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IO Hawk Legacy: Neuer Hochleistungs-Elektroroller

Legacy heißt der neue E-Scooter von IO Hawk. Dank luftgefüllter Offroad-Reifen fühlt er sich auf jedem Untergrund wohl. IMTEST stellt ihn vor.

Drei E-Scooter von IO Hawk, Modellname Legency nebeneinander
© IO Hawk

Legacy heißt der neue Hochleistungs-Elektroroller von IO Hawk. Damit bringen die Krefelder einen weiteren spitzigen E-Scooter auf den Markt, womit sie E-Bike-Herstellern Konkurrenz machen wollen. Denn ähnlich wie Elektro-Falträder lässt sich dieser E-Scooter schnell zusammenklappen und im Auto oder auch in Bus und Bahn mitnehmen. Dank eines patentierten Dreifachverriegelungs-Vorbaumechanismus soll dies mit wenigen Handgriffen möglich sein. Mit einem stolzen Preis von 1.949 Euro für Vorbesteller beziehungsweise einer unverbindlichen Preisempfehlung von 2.099 Euro liegt der Legacy gegenüber anderen E-Scootern allerdings im oberen Preissegment. Ein Elektro-Klapprad bekommt man je nach Modell für einen ähnlichen Preis.

E-Scooter für Offroad-Abenteuer

Egal ob glatter Asphalt, Schotter, holprige Waldböden oder Kies – dank der luftgefüllten 10-Zoll-Offroad-Reifen fühlt sich der Legacy laut Hersteller auf jedem Untergrund wohl. IO Hawk beschreibt das Fahrgefühl wie ein stets sachte schaukelndes Boot, denn durch eine Spring-R-Federungstechnologie (Kombination aus hydraulischer Federung und traditionellen Schwingen) sollen jegliche Unebenheiten ausgeglichen werden.

Für hohe Reichweiten sollen ein 500-Watt-Powermotor und eine 25 Ampere-Stunden-Batterie sorgen. Laut IO Hawk können damit Wege von bis zu 120 Kilometern zurückgelegt werden. Im Vergleich zu den Klapp- und Kompakträdern, die IMTEST bereits getestet hat, läge der E-Scooter hier deutlich vorne.


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Auch im Herbst sicher unterwegs

Damit man mit dem E-Scooter Legacy auch im Herbst sicher unterwegs ist, wurde er mit hydraulischen Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad und elektronischem ABS ausgestattet. Das soll verhindern, dass der Scooter bei starken Bremsmanövern ausbricht. Für gute Sichtbarkeit in der Dämmerung oder an nebligen Tagen sorgen unter anderem Blinker von Kellermann, die die hellsten legalen Blinker in Europa sein sollen.

Drei E-Scooter des Modells Legency, Detailaufnahme vom Vorderrad
Der neue Hochleistungs-Elektroroller Legacy von IO Hawk verspricht dank Federung und Luftreifen auch auf unebenen Gelände jede Menge Fahrspaß. © IO Hawk

Ein Farbdisplay informiert den Fahrer über die Geschwindigkeit, Fahrtzeit, zurückgelegte Strecke, Gesamtkilometer, Batterie-Status und vieles mehr. Da der E-Scooter über zwei Ladebuchsen verfügt, kann man ihn über zwei Netzteile gleichzeitig aufladen. Laut IO Hawk halbiert sich dadurch die Ladezeit von 12 auf sechs Stunden. Ein NFC (Near Field Communication)-Schlüsselsperrsystem schützt den elektrischen Tretroller vor Diebstahl.



E-Klapprad oder E-Scooter?

Ob man nun zum Pendeln oder als Reisebegleiter lieber ein E-Klapprad oder einen E-Scooter bevorzugt, ist sicher Geschmackssache. Allerdings kann man sich auf einem Fahrrad immerhin noch etwas sportlich betätigen. Was außerdem für ein Fahrrad spricht: E-Scooter müssen versichert sein. Zudem befürworten Experten die Verschärfung von Haftungsregeln.

Schaut man sich andersrum das Video zum neuen E-Scooter Legacy an, verspricht dieser jede Menge Fahrspaß. Wobei zu erwähnen ist, dass Fahrer derartige Manöver nur auf dafür gekennzeichneten Strecken machen sollten.


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