Foto: Fitbit

Produktdetails

  • 290 Euro
  • 30 g
  • bis zu 6 Tage

Die Fitbit Sense mit besonderen Sensoren

Die Sense ist vollgestopft mit Sensoren. Als einzige Smartwatch im Test verfügt sie etwa über einen Temperatursensor. Dadurch ist sie in der Lage, des Nachts die Körpertemperatur zu überwachen und so festzustellen, ob sich eine Krankheit anbahnt. Als weiteres Alleinstellungsmerkmal ist ein EDA-Sensor (Elektrodermale Aktivität) an Bord, der Veränderung der Leitfähigkeit der Haut als Reaktion auf emotionalen Stress erkennt. In Zusammenspiel mit der Hauttemperatur und der speziellen EDA-Scan-App soll die Fitbit Sense so Rückschlüsse über das eigene Wohlbefinden ermöglichen.

Fitbit Sense: Umständliche Messungen

Die Messprozedur erweist sich aber als umständlich: Der Träger muss seine Handfläche lang ans Metallgehäuse der Fitbit Sense halten und dann mindestens zwei Minuten ausharren. Außerdem lässt Fitbit seine Kunden bei der Interpretation der Daten allein. Ausnahme ist hier das EKG. Doch was bedeutet es, wenn nachts die Temperatur auf einmal höher als sonst ausfällt? Oder soll ich mehr oder weniger Sport treiben, um einen hohen Stresslevel zu reduzieren?

Test offenbart einige Schwächen

Nicht zuletzt sorgt die Steuerung zusätzlich für Stress. Denn oft reagiert die Fitbit Sense im Test nur verzögert auf Eingaben. Auch, dass es einige Funktionen nur im kostenpflichtigen Abo gibt, macht keinen guten Eindruck. Mit einer Akkulaufzeit bei intensiver Nutzung von 3 Tagen und im Alltag von bis zu 6 Tagen, liegt die Fitbit Sense im Mittelfeld. Andere Modelle leisten hier deutlich mehr, aber es geht auch um einiges schlechter.

FAZIT

Alles in allem wollte Fitbit anscheinend zu viel in die Sense packen und hat dabei aber die Details aus den Augen verloren. Dennoch schneidet die Smartwatch als beste Gesundheits-Uhr unter den getesteten Modellen ab.

  • PRO
    • Mit Körpertemperatur sowie Leitfähigkeit der Haut.
  • KONTRA
    • Reagiert oft nur verzögert auf Eingaben.

IMTEST Ergebnis: befriedigend

2,8