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Cargo-E-Bikes: Diese 5 Modelle kommen 2024

Clever verstaut, voll bepackt: Die neuesten Cargo-E-Bikes.

Mann fährt mit einem Cargo-E-Bike über einen Platz, ein kleines Kind fährt vor ihm mit einem Laufrad
© Tenways

Cargo-E-Bikes gehören zu den aktuellen Trendsettern unter den elektrisch unterstützen Fahrrädern. Egal ob Kinder, Hunde oder volle Einkaufstaschen, alles passt in oder an diese praktischen Räder. Auf der Eurobike, der führenden Plattform des Bike- und Future Mobility-Universums, wurden die Modelle für die Saison 2024 vorgestellt, die ersten sind jetzt käuflich. Die fünf besten fasst IMTEST hier zusammen.

Tenways Cargo One: Das E-Lastenrad für Preisbewusste

Ab jetzt ist das Lasten-E-Bike Cargo One von Tenways für 4.999 Euro verfügbar. Damit möchte das niederländische Unternehmen einen breiten Kundenkreis ansprechen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich durchaus sehen lassen.

  • Mann auf einem schwarzen Cargo-E-Bike
  • Nahaufnahme Motor E-Bike
  • NAhaufnahme Gepäckfläche an CArgo-E-Bike
  • Productshot schwarzes Cargo-E-Bike
  • Nahaufnahme Kindersitze in Transportwanne von Cargo-E-Bike
  • Nahaufnahme Schaltnabe von Cargo-E-Bike

Ausgestattet ist das Lastenrad mit einem M600-Mittelmotor von Bafang, der mit seinen angegebenen 120 Newtonmetern speziell auf die Unterstützung von Cargobikes ausgelegt ist. Zwei 500 Wattstunden Akkus, die stufenlosen Nabenschaltung von Enviolo, hydraulische 4-Kolben-Scheibenbremsen von Tektro sowie ein Carbonriemen vervollständigen das Line-Up.

Die Transportbox hat ein Fassungsvermögen von 800 Liter, sodass zwei Kinder hier problemlos Platz finden. Die 5-Punkt-Gurte können aber auch bei Bedarf ohne Werkzeug entfernt werden. Zum leichteren Hereinklettern in die Box gibt es im Bodenbereich eine Aussparung, die das Kind sozusagen als Trittstufe nutzen kann. Serienmäßig gehört ein Regenschutz zur Ausstattung. Besonders smart: Am vorderen Ende der Box ist ein Tagfahrlicht bündig eingelassen, das auf Knopfdruck zum Blinker wird.

Ca Go CS: Gepäck auf zwei Ebenen verteilt

Das Cargo-E-Bike namens CS soll laut Hersteller Ca Go die Lücke zwischen City-E-Bike und E-Lastenrad schließen. Dabei ist es ein echter Blickfang. Im Hinterteil kompakt, im Vorderteil lässt sich das Gepäck auf zwei Ebenen stapeln.

Der Vorteil der Konstruktion: Durch die untere Ladefläche hat das Rad auch unbeladen einen tiefen Schwerpunkt, was ihm beim Fahren eine gute Stabilität geben soll. Bis zu 30 Kilogramm an Gewicht lässt die untere Plattform laut Hersteller zu. Hinzu kommen 18 Kilogramm, mit der eine optionale Box für den Frontgepäckträger beladen werden kann. Weitere 27 Kilogramm dürfen auf dem Heck-Gepäckträger mitgenommen werden.

  • Nahaufnahmen Rahmen mit Akku am E-Cargobike von Ca Go
  • Nahaufnahme kleine Tasche am Cargobike von Ca Go
  • Nahaufnahme Gepäckträger am E-Cargobike von Ca Go
  • Nahaufnahme Lenker am E-Carbobike von Ca Go
  • Nahaufnahme Gepäcktasche am E-Cargobike von Ca Go

Für die elektrische Unterstützung sorgt ein Bosch-Motor der Cargo Line mit starken 85 Newtonmetern sowie der dazugehörige Akku mit 545 Wattstunden Leistung. Dank der Unterstützungsstufe „Auto“ passt sich die Unterstützung bei der Fahrt automatisch an die Gegebenheiten wie Steigungen oder Gegenwind an. Zusätzlich soll die Hill-Hold-Funktion das Zurück- oder Bergabrollen in Anstiegen verhindern.

Das CS Cargo-E-Bike gibt es in den drei Ausstattungsvarianten CS100, CS150 und CS200. Während alle drei Lastenräder über den gleichen Motor und Akku verfügen, unterscheiden sie sich beispielsweise bezüglich der Schaltung und ob ein Display vorhanden ist. Preislich starten sie ab 5.590 Euro (CS100), 5.990 Euro (CS150) und 6.490 Euro (CS200).

Kompaktes Cargo-E-Bike Centurion Vario 960i

Schlanke Optik, aber ein zulässiges Gesamtgewicht von 180 Kilogramm. Das Centurion Vario 960i hat es in sich. Egal ob der Radfahrer zwei Kinder im Kindersitz, ein Kind auf dem Sitzbrett oder Kisten und Taschen mitnehmen möchte, das Vario 960i bietet unzählige Möglichkeiten.

  • Centurion E-bike Vario R960i auf einem Messestand
  • Nahaufnahme Motor E-bike
  • Nahaufnahme Gepäckträger mit Boxen und Taschen von Lastenrad
  • Nahaufnahme E-bike Lenker mit Frontgepäckträger

Antrieben wird das E-Bike dabei vom Bosch Cargo Line Motor mit 85 Newtonmetern, der Akku hat eine Leistung von angegebenen 625 Wattstunden. Während Centurion bei den Scheibenbremsen auf Shimano setzt, kommt für die Kettenschaltung Sram zum Einsatz. Laut Hersteller ist für den kleinen Packesel auch schon einiges an Zubehör inklusive. Der Front- und Heckgepäckträger, ein Taschenset von Vaude, bestehend insgesamt aus vier Taschen, ein Polsterset für den hinteren Gepäckträger, Expander für den Frongepäckträger, klappbare Fußrasten, Transportbügel und das Trittbrett-Set geben dem Nutzer ein umfangreiches Setup.

Mit einem Preis von 5.899 Euro reiht das Vario 960i im guten Mittelfeld zwischen anderen kompakten Cargo-E-Bikes und E-Lastenrädern mit Wanne ein.



Kleines E-Bike von i:SY wird zum Lastenrad

Die Kompakträder von i:SY sind total beliebt und in den Städten mit ihren bunten Farben allgegenwärtig. Nun gehen die Kölner einen Schritt weiter und bringen in ihrem besonderen Style ein Cargo-E-Bike namens Cargo N3.8 ZR auf den Markt. Dieses soll in zwei Versionen erscheinen, wobei der Unterschied in der Länge der Ladefläche liegt. Beim Cargo N3.8 ZR misst diese 40 Zentimeter, beim Cargo N3.8 ZR Maxi sind es 60 Zentimeter.

Trotz seiner kompakten Maße soll sich das E-Bike an Menschen mit einer Körpergröße von 1,50 Meter bis 1,95 Meter richten, das zulässige Gesamtgewicht soll 200 Kilogramm betragen. i:SY selbst sagt über sein erstes Cargo-E-Bike, dass sich auch Lastenrad-Neulinge sofort damit zurechtfinden sollen. Das bei der Eurobike präsentierte Modell hatte eine Schiebetür, die Kinder zwar von außen, jedoch nicht von innen öffnen können. So hat der Nachwuchs die Möglichkeit, ohne großes Rumklettern bequem in den Korb einzusteigen.

Als Motor kommt das Modell Cargo Line mit 85 Newtonmeter von Bosch zum Einsatz, der Akku hat eine Kapazität von 545 Wattstunden. Für einen angenehmen Fahrkomfort sorgt zudem die stufenlose Nabenschaltung von Enviolo. Der Preis für das kleinere Modell soll bei 5.499 Euro beginnen, für das große Variante bei 5.599 Euro.

Chike Kids: Mit zwei Fronträder sicher um die Kurve

Die Cargo-E-Bikes von Chike sind ein echter Hingucker, denn anders als viele Konkurrenten setzt das Kölner Unternehmen auf ein Konzept, dass ihre E-Bikes mit zwei Fronträdern kommen. Dank Neigetechnik lenken beide parallel in Kurven mit und verleihen damit ein sicheres Fahrgefühl und eine hohe Wendigkeit selbst in engen Passagen.

  • Frau fährt auf E-Bike von Chike
  • E-Bike von Chike, Nahaufnahme Ladeboxen
  • E-Bike von Chike von der Seite
  • E-Bike von Chike, Nahaufnahme Neigetechnik
  • E-Bike von Chike von vorne

Davon konnte IMTEST sich auf der Eurobike direkt selbst einen Eindruck verschaffen. Die erste Anfahrt fühlte sich noch ein wenig wackelig an, danach gewöhnt man sich schnell an diese besondere Technik. Mit einer Art Feststellbremsen kann der Fahrer zum Parken die Neigetechnik blockieren, sodass das Rad auch keinen Ständer braucht. Eine Art “Handbremse” verhindert ungewolltes Wegrollen. Dadurch, dass das Hinterteil recht leicht ist, kann man das E-Bike unkompliziert rangieren, indem man es einfach hochhebt und dreht. Das ist mit kaum einem anderen Lastenrad möglich.



Angetrieben wird das Chike von dem Steps E6100 CRG E-Bike System von Shimano, das in Kombination mit der elektronisch geschalteten Inter 5E Di2 Nabenschaltung, ebenfalls von Shimano, immer für den richtigen Tritt sorgt. Hinzu kommt ein Gates-Carbonriemen, der besonders wartungsarm ist. Das Besondere bei den Cargo-E-Bikes von Chike: Sind die Kinder für die Kabine zu groß, kann man das Rad umgerüstet und beispielsweise mit einer Gepäckbox bestückt werden. Der Preis für das Modell mit Kinderkabine liegt bei 6.999 Euro.


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