Das Facebook-Konglomerat
Credit: Facebook

Gestern Abend legten Millionen Menschen eine mehrstündige Social-Media-Zwangspause ein. Denn die dominanten sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp und Instagram waren stundenlang nicht zu erreichen oder funktionierten nur sehr eingeschränkt. IMTEST erläutert die Gründe und Auswirkungen der Facebook-Störung.

Was verursachte die Facebook-Störung am 4. Oktober?

Während der Fehlersuche äußerte sich der Mutterkonzern Facebook, dem auch WhatsApp und Instagram angehören, nicht zu den Gründen der Facebook-Störung. Später veröffentlichte die Firma aus dem amerikanischen Palo Alto jedoch ein Statement und äußerte sich zum Ausfall:

Der Grund für die Facebook-Störung lag in einer Änderung der Konfiguration der Backbone-Router von Facebook. Diese regeln den Datenstrom zwischen den Rechenzentren des Unternehmens. Es entstand eine Art Dominoeffekt, der sich ausbreitete: So fielen neben Facebook nicht nur WhatsApp und Instagram teilweise aus, auch andere vernetzte Technik wie Türschlösser funktionierte bei Facebook einige Zeit nicht. Wichtig zu wissen: Laut Facebook gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass durch das technische Problem Nutzerdaten kompromittiert wurden.



So wirkte sich die Facebook-Störung aus

Facebook-Konkurrent Twitter freute sich während des Ausfalls über einen großen Zustrom an Nutzern, die über das Problem diskutierten und die Plattform durch ihre Masse selbst ins Wanken brachten. Dort trendeten die Hashtags #whatsappdown und #facebookdown. Währenddessen gab die Facebook-Aktie spürbar nach, fing sich aber später wieder.