf mit seinem eigenen Antrieb, so dass ein “schwereloses” Fahrgefühl entsteht. Anders ausgedrückt: mehr Unterstützung, wenn der Fahrer sie braucht und keine, wenn sie nicht benötigt wird.  Gerade beim Anfahren könnte das mehr Komfort bedeuten.

EIN: Bis zu 85 Kilometer Reichweite

Nüchtern betrachtet besteht der Anhänger aus einer Kunststoffschale sowie einem Aluminiumrahmen. Das Hinterrad treibt ein 250-Watt-Nabenmotor an, der wiederum von einem entnehmbaren Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt wird. Die Reichweite gibt der Hersteller mit bis zu 85 Kilometer an, eine Vollaufladung desselben dauert rund fünf Stunden. Weitere Daten: Mit 47 cm Breite ist der Anhänger angenehm schmal und optional schütz eine Kunststoffplane das Innere vor Nässe und Schmutz. Der EIN verfügt über eine Deichsel, die mit einer universellen Aluminiumkupplung an der Sattelstütze des Fahrrads verbunden wird. Es lassen sich sowohl Standard-Kleinkindersitze unterbringen als auch maßgefertigte Schaumstoffsitze. Biomega verspricht, dass das Gehäuse des E-Anhängers strengen Industriestandards entspricht und somit robust als auch gut sichtbar ist.

Optional lassen sich auch Kindersitze unterbringen.

Finanzierung per Crowd-Funding

Der EIN wird vorerst nicht im Handel erhältlich sein, sondern über die Crowd-Funding-Plattform Indiegogo finanziert. Der Preis für Unterstützer liegt bei 745 Euro, als finalen Verkaufspreis gibt Biomega 1.195 Euro an. Erste Produkte sollen die Unterstützer ab Dezember 2021 erhalten. Wichtig: „Käufer“ können auch Pech haben: Selbst, wenn der erforderliche Zielbetrag erreicht wird, garantiert das noch lange nicht die Lieferung des versprochenen Produkts.

Fotos: Hersteller