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Credit: Vorwerk

Produktdetails

  • Preis: 1.119 Euro
  • Akkuleistung: bis zu 80 Minuten
  • Ausstattung: Elektrobürste, Saug-Wischkopf, weitere Düsen

Vorwerk Kobold VB 100: Test der Akkulaufzeit

Saugen oder wischen – das ist hier die Frage! Mit dem kabellosen Vorwerk Kobold VB 100 samt Saugkopf, Saug-Wischkopf und Düse ist beides mit nur einem Klick möglich. So schnell lassen sich die Aufsätze an das 2,1 Kilogramm leichte Basisteil anstecken, in dem sowohl der wechselbare Akku als auch der mit einem Griff entnehmbare Staubbeutel stecken. Im energiesparenden Saugmodus hält der Akku knapp 80 Minuten, nach etwa drei Stunden ist er aufgeladen. Bei voller Saug- und Rotationspower hingegen ist für den Vorwerk Kobold VB 100 schon nach 10 Minuten Schluss.

Am schlanken, nicht ausziehbaren Handgriff befinden sich der Ein-/Aus-Schalter sowie der Wählknopf für drei unterschiedlich starke Saugstufen. Sowohl der Saugkopf als auch der Saug-Wischkopf passen gut auf den Vorwerk Kobold VB 100. Auch die weiteren Düsen lassen sich reibungslos aufsetzen. Hier bietet der Hersteller ein Set mit genau zusammenpassenden Teilen.

  • EBB100 Elektrobürste für einfaches Staubsaugen
  • SPB100 Saug-Wischkopf zum Saugen und Wischen
  • SD15 Softdüse zum Entstauben von Oberflächen
  • VD15 Variodüse für schwer erreichbare Stellen

Vorwerk Kobold VB 100 mit starken Bürsten

Der 25 Zentimeter breite Saugkopf bietet genug Fläche, sodass der Akku-Staubsauger sicher steht. Hier hat der Hersteller rotierende Bürsten integriert, die auch größere Partikel von allen Untergründen aufkehren. Auf Fliesen bei Saug- und Rotationsstufe eins nimmt der Vorwerk Kobold VB 100 Kaffeepulver und Mehl schon im ersten Durchgang auf. Dagegen müssen große Partikel wie Haferflocken und Konfetti mehrfach überrollt werden bis alles im Beutel ist. Auf Teppich zeigen die Bürsten ihre Stärke: Das tief in den Flor eingedrungene Mehl entfernt der Saugkopf auf Stufe zwei flott und vollständig. Auch den anderen Test-Schmutz drehen die Bürsten mit Hochgeschwindigkeit in Richtung Beutel, ohne – wie auf glatter Fläche – Häufchen vor sich her zu schieben.

Vorkwerk Kobold VB 100 Saug-Wischkopf im Test
Bei hartnäckigen Flüssigkeiten in großer Menge benötigt der Saug-Wischer viele Durchgänge. (Bild: IMTEST)

Test zeigt: Vorwerk Kobold VB 100 hat schweren Wisch-Kopf

Wenn Saugen nicht ausreicht, kommt der Saug-Wischkopf ins Spiel. Einsatzbereit ist der Vorwerk Kobold VB 100 nach wenigen Handgriffen. Es muss lediglich der knapp 300 Milliliter fassende Tank mit Reinigungsflüssigkeit und Wasser befüllt sowie der passende Wischer an der Halterung befestigt werden. Drei Befeuchtungsstufen lassen sich je nach Einsatz wählen. Kleckse einer Mehl-Wasser-Mischung waren zu viel des Schlechten und wurden mehr verteilt denn aufgenommen. Besser entfernte der Saug-Wischer schmutzige Fußstapfen. Bei großen Ketchupflecken wiederum hatte der Akku-Staubsauger trotz großzügiger Wasserzugabe in Stufe zwei Schwierigkeiten.

Flüssigkeit kann das System kaum aufnehmen. Ebenfalls macht sich das Gewicht negativ bemerkbar. Denn der Saug-Wischkopf bringt zusätzliche vier Kilogramm mit, was sich beim Rangieren des Vorwerk Kobold VB 100 viel Kraft erfordert. Zudem zieht der oszillierende Mopp die Apparatur leicht nach rechts. Das Ergebnis in Kombination ist aber trotzdem gut – und das zählt schließlich am Ende. Wem es nur ums Staubsaugen geht, der kann sich den neuen Dyson Absolute Pro Extra im Test ansehen.

FAZIT

Der Vorwerk Kobold VB 100 gibt mit dem Saugkopf Schmutz keine Chance. Auf glatten Böden oder Teppich greifen die rotierenden Bürsten alles fast immer auf Anhieb. Dagegen kommt der Akku-Staubsauger mit dem Saug-Wischer an seine Grenzen: Viel Flüssigkeit schafft er nicht, und das Handling ist etwas schwieriger.

  • PRO
    • Passgenauigkeit der Teile, lange Akkulaufzeit, effektiver Bürsten-Saugkopf
  • KONTRA
    • Hoher Setpreis, Saugwischer recht schwerund unhandlich mit Eigenleben

Imtest Ergebnis:

gut 2,3