Symbolische Darstellung einer Chat-Übertragung.
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Google investiert weiter kräftig im Bereich der Cloud-Speicherung von WhatsApp-Konversationen. Ein neues Tool soll es schon bald möglich machen, die Chats aus der Cloud einfach von iOS auf Android zu übertragen – und umgekehrt.

Google kämpft für mehr Backups

Nachdem Google sich dazu entschlossen hat, die Sicherheit von gespeicherten Chat-Verläufen zu erhöhen, folgt nun die nächste Ankündigung: In der kommenden App für die Datenwiederherstellung ist eine tiefe Verankerung zu WhatsApp implementiert. Auf diese Weise soll es Nutzern noch einfacher gemacht werden das Smartphone zu wechseln, ohne auf schöne Erinnerungen verzichten zu müssen. Als Option für Backups von Sprach- und Chatverläufen in WhatsApp dient einzig und allein Google Drive. Alle Nachrichten, Bilder und sonstige Medien verweilen in der Cloud. Auf Wunsch können sie jederzeit wieder heruntergeladen werden. Schwierig wird es allerdings, wenn der Nutzer das Betriebssystem wechseln möchte. Also von Android auf iOS umsteigt oder andersrum.

Per Google Drive können gespeicherte Inhalte in der Zukunft symstemübergreifend abgerufen werden. Credit: Getty Images

Neue App, neue Möglichkeiten

Kürzlich wurde eine neue App zur Datenwiederherstellung angekündigt. In ersten Tests der BETA-Version kam heraus, dass es hier nun problemlos möglich ist, die Daten von einem OS auf das andere zu übertragen. Der Nutzer muss allerdings selbst aktiv werden. Ein eingeblendeter QR-Code wird zum Beispiel mit iOS abgetastet, dann öffnet sich ein neues Einstellungsfenster in WhatsApp. Hier kann der Nutzer per Tap ganz einfach anweisen, die gewünschten Daten per Kabel auf das neue Smartphone zu übertragen. Eine kabellose Lösung per Wifi oder Cloud ist bisher nicht verfügbar. Da es aber noch Wochen oder Monate dauern könnte, bis die Anwendung offiziell verfügbar ist, könnte sich daran noch etwas ändern.

Backups mit mehr Sicherheit

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die neue App weitere Möglichkeiten bieten wird. Allerdings im Bereich der Sicherheit. Denn zukünftig ist es machbar, die in der Cloud geparkten Daten mit einer Verschlüsselung zu versehen. Dafür wird ein 64-stelliger Code genutzt, der vom User erstellt oder automatisch generiert wird. So sind die Daten in der Cloud nun absolut sicher. Allerdings darf das Passwort auf keinen Fall verloren gehen. Dann sind die gespeicherten Inhalte für immer hinter einer dicken Panzertür.