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Bitdefender VPN sorgt für mehr Sicherheit

Google, Facebook, Geheimdienste oder Cyber-Kriminelle: Alle wollen uns besser kennenlernen und wissen, was uns interessiert und was wir im Internet alles treiben. Die Gründe sind verschieden. Die großen Internet-Dienste wollen uns beispielsweise passende Werbung vorsetzen, und die Cyber-Gangster möchten unser hart verdientes Geld erbeuten. So gab es jüngst Fälle in denen sich Versender sogenannter Phishing-Mails als Mitarbeiter der Arbeitsagentur ausgaben und versuchten persönliche Daten über gefälschte Internetseiten zur Beantragung der Corona-Soforthilfen abzugreifen. Allein bei der nordrhein-westfälischen Polizei gingen hierzu mehr als 1.000 Strafanzeigen ein.

Immerhin: Sie können sich schützen. Eines der wichtigsten Bollwerke gegen Hacker und Datenschnüffler ist der Einsatz eines sogenannten „Virtual Private Networks“, kurz VPN. So ein Programm baut auf Knopfdruck einen extra gesicherten Datentunnel zum Server des VPN-Anbieters auf, der alle Ihre Ausflüge ins Internet anonymisiert und verhindert, dass Sie Spuren hinterlassen. Auch über Bitdefender Total Security lässt sich ein VPN-Dienst aktivieren, der Sie und Ihre Daten im Netz schützt. Wie das funktioniert, erklärt IMTEST im Folgenden.

Erfahren Sie, wie der Testsieger Bitdefender Total Security funktioniert.

VPN: Wer braucht’s?

Ein VPN benötigen Sie in erster Linie dann, wenn Sie sich in fremde WLANs einbuchen. Denn offene, unverschlüsselte WLANs laden Datenschnüffler geradezu ein, private Infos wie Zugangsdaten abzufangen. Denn anders als im privaten Heimnetzwerk sind Surfer in öffentlichen WLANs in der Regel nicht allein unterwegs. Bewegen sich Cyber-Kriminelle im gleichen Netzwerk, können diese den Datenverkehr mitlesen oder manipulieren.

Dazu brauchen sie nicht einmal große Hackerkenntnisse, der technische Aufwand ist gering. Es gibt sogar für solche Aufgaben vorgefertigte Tools oder spezielle Spionage-Programme. Noch einfacher für Angreifer: Sie richten einen eigenen Hotspot ein und warten, bis sich die Opfer anmelden. Dann ist es für sie noch einfacher den Datenverkehr mitzuschneiden, denn alles läuft über ihren Router. Ein VPN macht Sie rundum immun gegen solche Angriffe auf Ihre Daten.

VPN-Verbindung mit Bitdefender einrichten

Der in Bitdefender Total Security enthaltene VPN-Dienst bietet Ihnen ein Datenvolumen von 200 Megabyte pro Tag. Für den normalen Einsatz ist das mehr als ausreichend.

1. VPN-Programm starten

„VPN“: Klingt komplex – ist aber ganz einfach. Starten Sie den Bitdefender-VPN-Dienst per Doppelklick auf die Verknüpfung Bitdefender VPN, die das Programm automatisch bei der Installation angelegt hat. Alternativ tippen Sie Bitdefender VPN ins Windows-Suchfeld unten links ein und drücken die Eingabetaste.

VPN bei Bitdefender starten

2. Verschlüsselung aktivieren

Um die VPN-Verbindung zu aktivieren, klicken Sie im Programm nun einfach auf den blauen Einschaltknopf. Es dauert nun einige Sekunden bis die Verbindung aufgebaut und die Meldung „Ihre Verbindung ist abgesichert“ erscheint.

VPN Verbindung bei Bitdefender aktivieren

3. Sicher surfen

Starten Sie nun zum Beispiel Ihren Browser, surfen Sie mit Tarnkappe und bestens geschützt. Niemand – außer Ihnen selbst – kann sehen, was Sie im Internet machen. Das Programm zeigt außerdem an, wie viel Datenvolumen Sie noch übrighaben. Die VPN-Verbindung trennen Sie nach Ihrem Ausflug ins Web, dann über die Pause-Schaltfläche. Letztlich schließen Sie dann das Programm per Klick auf ×.

VPN bei Bitdefender pausieren

Wie Bitdefender rundum im Internet schützt

Die Internet-Filter von Bitdefender Total Security sorgen dafür, dass Sie gar nicht erst auf gefährliche Internetseiten gelangen. Durch eine entsprechende Meldung erfahren Sie schon vor dem Anklicken eines Links, ob die Seite potenziell riskant ist. Im Zweifelsfall klicken Sie dann Ich gehe lieber auf Nummer sicher und surfen eine andere Seite an.

Nur wenn Sie sich hundertprozentig sicher sind, dass die Internetseite keine Gefahren beinhaltet, wählen Sie Mir sind die Risiken bewusst und ich möchte trotzdem fortfahren und bestätigen den Vorgang mit Ja. Gut zu wissen: Die Funktion schützt alle gängigen Browser, darunter Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox.

1. Bitdefender Internet-Schutz konfigurieren

Weitere Funktionen rund ums Thema Internet-Sicherheit finden Sie in der Bitdefender-Benutzeroberfläche. Um sie aufzurufen, tippen Sie Bitdefender ins Windows-Suchfeld unten links und klicken in der Trefferliste auf Bitdefender.

Bitdefender aktivieren

2. Onlineschutz aufrufen

Im Hauptmenü klicken Sie dann links auf Schutz und dann unter „Online-Gefahrenabwehr“ auf Einstellungen.

Bitdefender Gefahrenmeldung

3. Einstellungen prüfen

Im Menü „Internet-Schutz“ überprüfen Sie nun, ob folgende Schutzfunktionen rund um die Internet-Sicherheit eingeschaltet sind. Nur wenn das der Fall ist, schützt Sie Bitdefender Total Security vollumfänglich vor allen Internet-Gefahren.

  • Prävention von Internetangriffen: Blockiert Bedrohungen aus dem Internet, beispielsweise Drive-by-Downloads. Dabei handelt es sich um Schädlinge, die allein durch den Besuch einer Internetseite auf Ihren Computer gelangen können und sich etwa in Werbebanner verstecken.
  • Suchberater: Analysiert und bewertet Suchmaschinentreffer und Links in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Erscheint ein Symbol (siehe Bild) neben einem Link oder Suchmaschinentreffer (u.a. Google, Bing, Yahoo), sollten Sie die Internetseite nicht öffnen, sie könnte gefährliche Inhalte aufweisen. BILD?
  • Verschlüsselter Web-Scan: Bis vor kurzem ließen sich gefälschte Internetseiten recht einfach dadurch erkennen, dass sie kein gültiges Zertifikat aufwiesen, gekennzeichnet durch das fehlende Schloss-Symbol im Browser links vor der Adresse. Viele gefälschte Phishing-Seiten weisen aber inzwischen durchaus ein gültiges Zertifikat auf. Bitdefender erkennt solche Fälschungen und warnt Sie davor. BILD?
  • Betrugsschutz: Bitdefender Total Security untersucht jede von Ihnen aufgerufene Internetseite auf betrügerische Inhalte. So fälschen Cyberkriminellen etwa Seiten von Institutionen, etwa zur Beantragung von Soforthilfegeldern. Die betrügerisch erlangten Daten missbrauchen sie anschließend für illegale Aktivitäten. BILD?
  • Antiphishing-Schutz: Betrüger versuche mit täuschend echt aufgemachten Phishing-E-Mails arglose Internetnutzer auf manipulierte Internet-Seiten zu locken. Wer hier Zugangsdaten oder Passwörter eintippt, ist in die Falle getappt. Bitdefender erkennt solche Seiten.
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