Frau mit Sony Alpha 7 IV
Credit: Sony

Mit der Sony Alpha 7 IV bringt Sony im Dezember eine neue Wechselobjektivkamera für den Amateur- und Profibereich auf den Markt. Diese Vollformatkamera setzt sich vom Vorgänger durch einige Upgrades ab. IMTEST stellt hier die Details vor.

Die Sony Alpha 7 IV im Überblick

  • Bildprozessor: BIONZ XR
  • Auflösung: 33 Megapixel
  • Neuer Exmor R CMOS Vollformatbildsensor
  • Erweiterte Autofokus-Funktionen
  • Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde mit AF/AE-Tracking
  • 4K/60p im Super-35-mm-Modus
  • 4K/30p mit 7K Oversampling im Vollformat-Modus
  • 4:2:2-Farbsampling mit einer Bildtiefe von 10 Bit
  • Gehäuse aus recyceltem SORPLAS-Kunststoff
  • Preis: 2.799 Euro / 2.999 Euro mit SEL2870-Objektiv
  • Erscheinungsdatum: Dezember 2021


Verbesserte Technik

In der Sony Alpha 7 IV steckt der BIONZ-XR-Bildprozessor, den Sony auch in seinem Flaggschiff Alpha 1 einsetzt. Der neue Exmor-R-CMOS-Vollformatbildsensor gewährt zudem eine Auflösung von 33 Megapixeln. Für stabile und scharfe Bilder sorgen derweil erweiterte Autofokus-Funktionen: Der Echtzeit-Augen-AF folgt jetzt zum Beispiel auch Vögeln. Die Erkennungsgenauigkeit für menschliche Gesichter und Augen liegt laut Hersteller um 30 Prozent höher als beim Vorgänger. Kreative Bilder klappen also mit dem 15-stufigen Dynamikbereich und den Creative-Look-Einstellungen. Zusätzlich unterstützt der OLED-Quad-VGA-Sucher: Dieser bietet eine 1,6-mal höhere Auflösung als die Alpha 7 III.

Sony Alpha 7 IV
Die Kamera verfügt natürlich über ein klappbares Display. Credit: Sony

Mehr Komfort beim Filmen und bei der Datenübertragung

Die Sony Alpha 7 IV eignet sich nicht nur zum Fotografieren. Auch beim Filmen macht sie eine gute Figur: Mit einem Modus-Wahlrad mit zwei Ebenen wechselt man dabei schnell zwischen verschiedenen Einstellungen. Ein ruhiges Bild entsteht dank 5-Achsen-Bildstabilisierung. Im Super-35-mm-Modus schafft die Kamera dabei 60 Bilder pro Sekunde in 4K-Qualität. Und im Vollformat-Modus sind es hingegen 30 Bilder pro Sekunde mit 7K-Oversampling.

Eine schnelle und unkomplizierte Datenübertragung ist in der heutigen Fotografie ein Muss. Dementsprechend verbindet sich die neue Sony per Bluetooth mit der Imaging Edge Mobile App. Datentransfers gelingen zügig durch 5-GHz- oder 2,4-GHz-WiFi.

Preis und Verfügbarkeit

Den Vorgänger, die Sony Alpha 7 III bekommt man derzeit locker für unter 2.000 Euro, während man für den Nachfolger ab Dezember natürlich tiefer in die Tasche greifen muss: Die Sony Alpha 7 IV kostet 2.799 Euro, mit SEL2870-Objektiv sind 2.999 Euro fällig.