Damit bestätigen sich die Gerüchte, dass der Rollout des Upgrades auf bereits heute im Einsatz befindliche Windows 10-Geräte erst später beginnen und sich wahrscheinlich über die erste Hälfte des Jahres 2022 erstrecken wird. Sprich: Vorrangig wird Microsoft zunächst neue PCs in diesem Jahr mit Windows 11 bestücken und erst im nächsten Schwung alle anderen in Form eines kostenlosen Updates für Windows 10-Nutzer. In diesem Fall erscheint auf dem Bildschirm automatisch eine Meldung, dass das Upgrade nun zur Installation bereitstehe. Alternativ lässt sich auch in den „Einstellungen“ unter „Update und Sicherheit“ nachschauen. Wer früher umsteigen will, müsste Windows 11 also manuell installieren. Das ist allerdings nicht so schwer. Wenn es so weit ist, zeigt IMTEST Ihnen, wie es funktioniert. 

Windows 11 Widgets
Schick, aber gewöhnungsbedürftig: Das neue Design von Windows 11 samt der neuen Widgets. Quelle: IMTEST

Windows 11: Was sind „berechtigte“ Geräte?

Microsoft spricht rund um Windows 11-Upgrade stets von „berichtigten“ Geräten. Was das bedeutet? Nicht mehr und nicht weniger, als dass der Computer die Mindestanforderungen unterstützt. Der Haken: Die Systemvoraussetzungen sind beim neuen Betriebssystem definitiv höher als bei Windows 10. Das hat unter anderem mit den Sicherheitsfunktionen zu tun. Daran gab es viel Kritik, auf die Microsoft reagiert hat. Im Grunde bleibt es allerdings dabei, dass Microsoft an den bisherigen Mindestanforderungen festhält. Bedeutet:

•            64-bit Zwei-Kern-Prozessor

•            1 Ghz CPU-Taktfrequenz

•            64 GB freier Speicherplatz

•            4 GB Arbeitsspeicher

Es gibt aber eine Reihe von Prozessoren, die nun doch unterstützt werden. Dazu zählen einige Intel-Prozessoren der 7. Generation (Intel Core X-series, Xeon W-series) sowie der Intel Core 7820HQ, der zum Beispiel im Surface Studio 2 zum Einsatz kommt. PCs auf Basis des der Zen-1-CPUs von AMD bleiben aber beispielsweise weiter außen vor. Es zwar Tricks, um Windows 11 auf älteren AMD-Systemen zu installieren, aber dadurch steige laut Microsoft die Gefahr von Abstürzen um „52 Prozent“. Zudem seien inkompatible Systeme, auf denen Windows 11 manuell installiert wird, laut Microsoft nicht für Windows-Updates berechtigt.

PC Health Check-Meldung
Dieser Computer ist augenscheinlich in der Lage, Windows 11 auszuführen. Credits: IMTEST

PC Health Check-App wieder verfügbar

Ob Windows 11 auch auf Ihrem Computer läuft, können Sie leicht mit dem Programm „PC Integritätsprüfung“ ( PC Health Check) herausfinden. Einfach installieren, starten und auf „Jetzt überprüfen“ klicken. Idealer Weise erscheint dann die Meldung „Windows 11 kann auf diesem PC ausgeführt werden“.  Zwischenzeitlich hatte Microsoft den Download der App gestoppt, nun soll sie in Kürze wieder zur Verfügung stehen.