Mega schick und heiß begehrt. Ähnlich wie Apple mit dem iPhone löst offensichtlich auch der niederländische Fahrradhersteller VanMoof einen regelrechten Hype aus. Nur eben bei den City-E-Bikes. Seine neuesten Modelle, das S5 und A5 stehen kurz vor der Auslieferung und werden von den Menschen, die sie vorbestellt haben, sehnsüchtig erwartet. Das schlichte Design, die ausgefeilte Technik und ein fairer Preis sind sicherlich nur einige der Argumente, die die E-Bikes so attraktiv machen. IMTEST hatte bereits die Möglichkeit, die neuen VanMoof-Modelle in für einen ersten Test zu fahren.

VanMoof-Alternativen im Überblick

Doch es gibt noch weitere Hersteller, die optisch ähnliche City-E-Bikes mit ebenso hochwertigen Komponenten und teils schmalerem Preis anbieten. IMTEST stellt hier die größten VanMoof-Konkurrenten vor. Einige konnten von der Redaktion auch bereits vollständig getestet oder zumindest für einen ersten Eindruck auch schon gefahren werden.


VanMoof S5 & A5: Der erste Test der S3-Nachfolger mit schlanker Optik

Seit dem 22. August 2022 stehen das VanMoof S5 und A5 für erste Testfahrten bereit. IMTEST ist die City-E-Bikes bereits gefahren und nennt die Details.


Update vom 08. September 2022: Rakede Boost von Bonvelo – auch ohne “E” fahrbar

E-Bike Rakede Boost von Bonvelo
© Bonvelo

Aus Hamburg kommt dieses stylische E-Bike namens Rakede Boost, dem man wie seinen Mitkonkurrenten das “E” gar nicht ansieht. Laut Hersteller Bonvelo wird auf unnötigen Schnickschnack verzichtet. Das bedeutet, dass der Fahrradfahrer hier kein empfindliches, im Rahmen integriertes Display findet und auch eine Bedienung über ein Smartphone gibt es nicht. Der Hinterradnaben-Motor bietet fünf Unterstützungsstufen, wobei man diese auch komplett deaktivieren kann. Bei einem angegebenen Gewicht von nur 14 Kilogramm muss der Fahrer beim Treten dann vermutlich auch gar nicht mehr so viel Kraft aufwenden.

Aktuell ist das Rakede Boost in einem Sommer Special für 1.749 Euro (statt 1.999 Euro) im Angebot. Zudem gibt Bonvelo an, dass das E-Bike sofort lieferbar ist.

Tenways CGO 800S: Premium Perfomance

E-Bike Tenway CGO 800S in der Totalen
Das Tenways CGO 800S wird als Tiefeinsteiger-Modell in drei Farben angeboten. © IMTEST

Das E-Bike CGO 800S von Tenways ist, wie der Hersteller es selbst beschreibt, ein Premium-Performance-E-Bike mit aufrechter Geometrie. Für 1.899 Euro gibt es dieses Fahrrad mit Carbon-Riemen, Mivice Hinterradnaben-Motor und fünf Unterstützungsstufen. Das E-Bike ist in den Farben Midnight Black, Pebble Grey und Sky Blu verfügbar und eignet sich besonders für Menschen mit einer Körpergröße von 155 – 190 Zentimetern. Laut Tenways ist das Fahrrad verfügbar und innerhalb von zehn Tagen lieferbar.



E-Bikes C4 ST und C4 von Cowboy: Bereits getestet

Der belgische Fahrrad-Hersteller Cowboy bietet mit seinen aktuellen E-Bikes C4 und C4 ST sowohl ein Tiefeinsteiger-Modell als auch eines mit Diamant-Rahmen an. Das C4 mit dem Diamant-Rahmen kommt optisch dem VanMoof S5 schon sehr nahe. Sein größter offensichtlicher Unterschied ist jedoch der entnehmbare Akku. In Kombination mit dem Hinterradnaben-Motor (45 Newtonmeter) kommen die Fahrerenden im Reichweiten-Test (“R200”) von IMTEST etwas kurze 30 Kilometer mit einer Akkuladung weit. Geschwindigkeits- und Drehmomentsensoren passen die Leistung an die eigene Fahrt an. Aktuell kosten beide Modelle 2.790 Euro. Laut Cowboy sind sie innerhalb von zehn Tagen (C4) beziehungsweise 20 Tagen (C4 ST) lieferbar.



Strøm City M 2.0 und City W: E-Bike made in Denmark

E-bike von Strøm vor einer Graffitiwand, daneben steht ein Mann
Die E-Bikes von Strøm sollen bei jetziger Bestellung im Frühjahr 2023 ausgeliefert werden. © Strøm

Aus Dänemark kommt der Hersteller Strøm mit seinen E-Bikes City M 2.0 (Diamant-Rahmen) und dem City W (Tiefereinsteiger). Die beiden Modelle unterscheiden sich aber nicht nur im Rahmen. Auch einige Komponenten sind unterschiedlich. So hat das City W beispielsweise eine Drei-Gang-Nabenschaltung. Während das City M 2.0 eine Sieben-Gang-Kettenschaltung verbaut hat. Nicht ganz so elegant wie bei den anderen E-Bikes sind hier die Kabel nicht im Inneren des Rahmens versteckt. Sie führen nämlich außen entlang. Der Motor ist ein von Strøm entwickeltes Modell, der Akku kommt von Samsung. Laut Hersteller schafft man damit eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern. Das City W kann aktuell für 1.429 Euro vorbestellt werden und soll im Frühjahr 2023 ausgeliefert werden. Das City M 2.0 ist bei gleichen Lieferzeiten 100 Euro teurer.



BirdBike: VanMoof als Vorbild?

E-Bike von BirdBike
Der Akku vom BirdBike ist herausnehmbar und kann somit in der Wohnung geladen werden. © BirdBike

Bird kennen die meisten Großstadtbewohner sicherlich von Sharing-Angeboten. Ihre E-Scooter und E-Bikes stehen an vielen Ecken zum Mieten. Doch dieses Modell kann man auch kaufen. Auf den ersten Blick sieht es übrigens aus wie ein etwas zu dick geratenes VanMoof. Es ist in den drei Farben Gravity Grey, Starling Blue und Stealth Black für 1.999 Euro verfügbar. Ausgestattet ist es mit einem Hinterradnaben-Motor von Bafang und einem herausnehmbaren 346 Wattstunden-Akku. Zudem gibt es eine Sieben-Gang-Schaltung von Shimano. Laut Hersteller hat es damit eine Reichweite von etwa 60-100 Kilometern. Interessant: BirdBike selbst bietet das Rad nicht im eigenen Onlineshop zum Kauf an. Interessenten werden an nahegelegene Händler gemäß einer Standortsuche verwiesen.



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