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Balance Boards: Tipps & Tricks zum Surfen zu Hause

Neue Trendsportart: Das sind die besten Balance Boards.

Balance Boards haben während der Corona-Zeit gezeigt, dass Surf-Vibes im Wohnzimmer kein Problem mehr sind. Und auch nach den Lockdowns lässt sich damit so gut wie überall trainieren. Für wen die Wackelbretter geeignet sind, Produktempfehlungen und coole Tricks zum Selberlernen gibt es im Folgenden.

Balance Boards: Was ist das genau?

Klassischerweise besteht ein Balance-Board-Set aus einem (Holz-)Brett und einer Rolle (meist aus Kork oder Gummi). Manche Hersteller legen noch eine Schutzmatte für den Boden obendrauf, um Kratzer zu vermeiden. Das Brett kann dabei unterschiedlich geformt sein, beispielsweise wie ein kleines Surfbrett oder Wakeboard. Bei der Benutzung liegt das Board auf der Rolle auf und rollt auf dieser hin und her, während versucht wird, darauf das Gleichgewicht zu halten. Ist der Benutzer schon etwas geübter, können die ersten Tricks ausprobiert werden. Welche drei Balance Boards besonders empfehlenswert sind, erfahren Sie nachstehend:

Costaboard – Original Freestyle Balance Board

  • Balance-Board-Set inkl. Korkrolle
  • Belastbar bis zu 100 Kg
  • Mehrere Design-Varianten verfügbar
  • Form und Neigung für mehr Trickspaß

Mit dem Costaboard sind der Fantasie für neue Tricks und Moves keine Grenzen gesetzt. Das Balance Board ist wie ein kleines Surfbrett geformt und hat die sogenannte „Rocker Shape“: das heißt, dass es vorn leicht nach oben gebogen ist und somit nicht nur starr und gerade aufliegt. Dieser Flex soll auf der Rolle noch mehr Tricks ermöglichen. Das Board gibt es im Set mit Korkrolle ab 179 Euro, Kunden können dabei aus unterschiedlichen Design-Aufdrucken wählen. Und falls das Training mit der Korkrolle auf Dauer zu langweilig werden sollte, kann zusätzlich zum Costaboard noch die NLG Sphere, ein Gummiball für 19,95 Euro dazubestellt werden. Das Brett bewegt sich damit nicht nur in zwei, sondern in ALLE Richtungen – Nervenkitzel vorprogrammiert!



Balance Board von BoarderKING

  • Balance-Board-Set inkl. Korkrolle und Bodenschutzmatte
  • Belastbar bis zu 120 Kg
  • Oben Farbdruck mit Griptape (viele Design-Varianten)
  • Mit Stoppern vorn und hinten für mehr Sicherheit

Das Balance Board von BoarderKING ist mit Stoppern ausgestattet, die es verhindern, aus Versehen über die Enden hinauszurollen – und somit ideal für Anfänger geeignet. Das Board ist stabil und mit einer rutschfesten Oberfläche vielseitig einsetzbar. Auch geübte Balance Boarder werden mit dem Brett ihre Freude haben. Das Board gibt es im Set mit Korkrolle und Schutzmatte für den Boden in manchen Varianten bereits für unter 100 Euro. Bei der Korkrolle können Sie aus zwei verschiedenen Längen wählen.

Balance Board Surfer Wave von Decathlon

  • Set inkl. Rolle aus Gummi
  • Belastbar bis zu 120 Kg
  • Breites Brett in Surfboard-Shape
  • Rutschfeste Oberfläche und Stopper an der Unterseite

Auch das Balance Board von Decathlon hat eine Surfboard-Shape mit zusätzlicher Kerbe unten, ist allerdings etwas breiter als das Costaboard. Auch hier ist im Set eine Rolle enthalten, diese besteht aber aus Gummi. Für eine sichere Benutzung hat es an beiden Enden Sockel sowie eine rutschfeste Oberfläche und ist somit sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet.

Für wen sind Balance Boards geeignet?

In Zeiten von Quarantäne und #stayathome war die Gefahr groß, zur Couchpotato zu mutieren. Alternativen mussten deshalb her, um den Körper in Schuss zu halten. In dieser Zeit haben Balance Boards einen regelrechten Boom erlebt. Doch kann sich denn jeder einfach auf das Wackelbrett stellen und loslegen? Generell eignen sich Balance Boards für alle Menschen, die keine großen körperlichen Einschränkungen haben und sich beim Sport gern kreativ ausleben möchten. Einen großen Vorteil haben dabei „Board-Sportler“, wie Surfer, Skateboarder, Wakeboarder oder Snowboarder, da sie das Gefühl kennen, auf einem Brett die Balance zu halten.

Frau auf Balance Board
Beim Benutzen der Balance Boards am besten erst einmal langsam anfangen und auf der Rolle hin und her bewegen. © BoarderKING

Doch bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und auch Balance lässt sich mit ein wenig Übung schnell erlernen. Balance Boards sind deshalb für jeden geeignet, der Abwechslung zu den typischen YouTube-Workout-Videos sucht und wieder mehr Spaß beim Training haben möchte. Sowohl Erwachsene als auch Kinder können sich auf den Boards ausprobieren. Vor allem zu Beginn ist aber Vorsicht geboten, und beim ersten Austesten sollte definitiv ein Stuhl oder eine andere Person zum Festhalten danebenstehen.

Nicht nur Muskelgruppen werden trainiert – Patience is king

Balance Boards lassen sich vielfältig und effektiv einsetzen, um verschiedene Muskelgruppen sowie Motorik und Koordination zu trainieren. Während des Trainings wird nicht nur der Gleichgewichtssinn geschult, sondern vor allem die Tiefenmuskulatur beansprucht. Je nach Übung kann die Muskulatur in Beinen, Füßen, Rumpf, Armen und Bauch trainiert werden – Balance Boards sind somit echte Allrounder.



Doch nicht nur die Muskeln profitieren vom Training: Durch das Erlernen von Übungen wird immer wieder der Prozess des Scheiterns und erneuten Ausprobierens wiederholt. Nur wer dran bleibt und so lange weiter übt, bis der Trick gestanden ist, wird mit dem unbeschreiblichen Gefühl des Erfolgs belohnt. Also: bloß nicht die Geduld verlieren, denn Aufgeben ist keine Option!

Tricks & Übungen für Balance Boards

Von einfachen Gleichgewichts- und Koordinationsübungen bis hin zu schwierigen und komplexen Fitnessmoves – es gibt eine Vielzahl an Tricks, die sich mit Balance Boards erlernen lassen. Nachfolgend ein paar Tricks für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis:

Rookie-Tricks:

  1. Hop On: auf das Balance Board springen
  2. One Foot Out: in die Kniebeuge gehen, das Board mit einem Fuß und einer Hand halten und das andere Bein nach vorn ausstrecken
  3. Knee Down: die Vorderseite des Körpers zur Boardspitze ausrichten und ein Knie nach unten auf das Balance Board bringen
Mann auf Balance Board: Trick für Anfänger
Der Anfänger-Trick “One Foot Out” auf dem Balance Board. © Unsplash

Advanced Tricks:

  1. Hippie Jump: mit beiden Füßen gleichzeitig hochspringen – erst niedrig, dann immer höher
  2. Body Varial: springen, eine 180-Grad-Drehung in der Luft machen und wieder auf dem Brett landen
  3. Shove it: das Board mit den Füßen auf der Rolle um 180 Grad drehen

Pro-Tricks:

  1. Caveman Flip: das Balance Board aus der Hand auf die Rolle werfen, sodass es sich in der Luft dreht, gleichzeitig hochspringen und auf dem Brett und auf der Rolle landen
  2. Ollie: klassischer Sprung mit Board (wie beim Skateboarding)
  3. Shift: das Board mit den Füßen auf der Rolle um 180 Grad drehen, gleichzeitig hochspringen und – sobald das Board gedreht ist – wieder landen

Fazit

Balance Boards bieten unendliche Möglichkeiten für Tricks und sind optimal für das Work-out in den eigenen vier Wänden. Mit ein wenig Übung lassen sich bereits nach kurzer Zeit Fortschritte feststellen, die zurecht stolz machen. Für Menschen, die ihren Körper trainieren möchten und dabei äußere und innere Balance finden wollen, sind die Bretter die perfekte Wahl.

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