Quelle: Amazfit

Produktdetails

  • 169 Euro
  • 60 Gramm
  • bis zu 18 Tage
  • 10 ATM

Für rund 160 Euro bietet die Amazfit T-Rex Pro jede Menge Ausstattung und Funktionen: Beispielsweise ein ansprechendes 1,3-Zoll-AMOLED mit Always-On-Funktion, eingebautes GPS für sattellittenunterstützte Erfassung von Strecke und Geschwindigkeit und Unterstützung von über 100 Sportarten und Aktivitäten. Dazu gibt es die inzwischen üblichen Gesundheitsfunktionen wie Messung von Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung, Schlaf und Stress. Im Testlabor war die graue Variante, daneben offeriert Amazfit mit blau und schwarz zwei weitere Gehäusefarben.

Die T-Rex Pro bietet ein ordentliches Display in einem stabilen, aber etwas billig wirkendem Gehäuse.

Amazfit T-Rex Pro: Gute Ausstattung

Das Gehäuse ist sicher nicht das schönste im Smartwatch-Land, dafür ist es mit knapp 60 Gramm recht leicht und vor allem robust. Immerhin wirbt Amazfit mit 15 MIL-STD-810G-Zertifizierung, einer US-amerikanischen technischen Militärnorm, die Umwelt-Testbedingungen für militärische Ausrüstung spezifiziert. Demnach hält die Uhr extremen Temperaturen und Luftdrücken, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Chemikalien, Beschleunigungskräften und Vibrationen stand. Darüber hinaus ist sie mit 10 ATM gut für Wassersportaktivitäten wie Schwimmen, Tauchen (bis 100 Meter) und Surfen geeignet.

Bei starkem Sonnenlicht ist das Display der Apple Watch (links) noch ablesbar, dass der T-Rex Pro dagegen nicht.

Anzeige und Bedienung

Das 1,3″ AMOLED-Display kann nicht mit der Apple Watch konkurrieren, trotzdem präsentiert es sich als einigermaßen hell und scharf. Bei starker Sonneneinstrahlung stößt es aber an seine Grenzen. Die Schriften, etwa bei eintrudelnden WhatsApp-Nachrichten, sind zudem recht klein. Einen „echten“ Always-on-Bildschirm, der stets alle Informationen anzeigt, bietet die T-Tex Pro ebenfalls nicht, es lässt sich die lediglich die Uhrzeit blass und dunkel permanent einblenden. Bei der Bedienung setzt die T-Trex Pro auf einen Mix aus Berührungsbildschirm und vier Tasten, was gut funktioniert. Ins positive Bedienungs-Gesamtbild fügt sich auch die Zepp-App ein, die sowohl Android-Smartphones als auch iPhones unterstützt.

T-Rex Pro: Stabiler Fitnesstracker

Die Auswahl an Aktivitäten ist mit über 100 sehr groß und die Auswertungen entsprechen mit Daten zu verbrannten Kalorien, Trainingszeit und genauer Auswertung von Puls und Geschwindigkeit dem üblichen Standard. Darüber hinaus gibt die Uhr Werte zu anaerober und aerober Belastung aus. Tipps zu Erholungszeiten und Trainingssteuerung fehlen aber. Weitere Tracking-Funktionen, einschließlich Schritte und Schlaf, liefern ebenfalls valide Informationen. Die Uhr kombiniert darüber hinaus verschiedene Messwerte zur Berechnung eines Stresswerts, zudem soll der der sogenannte PAI-Wert (Personal Activity Intelligence) eine Gesamtbewertung des persönlichen Gesundheitszustands erlauben.

Als echtes Highlight erweist sich die Akkulaufzeit, die bei vielen Smartwatches einen Schwachpunkt darstellt. Selbst bei regelmäßigen sportlichen Aktivitäten hält die T-Rex Pro weit länger als eine Woche durch, im IMTEST-Test waren es im Schnitt 9 Tage. Ohne Einsatz von GPS sind sogar 18 Tage und mehr drin. Für eine Smartwatch sind das erstaunlich gute Werte.

Workouts lassen sich direkt in der Uhr anpassen, etwa Datenfelder hinzufügen oder Auto-Pause aktivieren.

Smarte Funktionen Mangelware

Schwach sind aber die smarten Funktionen. Im Prinzip beschränken sich diese auf das Wechseln von Ziffernblättern und der Anzeige von Wetterinformationen sowie Kurznachrichten. Musikfunktionen gibt es zwar auch, die beschränken sich aber auf die Steuerung des Musik-Players auf dem Smartphone. Beantworten von Kurznachrichten? Zugriff auf einen App-Store zum Nachladen weiterer Funktionen? Bezahlen an der Supermarkt-Kasse per NFC? Musik abspielen ohne Smartphone? Kann die T-Rex Pro alles nicht.