Das Logo von WhatsApp
Credit: Facebook Inc.

Der Umgang mit persönlichen Daten der Nutzer von WhatsApp bleibt nach wie vor heiß umstritten. Sollten Sie dem Dienst jetzt den Rücken kehren? Welche Alternativen gibt es in diesem Fall für Sie und Ihren Freundes- und Familienkreis?

Was Datenschützer empfehlen

Obwohl alle Nutzer bis zum 15. Mai den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen müssen, wird WhatsApp weiterhin keine Nutzerdaten aus der europäischen Region mit Facebook teilen. Zwar darf WhatsApp Nutzern direkt Nachrichten schicken. Dabei wird es sich aber nicht um Werbung, sondern lediglich um Hinweise zu neuen Funktionen der App handeln. Es besteht also kein zwingender Grund, WhatsApp jetzt den Rücken zu kehren. Eine Datenkrake war der Dienst schon vorher. Viele Datenschützer empfehlen daher den kostenlosen Dienst “Signal”. Genau wie WhatsApp sichert der Dienst Ihre Chats und Video- sowie Sprachanrufe mit sicherer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Programmcode ist allerdings hier öffentlich einsehbar (“Open Source”), so dass Datenschnüffelei schnell auffliegen würde.

Der Messenger Signal ist für iOS und Android erhältlich.


Messenger im Test: Gute und ein paar schlechte Nachrichten

Texte, Fotos und kleine Sprachnachrichten verschicken – spätestens seit der Corona-Krise gehören Messenger-Programme wie WhatsApp nicht nur bei Jugendlichen zum Alltag. Doch wie gut sind die Dienste und vor allem, was taugen Alternativen zu WhatsApp? Mit welchem Messenger Sie einfach und sicher kommunizieren, hat IMTEST herausgefunden.