Columbia Glacier

Google hat im Vorfeld des internationalen Earth Day am 22. April das laut eigenen Angaben umfangreichste Google Earth-Update seit 2017 vorgestellt: Timelapse soll unseren Planeten in einer völlig neuen Dimension zeigen – der Zeit. Nutzerinnen und Nutzer sollen dadurch Umweltveränderungen, die unser Planet in den vergangenen Jahren erfahren hat, zukünftig in Form eines interaktiven 4D-Erlebnisses nachvollziehen können. Dafür wurden laut eigenen Angaben 24 Millionen Satellitenfotos aus den letzten 37 Jahren zusammengetragen.

Timelapse startet mit 5 Themenfeldern

Timelapse umfasst fünf Themenfelder: Wälder im Wandel, Die Expansion der Städte, Erderwärmung, Energiequellen und die Flüchtigen Schönheiten.  Nutzer sollen nicht nur unterhalten, sondern auch motiviert werden, einen positiven Beitrag zu leisten und zu helfen, den Klimawandel zu stoppen. Für einen leichteren Zugang zu diesen komplexen Themen verspricht  Google Earth für jeden Bereich eine geführte Tour.

…oder die Abholzung von Regenwäldern im Amazonas-Gebiet.

Timelapse mit jährlichen Updates

Hier alle wichtigen Informationen im Überblick:

  • Einfacher Zugang: Timelapse lässt sich entweder über eine spezielle URL aufrufen oder alternativ über das Steuerrad-Symbol auf der linken Seite in Google Earth.
  • Zudem sind 800 Zeitraffervideos in 2D und 3D zur öffentlichen Nutzung unter g.co/TimelapseVideos oder bei YouTube verfügbar.
  • Laut Google Informationen waren mehr als 2 Millionen Rechenstunden auf tausenden von Rechnern in der Google Cloud nötig, um 20 Petabyte an Satellitenbildern zu einem einzigen „Videomosaik“ in der Größe von 4,4 Terapixeln zusammenzufügen – das entspricht 530.000 Videos.
  • Sämtliche Berechnungen sollen in Googles klimaneutralen Rechenzentren durchgeführt worden sein, die zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
  • In Zusammenarbeit mit Partnern wie den Weltraumorganisationen NASA und ESA will Google Earth jährlich um neue Timelapse-Bilder erweitern.

Fotos: Hersteller