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F1 22  – 5 Fakten zum heiß erwarteten Rennspiel 

Ab dem 01. Juli springt die Ampel auf Grün für alle Freunde einer gepflegten Runde im Cockpit eines Formel 1-Boliden.

© EA Sports

1. Neues Handling & verbesserte Fahrphysik 

Wegen der neuen Abmessungen und des erhöhten Gewichts der Fahrzeuge liegen die Flitzer deutlich tiefer als es in der Saison 2021 der Fall war. Dadurch wurde ein neues Physikmodell notwendig – für die Simulation der Reifen, der Luftzirkulation und der Federung. Die Fahrzeuge verhalten sich vor allem bei der Ein- und Ausfahrt in schnellen Kurven deutlich anders, was in F1 22 realistisch abgebildet werden soll. Die neue Aerodynamik macht nicht nur den Tanz auf den Curbs zu einem deutlich gefährlicheren Manöver, auch die Einstellung für Front- und Heckflügel des F1-Boliden hat nun einen viel größeren Einfluss auf das Fahrverhalten. Natürlich spielen auch die Reifen und deren Kontakt mit dem Untergrund eine größere Rolle: Nicht nur die schnellere Abnutzung durch mehr Reibung, sondern auch der veränderte Luftwiderstand will realitätsnah abgebildet werden. Besonders wenn der Spieler mit einem Lenkrad unterwegs ist, sollen diese Änderungen direkt spürbar sein. 

Screenshot eines Ferrari F1 Wagen auf der Rennstrecke
Auch in diesem Jahr hat sich beim besten Formel 1-Spiel so einiges getan. © EA Sports

2. Haptisches Feedback mit dem PlayStation-5-Controller 

F1 22 wird zum ersten Mal die technischen Möglichkeiten des PS5-Gamepads nutzen, um ein noch immersiveres Erlebnis zu bieten. Ähnlich wie bei Gran Turismo 7 soll es dem Spieler möglich sein, genau zu erfühlen, wie sich ein Formel-1-Auto im Grenzbereich bewegt. Wenn also nur die linken Räder aggressiv über den Randstein geprügelt werden, sorgt das spürbare Feedback des DualSense-Controllers dafür, dass der Spieler die harten Schläge auf Achse und Reifen nur auf der linken Seite des Gamepads wahrnimmt. Auch das sogenannte „Lock-Up“ der Bremsen, wenn Kurven zu schnell angefahren werden, ist dann per Controller fühlbar. Sogar der Lautsprecher im PS5-Pad wird auf Wunsch unterstützt – so können die Spieler hören, was die Renningenieure empfehlen und dann entsprechend reagieren, oder einem Kommando zur Boxeneinfahrt folgen.  

Cockpit-Ansicht des neuen F1-Spieles
Im Cockpit und die Konkurrenz immer im Blick © EA Sports

3. F1 Life & Supercars 

 Der Story-Part des Vorgänger-Jahrgangs wurde für F1 22 gestrichen, nun sollen der Modus F1 Life und die neu eingeführten Supercars dafür sorgen, dass sich der Spieler wie ein echter, Formel-1-Promi fühlt. Verschiedene Kleidungsstücke, Einrichtungsgegenstände für das schnieke Eigenheim und natürlich Supersportwagen wie zum Beispiel ein AMG GT Pro oder ein Aston Martin DB 11 AMR können in der Garage geparkt werden. Die Sportwagen winken als Belohnung, wenn bestimmte Ziele im Spiel erreicht werden. Die mondäne, selbst eingerichtete Villa dient dann auch als Lobby für Mehrspieler-Partien – hier ist dann für jeden Mitspieler zu sehen, welchen Lifestyle der Online-Gastgeber pflegt und welcher Sportwagen vor dem Haus parkt. Auch einen Blick auf das Trophäen-Regal ist jederzeit möglich – und könnte zu neidischen Blicken führen. Das Erspielen neuer Einrichtungsgegenstände und Klamotten für den eigenen Avatar funktioniert eingestreute Herausforderungen; ungeduldige Spieler mit einer großen Brieftasche können aber wahlweise auch Echtgeld einsetzen. 

Screenshot der Autoauswahl vom Mercedes AMG
Im Autohaus von Mercedes AMG © EA Sports

4. Künstliche Intelligenz, die sich anpasst 

Die Entwickler haben eine neue, sich anpassende künstliche Intelligenz erschaffen, die manuell in mehreren Stufen angepasst werden kann. Auf diese Weise soll es Spielern mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten an Gamepad oder Lenkrad ermöglicht werden, sich fast immer im Fahrerpulk zu bewegen und dabei um wichtige Punkte zu kämpfen. Auf der einfachsten Stufe warten die gegnerischen Fahrzeuge sogar auf den Spieler, damit dieser – nach einem Unfall oder einem Ausritt neben die Strecke – nicht den Anschluss ans Feld verliert. Zahlreiche Fahrhilfen, wie zum Beispiel ein Lenk- oder Brems-Assistent, ABS, Starthilfen sowie ein genereller Schwierigkeitsgrad, sollen F1 22 zu einem runden Erlebnis machen und Anfängern eine faire Chance bieten, am Rennrummel teilzunehmen. 

Screenshot der animierten F1-Rennstrecke
Die Rennstrecken sind einfach wundervoll animiert © EA Sports

5. Der neue Virtual-Reality-Modus

Zum allerersten Mal kommt Virtual Reality bei einem Formel-1-Spiel von Codemasters zum Einsatz, allerdings nur in der PC-Version. Der Spieler kann damit das Geschehen so direkt wie nie zuvor erleben und sich direkt ins Cockpit der Boliden oder die Box beamen lassen. Das Getümmel vor dem Start, wo der Fahrer mit einem Schirm von der Sonne geschützt wird, einsetzender Regen, der auf das Abreißvisier prasselt, und die Sorge, wenn ein Mechaniker beim Boxenstopp den Reifen nicht gleich runterbekommt – all das kann der Spieler sus der vordersten Front beobachten. Auch Online-Rennen mit anderen Spielern ohne VR-System sind kein Problem: Die Lobbys können entsprechend gemischt werden. Zu den vom Spiel unterstützten Headsets zählen Valve Index, Oculus Quest 2, Oculus Rift S, HTC Vive und HTC Vive Cosmos. 

Cockpit-Sicht beim Boxenstop von Alfa Romeo
Neulich in der Box von Alfa Romeo © IMTEST

Bonus-Info: 
Vorbesteller der F1 22 Champions-Edition legen schon drei Tage früher los, für alle anderen springt die Ampel am 01. Juli auf Grün – auf dem PC und den Konsolen PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S.