Das Logo von Windows 365
Credit: Microsoft

Nach zahlreichen Ankündigungen von Microsoft, ist nun der Tag der Wahrheit gekommen: Das komplett cloudbasierte Betriebsystem Windows 365 ist für private Anwender und Unternehmen verschiedener Größen zu unterschiedlichen Preismodelle erschienen.

Mehr Produktivität

Mit Windows 365 bietet der Hard- und Software-Hersteller erstmals einen Cloud-Service an. Die Anwendung soll völlig neue Möglichkeiten beim Einsatz von Windows 10 oder Windows 11 ermöglichen. Besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit an einem Projekt. Das komplette Betriebssystem ist in der serverbasierten Cloud vorhanden, alle Programme, Daten und Einstellungen stehen an einem zentralen Ort zur Verfügung. Die Anwender können das System auf verschiedenen Endgeräten mit Betriebssystemen wie Windows, Linux, iOS, macOS oder Android nutzen.

Mehr Sicherheit

Die Zeiten der globalen Pandemie haben eine ganz neue Form der virtuellen Zusammenarbeit hervorgebracht. In dieser weiter verteilten Arbeitswelt müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standort- und geräteunabhängig auf Unternehmensdaten zugreifen können. Und durch die zunehmenden Sicherheits-Bedrohungen ist die Absicherung dieser Ressourcen dabei von größter Bedeutung. Windows 365 soll dabei helfen den Beschäftigten mehr Möglichkeiten und höhere Flexibilität zu bieten. So kann an verschiedenen Standorten gearbeitet werden, während die Sicherheit der Unternehmensdaten stets gewahrt ist.



Auch die IT-Abteilungen der Firmen können dank dem Einsatz der Cloud Rechenleistung und verfügbaren Speicherplatz nach Belieben skalieren. Unternehmen können zwischen Windows 10 oder Windows 11 wählen, sobald Windows 11 Ende 2021 allgemein verfügbar sein wird, und zahlen nur einen monatlichen Festpreis pro Cloud-PC. Die Preise für die Cloud PCs sind folgendermaßen gegliedert:

  • Basic Version (mit 4GB RAM und 128 GB Speicher): 28,20 Euro/Nutzer
  • Standard Version (8 GB RAM und 128 GB Speicher): 37,30 Euro/Nutzer
  • Premium Version (16 GB RAM und 128 GB Speicher): 60,10 Euro/Nutzer

Neben dem verfügbaren Speicherplatz sind je nach Preismodell auch langsamere oder schnellere Rechnersysteme im Einsatz. Die virtuell verfügbaren Prozessoren leisten natürlich mehr, je teurer das Abo ausfällt. An dieser Stelle können Sie sich die Preise und Modalitäten für Unternehmen und Privatanwender genau ansehen.