Elektrisch unterstützte Cargobikes sind immer mehr im Kommen. In Großstädten sind sie eine echte Alternative zum Auto, um Einkäufe und Kinder zu transportieren. Aber auch immer mehr Firmen setzen auf die praktischen Lastenräder, um auf der letzten Meile nicht mit einem dicken LKW im Großstadtdschungel festzustecken. Mittlerweile gibt es für (fast) jeden ein passendes Modell. Für noch mehr Auswahl sorgt nun der japanische Hersteller Envision mit seinem Cargobike Streek.

Das E-Cargobike wirkt auf den ersten Blick sehr schlank und handlich. Die Japaner haben nämlich aufgrund einer länderspezifischen Vorgabe die Herausforderung, dass ein Fahrrad nicht länger als 190 Zentimeter sein darf. Und daher ist das Streek auch nur 189 Zentimeter lang und 59 Zentimeter breit. Das Besondere: Um trotzdem viel Gepäck mitnehmen zu können, kann man seine Sachen auf zwei Ebenen unterbringen.



Cargobike mit vielen Variationsmöglichkeiten

Dazu hat das E-Cargobike eine bodennahe Ladefläche und eine zweite, abnehmbare darüber. Umrahmt ist das Bike mit einem Aluminiumrohr, welcher einem Überrollbügel ähnelt. Statt der zweiten Etage lassen sich an diesem Bügel ebenso Taschen anhängen.

So hat jeder Nutzer die Möglichkeit, das Streek nach seinen Wünschen zu konfigurieren. Der Fahrradfahrer kann auf der unteren Ebene ebenso einen Kindersitz unterbringen. Unternehmen und Firmen können eine volumenfüllende Box montieren. Eine praktische Sache, die das Cargobike sehr vielfältig macht.

Die kippbaren Vorderräder sorgen für sportliche Wendigkeit

Das Lastenrad hat vorne zwei 18-Zoll-Räder, die unabhängig voneinander aufgehängt und kippbar sind. Das ermöglicht eine große Wendigkeit im Stadtverkehr. Der Elektroantrieb befindet sich im Rahmen und treibt das Hinterrad an. Als Akku hat Envision ein 374 Wattstunden-Modell gewählt. Bei niedrigster Unterstützungsstufe soll der Fahrer damit bis zu 120 Kilometer zurücklegen können. Das Gewicht des E-Bikes ohne Gepäck liegt bei 32 Kilogramm, die maximale Zuladung soll 60 Kilogramm betragen.

Laut Hersteller soll auf der Eurobike in Frankfurt (13.-17 Juli) ein serienreifer Prototyp vorgestellt werden. Als Preis nennt Envision 2.800 Euro.


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