Ember Mug im Test Credit: Hersteller

Produktdetails

  • Preis: 150 Euro
  • Größe: 7,87 x 7,87 x 20,32 cm
  • Gewicht: 1,3 kg

Ember Mug: Travel-Thermosbecher mit heißer Luft

Lesen Sie bitte nicht weiter, denn der Ember Travel Mug ist das mit Abstand sinnloseste Produkt das IMTEST jemals getestet hat. Der angeblich so smarte Kaffeebecher für unterwegs hat auf der Habenseite nur ein gut ablesbares Display und eine stabile Verarbeitung zu bieten, das war es auch schon. Damit kann der Ember Mug im Test kaum überzeugen.

Die Idee, einen Thermosbecher mit einer Anzeige auszustatten, die über die bevorzugte Trinktemperatur informiert, hört sich zunächst gut an. Jeder kennt schließlich diesen Moment, in dem man sich die Zunge verbrennt, wenn Kaffee oder Tee einfach noch zu heiß zum Trinken sind. Aber dann wartet man einfach ein bisschen und trinkt ihn etwas später. Für den Ember Mug sind dafür aber 150 Euro fällig.

Keine sinnvollen Funktionen am Ember Mug

Eine weitere Funktion als die Temperatur-Anzeige gibt es nicht. Auch die App kommt in der Praxis nicht zum Einsatz, da man die Wunschtemperatur auch über den drehbaren Boden des Bechers sehr genau einstellen kann. Wer die App trotzen nutzen möchte, braucht beim Verbinden viel Geduld. Denn die geglückte Verbindung zum Ember Mug ist eher die Ausnahme als die Regel.

Der Akku des Bechers hält fast zwei Stunden durch. Dabei bleibt die maximal 340 Milliliter Flüssigkeit im Inneren zwar warm. Das überbietet aber auch jeder 20-Euro-Thermosbecher mit Leichtigkeit. Ganz ohne smarte Funktionen hält ein solcher Becher Kaffee oder Tee meist über fünf Stunden warm.

FAZIT

Der Ember Travel Mug ist ein perfektes Beispiel dafür, dass nicht alles vernetzt und smart sein muss. Die Materialqualität ist zwar sehr gut, aber der Preis von 150 Euro letztlich eine einzige Frechheit. Finger weg!

  • KONTRA
    • Die App verbindet sich in neun von zehn Fällen nicht mit der Tasse.
    • Keine Kompatibilität zu Notizbuch-Programmen wie Evernote & Co.

IMTEST Ergebnis: ohne Wertung