Petromax Raketenofen im Test Credit: Hersteller

Produktdetails

  • Preis: 134,99 Euro
  • Gewicht: 6,5 kg

Das ist der Raketenofen

Ein Raketenofen sollte in jedem Haushalt vorhanden sein. Ein was, bitte? Ein Petromax RF33 – eine holzbefeuerte Kochstelle für den Outdoor-Betrieb. Der doppelwandige und 6,5 Kilogramm schwere Edelstahlzylinder ist 33 Zentimeter hoch und hat knapp 24 Zentimeter Durchmesser. Ein ausgeklügeltes Luftführungssystem soll zu effektiver Verbrennung führen, die durch den Kamineffekt und eine an das sogenannte Holzvergaserprinzip angelehnte Konstruktion begünstigt wird.

Befeuern lässt sich der Ofen mit Zweigen, Ästchen oder sogar Tannenzapfen. Die Hitze trifft auf ein gusseisernes Gestell, das Wärme speichert. Hier lassen sich dickwandige Kochgeschirrarten aus Edelstahl, Gusseisen oder Schmiedeeisen verwenden. Zudem bietet der Ofen zwei Tragegriffe, was den mobilen Charakter des kleinen Ofens unterstreicht. Wem der Ofen dennoch zu unhandlich ist, kann sich die passende Tragetasche dazu kaufen.

Raketenofen: Test in der Praxis

Soweit die Theorie. In der Praxis zeigt sich: Zwei Liter Wasser im Edelstahl-Teekessel kochen nach knapp 10 Minuten, Steaks und Bratwurst zeigen eine äußerst appetitliche Kruste. Große Hitze lässt sich also gut erzeugen. Eier mit Bacon bei mittlerer Hitze und Pfannkuchen bei niedrigen Temperaturen gelingen ebenso. Mit Muße lässt sich mit dem Raketenofen bestimmt auch schmoren. Die versprochene Effektivität des Raketenofens belegt die geringe Aschemenge in der herausnehmbaren Lade.

FAZIT

Cooles Teil. Der Raketenofen RF 33 von Petromax ist schnell einsatzbereit. Hohe, mittlere und sachte Temperaturen kann er mit etwas Übung liefern. Das reicht vom Kaffeewasser bis zum Pfannkuchen. Effektiv ist die Kochstelle dabei allemal.

  • PRO
    • Große Hitze mit ganz wenig Material kann der Raketenofen super.
  • KONTRA
    • Der Ofen braucht viel Aufmerksamkeit und alle paar Minuten Nachschub.

IMTEST Ergebnis: gut

1,9

Fotos: Hersteller