Bitdefender-Firewall: Wenn ein Programm ohne Ihre Zustimmung Daten ins Internet übertragen will, schlägt die Firewall Alarm. Sie können dann entscheiden, ob Sie der Übertragung zustimmen oder nicht.
Foto: Bitdefender

Viren waren in letzter Zeit ein zentrales Thema. Doch Covid 19 hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, durch Home-Office und andere Faktoren verschärfte sich auch die Cyber-Sicherheitslage. Laut Bitdefender waren rund 60 Prozent der Internetnutzer weltweit im vergangenen Jahr mit mindestens einer Cyber-Gefahr konfrontiert. Auch in Deutschland traf es fast jeden Zweiten. 31 Prozent der Befragten hierzulande, die vor allem mit Smartphone und iPhone, Tablet und iPad online gehen, setzten keine Antivirus-Lösung auf diesen Geräten ein. Um diesen Zustand zu ändern, wollen die Rumänen mit neuen Funktionen punkten.



Windows: Mehr Hintergrundinfos zu Viren

Zunächst zu den Neuerungen rund um die Windows-Versionen wie die ausgezeichnete „Internet Total Security”-Suite. Anwender sollen durch eine sogenannte Ursachenanalyse nicht nur erfahren, dass ein Virus versucht hat den Computer zu befallen, sondern auch, wie er ausgelöst wurde und welche Folgen es gehabt hätte, hatte ihn Bitdefender nicht entschärft. Diese Informationen sollen das Sicherheitsbewusstsein der Anwender schärfen und dahingehend sensibilisieren, nicht blind auf Links in E-Mails zu klicken und Programme und Dateien aus unbekannten Quellen zu öffnen. Eine Art Erziehungsmaßname also. Hört sich interessant an.

Bitdefender Root Analyse
So könnte eine Ursprungsanalyse bei einer Virenattacke aussehen. Quelle: Bitdefender

Neue Funktionen bei Bitdefender VPN

Neuigkeiten gibt es auch rund um die VPN-Funktion. „Bitdefender VPN“ soll aber ab sofort Geräte automatisch trennen, sobald die VPN-Verbindung aus welchen Gründen auch immer unterbrochen wurde. Das soll Daten und Identität des Anwenders schützen und ist bei vielen VPN-Anbietern schon länger Standard. Ebenfalls neu: Durch Split-Tunneling lassen sich risikoarme und datenintensive Programme vom VPN-Tunnel trennen. Dadurch sollen beispielsweise Downloads schneller auf den Computer kommen. Welche Programme „sicher“ sind und welche durch den VPN-Tunnel geschützt bleiben sollen, kann der Nutzer durch Regeln selbst festlegen.  

Android: Besserer Schutz vor SMS-Phishing

Bitdefender Smishing-Alarm

Bitdefender will aber im Speziellen Smartphone-Nutzer besser schützen, naturgemäß Nutzer von Android-Geräten. Diese sollen vor allem von der neuen Scam-Alert-Funktion in Bitdefender Mobile Security für Android profitieren: Diese überwacht und erkennt linkbasierte Angriffe, die zunehmend über Messenger und Benachrichtigungen aufs Smartphone kommen, dem sogenannten Smishing. In solchen Kurznachrichten sind beispielsweise Links enthalten, die zum Download von Schädlingen führen, die dann wiederum beispielsweise den Angreifern Zugriff auf Smartphone verschaffen, Anmeldedaten auslesen oder das Gerät sperren, um dann Geld fürs Entsperren zu verlangen.

Bitdefender: Sicherheitscheck fürs iPhone

Bitdefender iOS-check

Klassischer Weise sind iPhone-Nutzer durch das geschlossene System viel besser vor Viren geschützt. Trotzdem will Bitdefender dieser Nutzergruppe unter die Arme greifen. Zwar gibt es keinen Virenschutz, dafür aber die Möglichkeit, eine Art Sicherheitscheck rund ums iPhone durchzuführen.  Ist zum Beispiel eine biometrische Authentifikation aktiviert oder die neuste iOS-Version? Die Überprüfung soll potenzielle Sicherheitslücken aufdecken und dem Nutzer zeigen, wie er diese schließt.