Veröffentlicht inRatgeber

30 WhatsApp-Tipps, die jeder kennen muss

Mit WhatsApp textet die Welt. Der Messenger kann aber viel mehr, als die meisten Nutzer wissen! Lesen Sie, was alles möglich ist.

© Asterfolio / Unsplash

Gerade einmal dreizehn Jahre ist es her, dass WhatsApp die weltweite Kommunikation revolutionierte und das Ende der SMS einläutete. Die Idee, kostenlos Nachrichten übers Internet zu verschicken, erwies sich gleichermaßen einfach wie genial. Dabei war WhatsApp (abgeleitet von „What’s up“, zu Deutsch „Wie geht’s“) ursprünglich nicht als Messenger gedacht – sondern nur, um seinen Status wie „Ich bin beschäftigt“ anzuzeigen. Die Nachrichtenfunktion kam erst später hinzu.

WhatsApp: Erfinder sahnen ab

Für Jan Koum und Brian Acton hat sich dieser Richtungswechsel auf jeden Fall bezahlt gemacht. Social-Media-Riese Facebook (jetzt Meta) kaufte WhatsApp 2014 für unglaubliche 17,1 Milliarden Euro und katapultierte die Gründer in die Liga der Superreichen. Richtig glücklich wurden sie mit dem Verkauf jedoch nicht. „Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft“, klagte Acton in einem Interview mit dem US-Magazin „Forbes“. Er spielt damit auf die Pläne von Meta-Chef Mark Zuckerberg an, die Chat-Verschlüsselung aufzuweichen, um dann gezielt personalisierte Anzeigen schalten zu können. 2020 sollte es so weit sein – diese Pläne sind aber vom Tisch, Meta wird vorerst keine Werbung im Messenger schalten. 

WhatsApp: Neue Funktionen in den Startlöchern

Dafür sollen andere Funktionen für Furore sorgen: So ist ein mobiles Bezahlsystem ähnlich Apple Pay geplant, mit dessen Hilfe Nutzer etwa per Smartphone an Supermarktkassen zahlen können. Ebenfalls angedacht ist eine Art Selbstzerstörungsfunktion für Bilder, durch die pikante Fotos zu einem bestimmten Zeitpunkt, etwa nach einer Stunde, automatisch verschwinden. Nicht zuletzt soll es in Kürze die Möglichkeit geben, beim Versenden von Videos die Qualität der Clips selbst zu bestimmen.

WhatsApp: Weiterhin extrem beliebt

Die Datenschutzdiskussion rund um Facebook scheint die Nutzer auf jeden Fall nicht weiter zu stören. Nicht nur hierzulande erfreut sich die App unverdrossen großer Beliebtheit, WhatsApp ist und bleibt bei den Messengern die unangefochtene Nummer Eins, Millionen Deutsche tauschen weiter fleißig über den Dienst Belanglosigkeiten, intime Details oder Geschäftsgeheimnisse aus. Die Grundfunktionen kennen und nutzen dabei die meisten – mehr aber auch nicht. Dabei bietet WhatsApp so viel mehr. IMTEST zeigt, was der Messenger alles auf dem Kasten hat.

Tipp 1: Favoriten in WhatsApp anlegen

Wollen Sie Ihre liebsten Kontakte immer gleich oben in der Chat-Liste im Blick haben, statt eine lange Liste hinunter scrollen zu müssen, nutzen Sie am besten die Favoriten-Funktion.

iPhone: Öffnen Sie die Chat-Übersicht und wischen Sie auf dem gewünschten Chat von links nach rechts. Tippen Sie dann auf Fixieren.

Android: Halten Sie Ihren Finger auf einem Chat gedrückt, erscheint oben im Menü ein Stecknadel-Symbol. Tippen Sie darauf, pinnen Sie den Chat oben in der Liste an.

WhatsApp Favoriten
© IMTEST

Tipp 2: Wichtige Nachrichten speichern

Eine Liebeserklärung. Eine wichtige Adresse. Die Bankdaten eines Freundes. Einige Nachrichten enthalten wichtige Informationen. Speichern Sie diese als Favorit, finden Sie sie schneller wieder. Halten Sie im Chat-Fenster für einige Sekunden den Finger auf die Nachricht und tippen dann auf den Stern (Android) beziehungsweise Mit Stern markieren (iOS). Die Nachrichten finden Sie jetzt ganz flott in den WhatsApp-Einstellungen unter Mit Stern markierte wieder.

WhatsApp markieren
© IMTEST

Tipp 3: Fotos vor dem Senden aufpeppen

Wenn Sie ein Foto noch vor dem Versenden aufpeppen wollen, brauchen Sie dafür keine spezielle Bildbearbeitungsapp. Denn auch WhatsApp bietet rudimentäre Bearbeitungsfunktionen. Um diese aufzurufen, tippen Sie im Chat-Fenster rechts vom Textfeld auf das Kamerasymbol, wählen ein Bild aus und wischen nach oben. Schon stehen Ihnen immerhin sechs Filter zur Auswahl. Wählen Sie den Filter aus, der am besten zum Motiv passt, wischen wieder nach unten und schicken dann das Foto auf die Reise. 

Screenshot Filter Bildergalerie Smartphone

Tipp 4: Endlosvideos basteln

Mit WhatsApp lassen sich kurze animierte Fotos basteln, die endlos in einer Schleife ablaufen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist am besten ein lustiges, wenige Sekunden langes Video. Wählen Sie dieses im WhatsApp-Chat-Fenster nach einem Klick auf das Kamerasymbol aus. Oben rechts tippen Sie dann auf GIF. Vor dem Versenden können Sie das GIF mithilfe der Werkzeuge oben noch schneiden und mit Bildern und Text garnieren.

Screenshot Smartphone Bildergalerie

Tipp 5: Kontakte in WhatsApp stummschalten

Geht Ihnen einer Ihrer Kontakte gehörig auf den Nerv, schalten Sie diesen als erste Maßnahme stumm. In diesem Fall ertönt kein Ton beim Eintrudeln neuer Nachrichten des Kontakts, ansonsten bleibt alles beim Alten. Das geht so: Tippen Sie im Chat-Fenster oben auf den Namen des Kontakts und im neuen Menü auf Stumm (iOS) bzw. Benachr. stummschalten (Android). Anschließend haben Sie die Wahl, den Kontakt für 1 Jahr, 1 Woche oder 8 Stunden stummzuschalten.

Apple iPhone Screenshot

Tipp 6: Ungewünschte Kontakte in WhatsApp blockieren

Schickt Ihnen jemand haufenweise nervende Botschaften, Kettenbriefe oder Bilder, die Sie nicht sehen wollen? Blockieren Sie diese Personen schnell und einfach in WhatsApp. Was Sie aber wissen müssen: Der Schritt ist radikal und gleicht einer Löschung des Kontakts. In diesem Fall können Sie sich gegenseitig keine Nachrichten mehr schreiben. Auch das Profilbild und den Status des Gelöschten sehen Sie nicht mehr. Möchten Sie diesen Schritt trotzdem durchführen, gehen Sie so vor: Im Chat-Fenster klicken Sie oben auf den Namen des Kontakts. Im neuen Menü klicken Sie dann unten auf (Kontakt) Blockieren und bestätigen die Aktion. Im gleichen Menü können Sie über Freigeben die Blockade auch wieder aufheben.

Tipp 7: Kontrollieren, ob Sie geblockt werden

Sie beschleicht das ungute Gefühl, dass Sie selbst jemand bei WhatsApp blockt? Folgende Indizien sprechen dafür:

  • Sie schicken eine Nachricht: Wenn der Empfänger Sie blockt, erscheint lediglich ein grünes Häkchen, nicht zwei.
  • Erstellen Sie über „Chats“ eine neue Gruppe. Versuchen Sie nun, den verdächtigen Kontakt in die Gruppe einzuladen, erscheint eine Fehlermeldung.
  • Wenn Sie ein Kontakt blockiert, sehen Sie Statusmeldungen wie „online“ oder „zuletzt online“ nicht mehr.

Eine ausdrückliche WhatsApp-Mitteilung, dass jemand Sie blockiert, wird jedoch nicht verschickt.

Tipp 8: Datenverbrauch überprüfen & zügeln

Öffnen Sie die WhatsApp-Einstellungen, tippen auf Daten- und Speichernutzung sowie Netzwerk-Nutzung. Nun sehen Sie, wie viele Nachrichten und Daten Sie bereits über die App gesendet und empfangen haben. Per Tipp auf Statistik zurücksetzen stellen Sie alles auf null und können anschließend zum Beispiel prüfen, welchen Datenverbrauch WhatsApp pro Woche bei Ihnen erzeugt. Das Datenvolumen von Textnachrichten ist nicht der Rede wert – im Gegensatz zu Fotos und vor allem Videos. Wenn Sie einen Tarif mit wenig Inklusivvolumen haben, sollten Sie daher das automatische Herunterladen von bestimmten Medien im Mobilfunknetz abschalten. Im Menü Daten- und Speichernutzung können Sie einzeln einstellen, ob WhatsApp nur im heimischen WLAN oder auch unterwegs Fotos, Sprachnachrichten, Videos und Dokumente lädt.

Apple iPhone Screenshot Netzwerk Nutzung

Tipp 9: Nachrichten bei WhatsApp zurückholen

Aus Versehen etwas Falsches eingetippt? Oder eine Nachricht an den falschen Empfänger geschickt? Sie können die Nachricht wieder zurückholen. Dazu müssen Sie sich aber sputen, Sie haben nur wenig Zeit. Und zwar so lange, bis die Nachricht zugestellt wurde (zwei graue Häkchen). Das kann mit etwas Glück bis zu einer Minute dauern. So holen Sie Ihre Nachricht zurück: Drücken Sie länger auf den Text, den Sie zurückholen wollen. Dadurch erscheint ein Aufklappmenü. Darin klicken Sie auf Löschen, dann auf das Papierkorb-Symbol und (falls noch möglich) Für alle löschen. Ist die Nachricht bereits zugestellt, haben Sie an dieser Stelle nur die Möglichkeit, Für mich löschen anzuklicken.

Hinweis: Wenn es Ihnen gelingt die Nachricht zu löschen, bekommt der Empfänger trotzdem den Hinweis, dass eine Nachricht gelöscht wurde. Stellen Sie sich also auf Rückfragen ein. Gut zu wissen: Neuerdings bietet WhatsApp mehr Zeit, um gesendete Inhalte im Nachgang zu löschen. Bisher mussten Nutzer schnell reagieren und ihre Nachrichten innerhalb von einer Stunde zurückziehen. Meta hat das das Limit nun auf zwei Tage und 12 Stunden erhöht. Dadurch dürfte genug Zeit sein, um Fehler zu korrigieren oder fälschlicherweise versandte Inhalte zurückzuziehen.

Apple iPhone Screenshot

Tipp 10: Schriften in WhatsApp formatieren

Verleihen Sie Ihren Nachrichten mehr Ausdruck, indem Sie sie formatieren. Zur Auswahl stehen fett, kursiv, durchgestrichen sowie die alternative Schriftart Monospace. Das Formatieren geht ganz einfach von der Hand: Auf dem iPhone legen Sie den Finger auf ein Wort, bis Sie BIU antippen können. Anschließend wählen Sie das gewünschte Format. Auf Android-Smartphones legen Sie den Finger so lange auf ein Wort, bis Sie die drei Punkte antippen können. Anschließend wählen Sie das gewünschte Format.

WhatsApp Screenshot

Tipp 11: Geheime Chats verstecken

Sie wollen einen bestimmten Chat „unsichtbar“ machen? Dann verstecken Sie ihn im Archiv.

iOS: Schieben Sie einen Chat einfach weit nach links und tippen auf Archivieren.

Apple iPhone Screenshot

Android: Halten Sie den Finger länger auf einen Chat und tippen dann auf das Ordner-Icon.

WhatsApp Screenshot

Die archivierten Chats finden Sie nun entweder ganz oben (iOS) oder ganz unten (Android) in der Chat-Liste.

Tipp 12: WhatsApp ohne SIM-Karte nutzen

Sie möchten gerne WhatsApp mit einem Smartphone nutzen, haben aber keine zweite SIM-Karte? Mit diesem Trick klappt’s trotzdem.

1. Stellen Sie per WLAN eine Internet-Verbindung her und laden WhatsApp aus dem Play Store beziehungsweise App Store. 

2. Wenn Sie die App starten, sollen Sie eine Telefonnummer angeben. Wählen Sie Deutschland, tippen dann einfach Ihre Festnetznummer ohne „0“ am Anfang ein und klicken auf Weiter und OK. 

3. Kurze Zeit später wird die Schaltfläche Mich anrufen aktiv. Tippen Sie darauf. Nun sollte Ihr Festnetztelefon bimmeln. Gehen Sie ran und tippen Sie den Code ein, der Ihnen genannt wird. Anschließend sollte WhatsApp funktionieren.

Tipp 13: Neue Handynummer? So behalten Sie alle Chats

Sie haben eine neue Telefonnummer? So ziehen Sie mit Ihrem WhatsApp-Konto um: Wichtig: Den Umzug auf die neue Telefonnummer müssen Sie einleiten, bevor Sie die alte SIM-Karte außer Betrieb nehmen. Gleichzeitig muss Ihre neue Telefonnummer bereits Kurznachrichten (SMS) und Anrufe empfangen können. Sind diese Voraussetzungen gegeben, gehen Sie so vor:

1.Wechseln Sie in den WhatsApp-Einstellungen ins Menü Account und tippen darin auf Nummer ändern und Weiter. Tippen Sie anschließend ins erste Feld Ihre aktuelle Telefonnummer ein und ins zweite Feld die neue Telefonnummer.

2. Nach einem Tipp auf Fertig überträgt WhatsApp alle Kontoinformationen samt Bezahlstatus, Profil und Chat-Verläufen, die mit der alten Nummer verbunden sind. Unter der „alten“ Nummer sind Sie hingegen über WhatsApps dann ab sofort nicht mehr erreichbar.


Tipp 14: Neuste Android-Version ohne Store laden

Nicht selten dauert es einige Wochen, bis die neuste WhatsApp-Version in Googles PlayStore erscheint. Möchten Sie von neuen Funktionen früher profitieren, gehen Sie so vor:

1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Android-Smartphones und öffnen das Menü Sicherheit. Markieren Sie hier Unbekannte Herkunft (Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen). Hinweis: Die Einstellung kann sich je nach Modell auch an andere Stelle befinden.

2. Navigieren Sie dann im Smartphone-Browser zur Adresse http://www.whatsapp.com/android/, und tippen Sie auf Download Now. Die heruntergeladene Datei müssen Sie dann nur noch installieren.

Tipp 15: Walkie Talkie-Funktion

Warum tippen, wenn’s per Sprachnachricht viel komfortabler und schneller geht? Das haben sich auch die WhatsApp-Macher gedacht und der App die „WalkieTalkie“-Funktion spendiert. Dazu halten Sie im Chatfenster das Mikrofon-Symbol rechts vom Eingabefeld gedrückt und sagen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Anschließend heben Sie einfach den Finger, und die Aufnahme landet automatisch beim Empfänger.

Tipp 16: „Broadcast“-Listen statt Gruppen nutzen

Wahrscheinlich kennen Sie die Gruppen-Funktion, mit der Sie gleichzeitig mit mehreren Personen chatten.  In vielen Fällen sind „Broadcast“ aber praktischer:  Damit kontaktieren Sie ebenfalls bis zu 50 Personen gleichzeitig, mit dem Unterschied, dass sich die Empfänger gegenseitig nicht sehen und nur Ihnen antworten können. Ein Beispiel: Sie wollen Verwandten und Kollegen „Frohe Ostern“ wünschen:

iOS: Dazu klicken Sie unten auf Chats und dann oben links auf Broadcasts.

Android: Öffnen Sie in der Chatliste die Einstellungen (drei Punkte oben rechts) und wählen Neuer Broadcast.

Wichtig: Um vor Spam zu schützen kommen Broadcast-Nachrichten nur dann an, wenn die Nummer des Absenders im Telefonbuch des Empfängers gespeichert ist.

Tipp 17: So verbergen Sie Profilbild und Status

Es muss nicht jeder wissen, was Sie gerade machen und wann Sie online sind. Neuerdings ist es möglich, in den Datenschutz-Einstellungen von WhatsApp genauer zu regeln, wer aus der Kontaktliste persönliche Daten sehen darf und wer nicht. Möchten Sie Ihre Infos vor bestimmten Kontakten verbergen, gehen Sie so vor:

Öffnen Sie die die Einstellungen und tippen auf Konto sowie Datenschutz. Hier gibt es jeweils für den „Zuletzt online“-Stempel, das Profilbild und die Info-Inhalte folgende Optionen:

  • Jeder: Ihr „Zuletzt online“-Zeitstempel, Ihr Profilbild oder Ihre Infos sind für alle WhatsApp Benutzer sichtbar.
  • Meine Kontakte: Ihr „Zuletzt online“-Zeitstempel, Ihr Profilbild oder Ihre Infos sind nur für die Kontakte in deinem Adressbuch sichtbar.
  • Meine Kontakte außer …: Ihr „Zuletzt online“-Zeitstempel, Ihr Profilbild oder Ihre Infos sind für alle Kontakte in Ihrem Adressbuch sichtbar mit Ausnahme von denen, die Sie hier ausschließen.
  • Niemand: Ihr „Zuletzt online“-Zeitstempel, Ihr Profilbild oder Ihre Infos sind für niemanden sichtbar.

Tipp 18: So ändern Sie die Hintergrundfarbe

Ihnen gefällt das triste beige nicht als Hintergrundfarbe in den Chats? Mit diesem Tipp bringen Sie Farbe ins Spiel.

1. Öffnen Sie in WhatsApp die Einstellungen und tippen auf Chats, Chat-Hintergrund sowie Neuen Hintergrund wählen.

2. Im neuen Menü haben Sie dann die Wahl aus verschiedenen Motiven sowie 36 Farben. Tippen Sie auf eine Farb-Kachel, erscheint eine Vorschau. Über Festlegen wählen Sie dann eine Farbe aus.

WhatsApp-Hintergrund ändern
© IMTEST

Tipp 19: Automatisch antworten

Auch bei WhatsApp gibt es eine gewisse Etikette – auf ein „Hallo“ oder „Wie geht’s“ sollten Sie entsprechend reagieren. Um Ihnen die Tipperei zu ersparen, gibt es für Android-Smartphones die Gratis-App „AutoResponder für WA“, die für Sie das Antworten auf typische Nachrichten automatisch übernimmt. Nach der Installation gewähren Sie der App zunächst Zugriff auf WhatsApp. Anschließend legen Sie die nach einem Fingertipp auf das Plus-Zeichen automatisierte Antworten fest. Dazu tippen Sie beispielsweise ins “Soll beantworten werden”-Feld eine gängige Nachricht wie “Hallo” und dann ins “Soll gesendet werden”-Feld Ihre automatische Antwort ein, zum Beispiel “Hallo, alles gut bei Dir?“

Tipp 20: WhatsApp: Signalton für bestimmte Kontakte einrichten

WhatsApp macht stets mit dem gleichen Signalton auf sich aufmerksam, egal, wer Sie kontaktieren will.  Sie haben aber die Möglichkeit die App so einzustellen, dass Sie bereits am Benachrichtigungston erkennen, von wem die Nachricht stammt. Das geht so:

1. Öffnen Sie den Chat, für den Sie einen speziellen Signalton setzen wollen. Tippen Sie nun oben auf das Profilbild oder den Namen des Kontakts.

2. Android: Wählen Sie den Punkt Eigene Benachrichtigungen und markieren Sie Eigene Benachrichtigungen.

iOS: Nutzen Sie ein iPhone, wählen Sie Hintergründe & Töne.

3. Wählen Sie dann einen signifikanten Signalton und tippen auf Sichern (nur iPhone). 

Tipp 21: So richten Sie WhatsApp auf Ihrem PC ein

Wie WhatsApp erläutert, lassen sich bis zu vier Geräte mit einem WhatsApp-Konto verknüpfen – und das unabhängig davon, ob das Hauptgerät mit dem Internet verbunden ist oder nicht. Neben klassischen Text-Chats sind abgelöst auch Sprach- und Videoanrufe möglich. Sie könnten also gleichzeitig mit dem Handy über WhatsApp telefonieren und mit einer anderen Person gleichzeitig am PC chatten – mit nur einem Konto. Und so funktioniert es:

1. WhatsApp ist auf Ihrem Smartphone eingerichtet und einsatzbereit? Gut, dann kann es losgehen. Öffnen Sie auf Ihrem Computer den Microsoft Store. Klicken Sie dazu einfach auf das Microsoft Store-Symbol in der Taskleiste oder im Startmenü. Sie erkennen es am Windows-Logo auf einer Einkaufstasche.

2. Tippen Sie „WhatsApp“ oben ins Suchfenster ein. Drücken Sie die Enter-Taste, landen Sie direkt bei der richtigen App.

3. Sind Sie bereits mit einem Microsoft-Konto angemeldet, klicken Sie einfach auf Herunterladen – schon wird die gewünschte App heruntergeladen und automatisch installiert. Anschließend müssen Sie nur noch die App mit Ihrem WhatsApp-Konto verknüpfen. Folgen Sie dazu den Anweisungen, die nach dem Start des Programms erscheinen.

WhatsApp für PC
© IMTEST

Tipp 22: Videokonferenz mit WhatsApp starten

Neuerdings bietet WhatsApp die Möglichkeit, mit bis zu acht Personen Videokonferenzen zu führen. Um die Funktion zu nutzen, starten Sie wie gewohnt einen Videoanruf über das Kamera-Symbol rechts oben im Chatfenster. Ist die Verbindung aufgebaut, sehen Sie am rechten Rand ein kleines Plus-Symbol. Falls es verschwindet, tippen Sie einfach kurz auf den Bildschirm. Tippen Sie darauf, können Sie weitere Personen aus Ihrer Kontaktliste hinzufügen. Das Ganze funktioniert ebenfalls bei Whats-App-Anrufen. Auch hier taucht oben ein kleines Plus-Symbol auf, mit dem Sie bis zu acht weitere Personen zu einer Telefonkonferenz einladen können.

Übrigens: Auch als Nutzer des Computer-Programms von WhatsApp (siehe Tipp 19) ist es möglich, sowohl Audio- als auch Videoanrufe zu führen. Alles was Sie dazu tun müssen, ist in einem Chat oben rechts auf die entsprechenden Symbole zu klicken. Genau wie auf dem Smartphone ist die Übertragung dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Tipp 23: Selbstzerstörende Nachrichten

WhatsApp verfügt neuerdings über eine Art Selbstzerstörungsfunktion, durch die sich pikante Nachrichten nach einer Woche automatisch selbst löschen. Das geht so: Öffnen Sie in WhatsApp einen Chat. Tippen Sie nun auf den Namen des Kontakts, Ablaufende bzw. Selbstlöschende Nachrichten und Weiter (Android) beziehungsweise Fortfahren (iOS). Wählen Sie Ein aus. Gut zu wissen: Wird eine sich selbst löschende Nachricht weitergeleitet oder zitiert, verschwindet sie nicht. Auch Bildschirmfotos lassen sich weiterhin machen.

Tipp 24: Bilder in bester Qualität verschicken

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Wenn Sie Bilder per WhatsApp verschicken oder erhalten, leidet darunter die Qualität. Denn der Dienst will durch Kompression Bandbreite sparen, wodurch die Fotos oft matschig wirken. Mit diesem Trick können Sie Fotos aber auch so verschicken, dass die Qualität nicht leidet. Das funktioniert so:

1. Im Chat tippen Sie unten auf das Plus-Symbol. Im Aufklappmenü wählen Sie dann aber nicht Foto- und Videomediathek sondern Dokument.

2. Dadurch erscheint eine Liste mit den zuletzt bearbeiteten Dokumenten aber auch mit den jüngst geknipsten Fotos. Tippen Sie auf das Bild, öffnen und senden, um es unkomprimiert zu verschicken. Tipp: Möchten Sie ein älteres Foto auf diese Weise teilen, tippen Sie im Auswahlbildschirm oben links aufs Hamburger Menü, dann auf Eigene Bilder und wählen dann den entsprechenden Ordner (Android).  

WhatsApp unkomprimiert
© IMTEST

Tipp 25: Auf Nachrichten mit Emojis reagieren

Neuerdings haben Sie die Möglichkeit, Nachrichten direkt mit einem Emoji zu kommentieren. WhatsApp nennt die Funktion „Reaction-Emojis“.

Dazu halten Sie den Finger auf eine Nachricht. Dadurch erscheint darüber eine Auswahl mit sechs beliebten Emojis. Ist nicht das Richtige dabei, klicken Sie auf das Plus-Zeichen. Wählen Sie eins aus, wird es direkt an die Nachricht angehängt und der Sender der Nachricht erhält eine Mitteilung.

WhatsApp Reactions
© IMTEST

Tipp 26: Das bedeuten die Häkchen

Verschicken Sie in WhatsApp Nachrichten, erscheinen rechts von der Nachricht farbige Häkchen. Ob grau oder blau, einfach oder doppelt: Mit den verschiedenen Häkchen-Varianten kennzeichnet der Dienst den Sendestatus der Mitteilung. So sehen Sie etwa auf einen Blick, ob WhatsApp Ihre Nachricht erfolgreich verschickt hat und ob der Empfänger sie schon gelesen hat.

  • Uhr: Die Uhr sehen Sie, wenn Sie eine Nachricht frisch abgeschickt haben, diese jedoch noch nicht an den WhatsApp-Server weitergeleitet wurde.
  • Ein grauer Haken: Die Nachricht ist beim WhatsApp-Dienst eingetroffen, wurde jedoch noch nicht an den Empfänger zugestellt.
  • Zwei graue Haken: Ihre Nachricht wurde dem Empfänger zugestellt, aber (höchstwahrscheinlich) noch nicht gelesen.
  • Zwei blaue Haken: Der Empfänger hat Ihre Nachricht gelesen.

Was Sie wissen müssen: In den Einstellungen von WhatsApp auf dem Smartphone können Nutzer die zwei blauen Lesebestätigungs-Häkchen aus Datenschutzgründen abschalten (Einstellungen > Konto> Datenschutz > den Haken bei Lesebestätigung entfernen). Dadurch können die Sender nicht erkennen, ob jemand online ist. Bei diesen Empfängern werden die Häkchen also niemals blau. Nachteil des Ganzen: Wenn Sie die blauen Häkchen abschalten, sehen Sie im Gegenzug auch nicht mehr, ob Ihr Chat-Partner die an ihn geschickten Nachrichten gelesen hat.



Tipp 27: So machen Sie andere Nutzer zu „Admins“

Sollen neben Ihnen auch andere Teilnehmer neue Mitglieder zu Ihrer Gruppe hinzufügen und löschen dürfen? Dann machen Sie sie zu Admins (Administratoren, Betreuern). Das geht so:

1. Klicken Sie oben in WhatsApp auf den Namen der Gruppe, die Sie erstellt haben. Dadurch gelangen Sie in den Bereich Gruppeninfo.

2. Es erscheint unten eine Liste aller Teilnehmer. Tippen Sie auf den Namen der Person, die Sie zum Admin machen wollen und wählen Zum Gruppenadmin machen. Die Person wird nun in der Liste als „Admin“ gekennzeichnet. Wohlgemerkt: Bereits bestehende Gruppenadmins bleiben in ihrer Position, sie werden nicht vom Neuzugang abgelöst.

WhatsApp Admin
© IMTEST

Tipp 28: So ändern Sie Profilbild und Status

Zeigen Sie Flagge und werten Sie Ihr eigenes WhatsApp-Profil mit einem persönlichen Foto und einer individuellen Statusnachricht auf.

1. Öffnen Sie die Einstellungen und dann oben auf Ihren WhatsApp-Namen. Im neuen Fenster tippen Sie dann oben links auf Bearbeiten und tauschen den langweiligen Platzhalter gegen ein eigenes Bild aus. Tippen Sie dazu etwa auf Bild auswählen und suchen ein schickes Foto aus Ihrer Bibliothek aus.

2. An der gleichen Stelle haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihren WhatsApp-Namen und Ihren Status zu ändern. Steht bei Ihnen noch die Standardstatusnachricht „Hey There! I am using WhatsApp“? Dann tippen Sie unter „Info“ ins Textfeld daneben und geben einen persönlicheren Text ein.

WhatsApp Profilbild
© IMTEST

Tipp 29: So löschen Sie Chats

Für mehr Übersicht, weniger Speicherverbrauch sowie unschöne Erinnerungen sollten Sie WhatsApp regelmäßig aufräumen und überflüssige Chats löschen. Dazu müssen Sie wissen: Chats können Sie nur von Ihren eigenen Geräten, aber nicht von denen Ihrer Bekannten löschen.

1. Öffnen Sie dazu den Chat und tippen obenauf den Namen des entsprechenden Kontakts.

2. Ganz unten wählen Sie dann Chat leeren und bestätigen mit Fortfahren.  

Um einen Gruppen-Chat zu löschen, müssen Sie zunächst die Gruppe verlassen. Tippen Sie dazu auf den Gruppennamen und unten auf Gruppe verlassen. Nun können Sie wie beschrieben in der Auswahlliste auf Gruppe löschen klicken und mit Gruppe Löschen bestätigen.

WhatsApp Chats löschen
© IMTEST

Tipp 30: So löschen Sie Ihr WhatsApp-Konto richtig

Falls Sie Ihr WhatsApp-Konto löschen möchten, reicht es nicht, die Apps einfach von Computer und Smartphone zu löschen. Erst, wenn Sie den Löschvorgang manuell in der Smartphone-App abschließen, ist Ihr WhatsApp-Account gelöscht und Sie erscheinen bei Ihren Bekannten nicht mehr als Kontakt. Mit der Kontolöschung beseitigen Sie gleichzeitig alle auf dem Server gespeicherten Informationen von WhatsApp. Damit verschwinden also auch sämtliche Nachrichten und Dateien, die Sie nicht gesondert gespeichert haben. Auch Ihre Freundeslisten und Gruppeninformationen gehen mit der Abmeldung verloren. Das geht so:

  • Android: Starten Sie WhatsApp am Handy. Bei Android-Geräten wählen Sie mit der Menü-Schaltfläche oben rechts die Einstellungen. Gehen Sie weiter zu Konto und Mein Konto löschen. Darauf folgt die Eingabe Ihrer vollständigen Telefonnummer samt internationaler Vorwahl (Beispiel: +49176 1234567). Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Mein Konto löschen.
  • iOS: Starten Sie WhatsApp auf Ihrem iPhone. Tippen Sie dann auf Einstellungen, Konto und Mein Konto löschen. Hier geben Sie nun Ihre vollständige Telefonnummer mit internationaler Vorwahl ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit Mein Konto löschen.
WhatsApp löschen
© IMTEST