Das Cockpit des VW ID.4
Das komplett digitalisierte Cockpit des ID.4. Credit: Volkswagen

Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge von Volkswagen bekommen in Zukunft Aktualisierungen der Software Over-the-Air. Das Einspielen neuer Versionen ist damit für den Kunden erheblich angenehmer und stressfreier. Wie und wann Volkswagen die Software-Updates Over the Air beim ID.3 durchführt, erfahren Sie hier.

Der Besuch in der Werkstatt entfällt

Volkswagen verspricht, die ersten Updates für die Fahrzeuge der ID.Familie ganz einfach auszuspielen. Das erste Update 2.3 für den ID.3 im Sommer bildet den Auftakt für die neue Technologie. Für den Kunden ist dabei kein Besuch in der Werkstatt mehr notwendig. Der Hersteller liefert den aktuellsten Stand der Software per mobiler Datenübertragung an die Besitzer des Fahrzeugs aus.

Hierbei sind allerdings Kunden bevorzugt, die sich zur Markteinführung als Erstkäufer zum Kauf eines Volkswagen Elektrofahrzeugs entschieden haben. Damit sind sie Mitglied im „First Movers Club“. Alle anderen Kunden werden zu einem späteren Zeitpunkt mit der Aktualisierung bedacht. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch, dass der Hersteller kleinere Fehler für die spätere Auslieferung noch berücksichtigen und korrigieren kann.

ID.3 Update 2.3 verspricht zahlreiche Verbesserungen

Das Update 2.3 für den Volkswagen ID.3 verfügt über viele Verbesserungen. Wie etwa Anpassungen für die Bedienung, die Leistung und den Komfort. Zusätzlich gibt es erweiterte Funktionen für die LED-Anzeigen im Innenraum, eine optimierte Erkennung der Umgebung und die verbesserte Einstellung der Fernlichtanlage. Dazu kommt eine verbesserte Bedienung und optische Anpassungen für das Radio- und Navigationssystem. Bis zu 35 Steuergeräte innerhalb des Fahrzeugs werden mit den neuen Over-the-Air-Updates erreicht ganz einfach und aktualisiert.

Zukünftig erhalten alle Fahrzeuge der ID-Familie in einem Zeitrahmen von zwölf Wochen immer die aktuellste Version der verfügbaren Software. Dann müssen sich Kunden beim Kauf eines neuen Fahrzeugs nicht mehr zwischen Funktionsumfang und Konfiguration entscheiden. Denn: Die Hardware ist weitgehend vereinheitlicht. Weitere Funktionen und innovative Technologien lassen sich künftig per Software-Update ganz einfach zusätzlich buchen und nachrüsten.