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72 E-Bikes im großen Test-Special

So behalten Sie den Überblick mit den 72 besten E-Bikes im großen Test von IMTEST.

Wie sagte angeblich einst John F. Kennedy: “Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.” Das finden offensichtlich auch die Deutschen. Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) belief sich der Fahrradbestand 2021 auf 81 Millionen Stück. Bei 83 Millionen Einwohnern heißt das, dass fast jeder ein Zweirad besitzt. Das Fahrrad rückt immer mehr in den Fokus als alternatives und umweltfreundliches Verkehrsmittel. Dabei sind gerade die elektrisch unterstütze Modelle hoch im Kommen. Der E-Bike-Bestand in der deutschen Bevölkerung liegt bei aktuell 8,5 Millionen, Tendenz steigend. Allein 2021 wurden laut ZIV 2 Millionen E-Bikes in Deutschland verkauft. IMTEST nennt die wichtigsten Fakten rund ums Bike – mit und ohne E-Unterstützung. Zudem finden Sie die Tests zu den besten 72 E-Bikes im großen Test-Überblick.

E-Lastenräder liegen im Trend

E-Cargobike Load4 60 von Riese & Müller
© Riese & Müller

Mit elektrisch unterstützten Lastenrädern, auch E-Cargo-Bikes genannt, lassen sich Kinder zur Kita oder Grundschule bringen oder Großeinkäufe erledigen. E-Cargo-Bikes sind gleichzeitig Spiegelbild der Mobilitätswende, denn sie können in oft Fahrten mit dem Auto ersetzen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Modellen sowohl mit zwei als auch mit drei Rädern und unterschiedlichsten Ausstattungsformen. Die Transport-Bikes liegen im Trend und sind aus dem Bild der Städte kaum mehr wegzudenken. IMTEST hat fünf aktuelle Modelle im Labor und im Alltag auf der Straße getestet.



Mann fährt E-Bike in der Stadt
© Harley Davidson

2021 waren 43 Prozent der verkauften Fahrräder E-Bikes

IMTEST hat sich beim Zweirad-Industrie-Verband nach dem Status quo bezüglich Marktanteils und Lieferengpässen erkundigt. Als Branchenverband vertritt er rund 100 Mitgliedsunternehmen. Einmal im Jahr erhebt der ZIV Wirtschaftsdaten der deutschen Fahrradindustrie, gibt Ausblick auf die Trends und die Zukunft des Marktes.

“E-Bikes bzw. Pedelecs sind inzwischen ein zentraler Bestandteil der Fahrradmobilität und ein wesentlicher Wachstumstreiber im Fahrradmarkt. Im Jahr 2021 waren 43% der in Deutschland verkauften Räder E-Bikes. Wir rechnen damit, dass ihr Marktanteil mittelfristig bei 50% liegen wird. 
Zudem haben sich E-Bikes in allen Modellgruppen etabliert und werden vielseitig in Alltag und Freizeit eingesetzt. Sie haben ein großes Potenzial, um mehr Verkehr vom Auto auf das Rad zu verlagern und sind besonders für Pendelnde attraktiv.” 

Anke Schäffner, Leiterin Politik & Interessenvertretung Zweirad-Industrie-Verband e.V.


E-Bike als Verkehrsmittel immer beliebter

Bei immer mehr Menschen findet derzeit ein Umdenken statt. Gesunde, ökonomische und ökologisch verträgliche Fortbewegung stehen für sie im Vordergrund. Das E-Bike wird zum “Must Have” für viele Menschen. Nicht nur, wenn es um das Thema Verkehrswende geht.

Und auch wenn Deutschland in puncto Infrastruktur noch hinter den Niederlanden oder Dänemark herhinkt, gibt es auch hierzulande schon eine Vielzahl an Fahrradstraßen, Fahrradparkhäuser und Radschnellwegen sowie Pop-Up-Bikelines. Dass E-Bikes an dieser Entwicklung großen Anteil haben, liegt auf der Hand.



“E-Bikes sind aus verschiedenen Gründen sehr beliebt: Sie erweitern den Bewegungsradius der Fahrerinnen und Fahrer, ihre Nutzung macht Spaß und lässt Menschen nicht verschwitzt im Büro ankommen. Anstiege oder Gegenwind sind keine Hindernisse mehr für eine Radtour. Sie machen das Radfahren etwas leichter, sodass auch weniger fitte Menschen oder Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen Spaß am Radfahren haben können. Es gibt inzwischen eine große Modellvielfalt, sodass für jeden etwas dabei ist vom E-Cityrad, über E-MTB bis hin zu einer Vielzahl an E-Lastenrädern. E-Bikes sind das ideale Verkehrsmittel sowohl für die Alltagswege als auch für die Freizeit. 
Dass sie rechtlich dem Fahrrad gleichgestellt sind, ist zudem ein wesentlicher Grund ihres Erfolges.” 

Anke Schäffner, Leiterin Politik & Interessenvertretung Zweirad-Industrie-Verband e.V.


Das E-Lastenfahrrad R500E Langtail von Decatholn in Fahrt: Eine junge Frau ist damit in der Stadt unterwegs.
© Decathlon

Kunden müssen weiterhin längere Lieferzeiten in Kauf nehmen

Anke Schäffner sagt weiter, dass mit Beginn der Pandemie die (ohnehin wachsende) Nachfrage nach E-Bikes noch einmal deutlich gestiegen sei. Goldene Zeiten für alle Fahrradhersteller, sollte man meinen. Aber aufgrund von Lockdowns auf der ganzen Welt und unterbrochenen Lieferketten hat auch die Fahrradbranche die Lieferschwierigkeiten zu spüren bekommen.



“Auch wenn die Händler ihre Lager im vergangenen Jahr wieder gut füllen konnten, so bleibt die Liefersituation weiterhin angespannt. Denn es gibt nach wie vor Störungen in den Lieferketten, nicht nur aufgrund von Corona, sondern seit einigen Wochen nun auch wegen des Krieges in der Ukraine. Hinzu kommen steigende Rohstoff-, Energie- und Transportkosten, die der Branche zu schaffen machen. Wir gehen davon aus, dass die Situation auch in den kommenden Monaten schwierig bleiben wird. Unsere Mitgliedsunternehmen haben in den vergangenen Monaten allerdings große Flexibilität und Agilität bewiesen, um auf diese schwierige Situation zu reagieren. Und so muss niemand gänzlich ohne Fahrrad / E-Bike dastehen. Allerdings müssen sich Kundinnen und Kunden auf etwas längere Lieferzeiten einstellen und ggf. flexibel sein bei der Suche, d. h. bei mehreren Händlern schauen und evtl. auf ein anderes Modell zurückgreifen.” 

Anke Schäffner, Leiterin Politik & Interessenvertretung Zweirad-Industrie-Verband e.V.


E-Bike-Fahrer mit bepackten Rad auf staubiger Piste unterwegs
© Patrick Hendry/Unsplash

Update vom 01. Juli 2022: Top-E-Gravelbikes im Test

Gravelbikes (“Schotterräder”) sind sozusagen Rennräder mit dickeren Profilreifen. Ihre Einsatzfeld ist vielfältig. Sie fühlen sich sowohl auf der Straße wohl, als auch auf Waldwegen, Schotter und im hügeligen Gelände. Die meisten Modelle sind darauf ausgelegt, dass man mit ihnen auch mehrtägige Radreisen unternehmen kann. Als E-Gravelbike bringen sie vor allem jede Menge Fahrspaß. Im jüngsten Test hat IMTEST fünf Spitzenmodelle verglichen.



Vorjahresmodelle auch jetzt noch hoch im Kurs

Wer sich für ein E-Bike interessiert, muss eventuell in Kauf nehmen, dass er sein Lieblingsrad (noch nicht) bekommt. Oder er greift auf ein Modell aus dem Jahr 2021 zurück. IMTEST hat eine Übersicht von acht Vorjahresmodellen erstellt, die auch jetzt mit Sicherheit noch Spaß machen und 2022er-E-Bikes in nichts nachstehen.



Vielleicht hat man auch Glück und wird bei den aktuellen Modellen fündig. Ob City-, Mountain- oder Trekkingbike, je nach Wunsch oder Einsatzzweck gibt es trotz der Herausforderungen eine große Bandbreite. Und auch für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.

IMTEST gibt eine Übersicht aller bislang getesteten E-Bike-Modelle, davon viele aus dem Jahr 2022, wie diese City-E-Bikes.

Frau fährt in der Stadt mit einem E-Bike
© IMTEST

Zehn stylische City-E-Bikes

Man nennt sie Urban-, City- oder Inkognito-E-Bikes, aber eines ist ihnen gemeinsam: Ihre elektrische Unterstützung ist (meist) in der Rahmenkonstruktion versteckt. Sie sind für zum Beispiel Berufspendler ausgelegt, die eher kürzere Strecken zurücklegen.



Zehn E-Trekkingbikes für jede Gelegenheit

E-Trekkingbikes sind sozusagen die Eier legende Wollmilchsau. Sie können ein bisschen Offroad, mögen die City und auch auf langen Touren machen sie eine gute Figur.



Easy-Going im Gelände: Fünf E-Mountainbikes im Vergleich

Gerade Elektro-Mountainbikes erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie bringen Menschen ins Gebirge, die sonst eher nicht dort mit dem Rad fahren würden. Daher wurden sie von “echten” Mountainbikern anfangs belächelt, nun sind die E-Mountainbikes bei allen Fahrern aber richtig angekommen.



Klein & praktisch: Fünf Kompakt- und Falt-E-Bikes

Sie sind ideale Wegbegleiter für Berufspendler oder für (Camping-) Urlaube. Ob alle fünf Modelle gleichermaßen einfach zu klappen und bedienen sind, hat IMTEST im Labor- und Praxistest herausgefunden.



Fünf schicke Pedelecs ohne Mittelstange

Bequem und einfach praktisch sind diese fünf E-Bikes ohne Mittelstange. Sie sind ebenso für die Stadt als auch für lange Touren ausgelegt und können natürlich auch von Männern gefahren werden.



Die zehn besten E-Bikes aus dem Jahr 2020 (teilweise immer noch erhältlich)

Worauf konnten sich Fahrradfans 2020 freuen? IMTEST zeigt zehn E-Bikes, darunter besonders komfortable Pedelecs, auch SUV oder Crossover-E-Bike genannt, sowie beliebte City- und Trekkingräder für Männer und Frauen.



Welche Lastenräder gibt es?

Wer Kinder und Einkäufe mit dem E-Bike transportieren oder sogar gänzlich auf ein Auto verzichten möchte, für den sind E-Lastenräder eine perfekte Wahl.



Fünf XXL-Bikes für schwere Fahrer

Kleine Menschen haben die Möglichkeit, auf E-Bikes mit niedriger Rahmengröße zurückzugreifen. Für große und etwas kräftigere Menschen sind elektrische XXL-Bikes eine perfekte Wahl, also Räder mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 170 Kilogramm oder mehr. So lässt sich neben dem Fahrer noch jede Menge Gepäck mitnehmen.



Die attraktivsten Mietrad-Angebote

Wer erstmal in Ruhe ein E-Bike testen möchte oder es nur für einen kürzeren Zeitraum braucht, etwa im Urlaub, für den bietet es sich an, ein Fahrrad zu mieten. Je nach Leihzeitraum gibt es verschiedene Möglichkeiten, die IMTEST zusammengetragen hat.



Besondere E-Bikes im Einzeltest

Neben den Vergleichstest und Ratgebern hat IMTEST besondere E-Bikes im Einzeltest unter die Lupe genommen. Darunter unter anderem ein Hybrid-Bike aus Lasten- und XXL-Bike, ein stylisches, schlankes City-E-Bike und sogar ein Kindermountainbike mit elektrischer Unterstützung.







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