Die Tinder-App auf einem Smartphone.
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Tinder will für mehr Vertrauen auf der hauseigenen Verkupplungs-Plattform sorgen. In den nächsten Monaten soll die genaue Identität der Nutzer ein Teil des Profils werden. Wie und wann die Maßnahme startet ist nicht bekannt und für jedes Land gibt es unterschiedliche Anforderungen.

Zunächst auf freiwilliger Basis

Tinder erklärt die geplanten Schritte zur Identitätsüberprüfung mit den gestiegenen Anforderungen an die Dating-Plattform. Bisherige Maßnahmen, die in dieser Richtung unternommen wurden, waren selbst dem Anbieter bei Weitem nicht genug. “Stört Dich das?” oder der Videochat von Angesicht zu Angesicht sind in heutigen Zeiten auch nur die Spitze des Eisbergs. Aus diesem Grund möchte Tinder nachbessern und die genaue Offenlegung der persönlichen Daten integrieren – zunächst allerdings nur auf “freiwilliger Basis”. Ob es dabei bleibt hängt auch von den gesetzlichen Bestimmungen des Landes ab. Daran orientiert sich ebenfalls die Art der Daten-Preisgabe, in Deutschland ist also fest damit zu rechnen, dass ein Personalausweis notwendig ist.



Neue Erkenntnisse für Tinder

Mit den neugewonnen Informationen möchte der Anbieter zusätzliche Erkenntnisse im Bereich der Nutzung gewinnen. Rauschen die User in Scharen davon oder bewirkt die Maßnahme das genaue Gegenteil? Zudem möchte Tinder laut eigener Aussage mehr “authentische Matches” möglich machen und letztlich dafür sorgen, dass “so viele Menschen wie möglich auf Tinder verifiziert sind.” Die neue Identitätsüberprüfung ist für japanische Nutzer ein alter Hut, schon seit 2019 ist es im Land der aufgehenden Sonne Pflicht, seine genaue Identität preiszugeben. Ganz egal, wie die neuen Anforderungen von den Nutzern der Plattform angenommen werden, einsame Haustiere brauchen sich keine Sorgen um die eigene Identität zu machen.