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Die 5 hilfreichsten Garten-Apps: So werden Sie zum Pflanzen-Profi

Die Garten-Saison steht an: Diese Garten-Apps sollen Ihnen bei der Pflege Ihrer grünen Oase behilflich sein.

Die Temperaturen steigen, es wird endlich heller, und auch im Garten grünt und blüht es wieder. Seit Frühlingsbeginn sind Hobbygärtner wieder vermehrt mit Säen, Umgraben und Bepflanzen beschäftigt. Da ist es gar nicht so leicht, den Überblick über anstehende Gartenarbeiten zu behalten: Wann muss was gemacht werden? IMTEST stellt fünf Garten-Apps vor, die Ihnen bei der Gartenarbeit behilflich sein können.

Egal, ob Rasen düngen, Blumen anpflanzen, Gemüsebeet vorbereiten oder Unkraut jäten – im Garten gibt es allerhand zu tun. Garten-Apps helfen Ihnen dabei, den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat, Tipps gegen Schädlinge oder Infos zu bestimmten Insekten zu finden. Welche kostenlosen Garten-Apps aus dem Google Play Store oder dem App Store sich für welchen Bereich eignen, erfahren Sie hier.

Grow – Garten-Management leicht gemacht

Die Grow-Garten-App hilft Ihnen, Ihren Garten im Überblick zu behalten und zu managen. Pflanzen können entsprechend nach Kategorien in Blumen, Gemüse, Bäume und Sträucher eingeteilt werden. Die App unterstützt Sie außerdem dabei, Beete anzulegen und zu organisieren sowie Aufgaben und wichtige Zeiträume festzusetzen. Zusätzlich gibt es hilfreiche Tipps für den jeweiligen Monat, Ideen für die Gartensaison und sogar eine Bildergalerie zum eigenen Garten.

Die Vorteile im Überblick:

  • Überblick zu Pflanzen und Aktionen
  • Eigene Fotos zu Pflanzen und Beeten
  • Aufgaben und Zeiträume zu Stecklingen, Blütezeit, Ernte & Co.
  • Beete-Management
  • Garten-Kalender
Grow-Garten-App
Garten-Management mit Grow


Pflanzendoktor – Diagnose für den Schädlingsbefall

Ein großes Problem sowohl von Hobbygärtnern als auch Experten ist der Schädlingsbefall. Mithilfe der Pflanzendoktor-App können Sie erkennen, womit genau Ihre Pflanze befallen ist. Und so funktioniert’s: Suchen Sie entweder in der Schadbild-Galerie der App, ob Sie den Schädling dort erkennen oder machen Sie alternativ mit Ihrer Kamera ein Foto der befallenen Pflanze. Das Programm zur Schadbilderkennung kann mit dem Button „Versuch automatische Erkennung“ gestartet werden. Nicht immer wird ein Ergebnis gefunden, aber in vielen Fällen kann die App weiterhelfen.

Haben Sie den jeweiligen Schädling ausgemacht, der Ihre Pflanze belastet, gibt es in der App hilfreiche Tipps zur Bekämpfung und sogar zur umweltschonenden Vorbeugung, damit Sie in Zukunft auf der sicheren Seite sind. Plus: Mit einem Klick können Sie sich sogar mit den Fachberaterinnen des App-Anbieters (Neudorff) verbinden lassen.

Die Vorteile im Überblick:

  • Diagnose von Pflanzenschädlingen
  • Galerie mit großen Bildern von Schädlingen
  • Schadbilderkennung
  • Tipps und Produktempfehlungen zur Bekämpfung und Vorbeugung
  • Expertenrat per Klick
Pflanzendoktor Garten-App
Schädlingsdiagnose mit dem Pflanzendoktor

Gartenplaner – Tipps zu Anbau und Pflege von Gemüsesorten

Unter den Garten-Apps ist der Gartenplaner schwerpunktmäßig für das Gemüsebeet gedacht und hilft, die richtigen Gemüsesorten zu finden sowie diese schnell und übersichtlich zu organisieren. Bei Gemüsepflanzen ist es teilweise der Fall, dass diese sich nicht gut vertragen, wenn sie nebeneinander gepflanzt werden. Zu jeder Sorte gibt es deshalb neben Tipps zur Aussaat, zum Standort und zu der Wuchsgröße auch Infos zu „guten“ und „schlechten“ Nachbarn.

In der übersichtlichen Kalenderfunktion sehen Sie darüber hinaus, welches Gemüse wann ausgesät und geerntet werden muss. Der virtuelle Beetplan hilft Ihnen dabei, Gemüsebeete anzulegen und Pflanzabstände einzuhalten.

Die Vorteile im Überblick:

  • Infos zu Gemüsesorten
  • Virtueller Beetplan
  • Nachbarn-Übersicht mit Wechselbeziehungen
  • Kalender mit wichtigen Zeitpunkten
  • Hinzufügen eigener Fotos
Gartenplaner-App
Gemüsesorten managen mit der Gartenplaner-App

Gardena Smart System – clevere Gartenpflege

Technikaffine Hobbygärtner aufgepasst: Mit der Gardena-smart-system-App steuern Sie Ihre Geräte jederzeit und sogar von überall. Die App aktiviert den Mähroboter, das Bewässerungssystem sowie andere smarte Gardena-Geräte. Zusätzliche Features wie die Pflanzenbibliothek oder die Historie-Funktion liefern weitere Garten-Inspirationen und helfen damit, den Überblick zu behalten, beispielsweise über Bewässerungstage.

Die Vorteile im Überblick:

  • Fernsteuerung von Gardena-smart-system-Geräten
  • Programmierbare Bewässerung mit Regen- oder Grundwasser
  • Anpassung der Mähfrequenz je nach Graswachstum
  • Pflanzenbibliothek mit über 2.500 Pflanzen
  • Kompatibel mit weiteren Produkten und Systemen
Gardena Garten-App
Smarte Gartenpflege mit Gardena


Nützlinge im Garten – kleine Gartenhelfer erkennen

Hat man im eigenen Garten mit Schädlingen zu kämpfen, ist die Verlockung mitunter groß, schnell Abhilfe durch chemische Produkte zu schaffen. Neben Tieren, die Schaden anrichten, gibt es aber auch zahlreiche Nützlinge, die dem Garten helfen, indem sie auf das Vertilgen von Pflanzenschädlingen spezialisiert sind. Beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln leiden diese Nützlinge daher mit.

Eine langfristige, vor allem aber auch umweltfreundliche Hilfe verspricht zu diesem Zweck die Garten-App des Bundesinformationszentrums für Landwirtschaft „Nützlinge im Garten“. Sie soll dazu beitragen, die wichtigsten Nützlinge im Garten zu erkennen und den Garten so zu gestalten, dass diese sich darin wohlfühlen und bleiben wollen. Aber auch wer den Boden besonders fruchtbar macht, erfahren Hobbygärtner hier.

Die Vorteile im Überblick:

  • Nützlingsbestimmung durch Fragenbeantwortung
  • Übersichtliche Fotosuche
  • Suchfunktion bei bekannten Insekten
  • Kategorisierung nach Insektenklassen
  • Nennung passender Nützlinge gegen spezifische Schädlinge
Garten-App: Nützlinge im Garten
Nützlinge erkennen und schützen

Auch wer bisher noch nicht von sich behaupten darf, mit einem grünen Daumen ausgestattet zu sein, kann sich mithilfe der praktischen Apps an der grünen Oase – oder sogar dem Eigenanbau von Obst und Gemüse versuchen. Denn eins ist sicher: Es geht nichts über selbst geerntete Zutaten. Übrigens kann der Anbau eigener Obst- und Gemüsesorten auch für die Kinder ein sinnvoller Anreiz sein, auf dem Teller etwas Neues auszuprobieren und gleichzeitig – ganz nebenbei, mithilfe der Garten-Apps – das Bewusstsein für Lebensmittel und die Natur zu schärfen.

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