Eine App der Europäischen Union
Credit: Re-open EU

Sie planen den nächsten Urlaub und möchten wissen, wie es am Urlaubsziel mit den aktuellen Infektionszahlen aussieht? Mit Re-open EU, einer neue Website der Europäischen Union, die auch als App verfügbar ist, gibt es die entsprechenden Auskünfte.

EU-Zertifikat für digitale Covid-Emssionen

Die Wiedereröffnungsprogramm, Re-open EU, der Europäischen Union informiert auf der neuen Website über die verschiedenen geltenden Maßnahmen. Natürlich auch über aktuelle Quarantäne- und Testanforderungen, die für Reisende gelten. Das EU-Zertifikat für digitale COVID-Emissionen, soll Ihnen dabei zur Seite stehen, Ihr Recht auf Freizügigkeit auszuüben. Dazu dienen ebenfalls mobile Coronavirus-Kontaktverfolgungs- und Warn-Apps, wie etwa Covpass oder die Corona-Warn-App. Die auf der Website und in der App verfügbaren Informationen werden ständig aktualisiert und sind in 24 Sprachen abrufbar. Die verfügbaren Angaben sollen Ihnen dabei helfen, Ihre Reise innerhalb Europas zu planen, während Sie und Ihre Familie sicher und gesund bleiben.

Farbcode zur genauen Klassifizierung

Eine Kartenansicht von Europa.
Die EU-Mitgliedsstaaten wurden den ausgewerteten Daten entsprechend mit einem Farbcode versehen.

Die Mitglieds-Staaten der EU haben sich gemeinsam auf einen koordinierten Ansatz zur Beschränkung der Reisefreiheit als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie geeinigt. Auf der Website Re-open EU und in der App klassifizieren unterschiedliche Farbcodes die Regionen. Die Einfärbung der entsprechenden Gebiete stützt sich auf die epidemiologische Lage in den aufgeführten Regionen. Die Website Re-open EU finden Sie an dieser Stelle. Falls es lieber die App sein soll, dann gibt es hier die Versionen für iOS– und Android-Geräte.

Weitere Informationen von Re-open EU

Zusätzlich zu den abrufbaren Informationen für eine sichere Reisenplanung gibt die EU folgendes bekannt:

“Nach einer Überprüfung im Rahmen der Empfehlung zur schrittweisen Aufhebung der vorübergehenden Beschränkungen für nicht wesentliche Reisen in die EU aktualisierte der Rat die Liste der Länder, Sonderverwaltungsregionen und anderen Gebietskörperschaften, für die die Reisebeschränkungen aufgehoben werden sollten. Insbesondere wurden Ruanda und Thailand von der Liste gestrichen und die Ukraine wurde in die Liste aufgenommen.

Wie in der Empfehlung des Rates festgelegt, wird diese Liste weiterhin regelmäßig überprüft und gegebenenfalls aktualisiert.

Auf der Grundlage der in der Empfehlung festgelegten Kriterien und Bedingungen sollten die Mitgliedstaaten ab dem 15. Juli 2021 die Reisebeschränkungen an den Außengrenzen für Einwohner der folgenden Drittländer schrittweise aufheben:

  • Albanien
  • Armenien
  • Australien
  • Aserbaidschan
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brunei Darussalam
  • Kanada
  • Israel
  • Japan
  • Jordanien
  • Libanon
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Katar
  • Republik Moldau
  • Republik Nord-Mazedonien
  • Saudi-Arabien
  • Serbien
  • Singapur
  • Südkorea
  • Ukraine (neu)
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • China, vorbehaltlich der Bestätigung der Reziprozität

Die Reisebeschränkungen sollten auch für die chinesischen Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macao schrittweise aufgehoben werden.

In der Kategorie der Gebietskörperschaften, die von mindestens einem Mitgliedstaat nicht als Staat anerkannt werden, sollten die Reisebeschränkungen für den Kosovo und Taiwan ebenfalls schrittweise aufgehoben werden.

Die Einwohner von Andorra, Monaco, San Marino und des Vatikans sollten für die Zwecke dieser Empfehlung als in der EU ansässig betrachtet werden.

Die Kriterien zur Bestimmung der Drittländer, für die die derzeitigen Reisebeschränkungen aufgehoben werden sollten, wurden am 20. Mai 2021 aktualisiert. Sie umfassen die epidemiologische Situation und die allgemeine Reaktion auf COVID-19 sowie die Zuverlässigkeit der verfügbaren Informationen und Datenquellen. Auch die Reziprozität (Wechselseitigkeit, Anm. d. Red.) sollte von Fall zu Fall berücksichtigt werden.”

Auch die assoziierten Schengen-Länder (Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz) beteiligen sich an dieser Empfehlung.