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Preiserhöhung bei VanMoof S5 & A5: Ab sofort 500 Euro teurer

Die neuen E-Bikes von VanMoof können in einigen europäischen Großstädten schon Probe gefahren werden. Privatkunden müssen unterdessen noch auf ihr neues Fahrrad warten und teurer wird es auch.

VanMoof hat bereits vor Längerem seine neue E-Bike-Riege um das S5 und das A5 vorgestellt. Sie unterscheiden sich von den Vorgänger-Modellen S3 und X3. Die S5-Variante ist genau wie das S3 für Menschen ab 1,65 Meter und die A5-Variante für kleinere Personen (ab 1,55 Meter) gedacht. Mit dem A5 wird nun erstmals ein VanMoof-Modell mit Trapez-Rahmen im Handel geben. Dank der schrägen Mittelstange gelingt der Aufstieg auf das 25-km/h-Pedelec dann deutlich einfacher.

Allerdings teilte VanMoof jüngst seinen Kunden mit, dass es aufgrund von Materialmangel zu Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen E-Bikes kommt. Wie der offizielle Twitter-Account von VanMoof nun mitteilte, dürfte sich aber zusätzlicher Ärger für potentielle S5- und A5-Käufer abzeichnen. IMTEST nennt weitere Details.



Update vom 1. Oktober 2022: Saftige Preiserhöhung für die neuen VanMoof-E-Bikes angekündigt.

Das eine Preiserhöhung für Käufer der neuen VanMoof-E-Bikes S5 und A5 ins Haus steht, erfuhr IMTEST bereits am 22. August 2022 in Berlin. Während die Redaktion die Bikes erstmals in Deutschland testen konnten, verrieten VanMoof-Mitarbeiter (siehe dazu auch das Testvideo der neuen VanMoofs von IMTEST), dass der bis dato geltende Preis von 2.489 Euro für S5 und A5 bald Geschichte sein dürfte. Zu recht, wie sich mit dem heutigen Tag herausstellte.

Screenshot von offiziellem Twitter-Account von VanMoof mit den neuen Preisen. für VanMoof S5 und A5. Unter anderm werden die Bikes in Europa ab sofort 2.989 Euro kosten.
© Titter, VanMoof, IMTEST

Denn über seinen offiziellen Twitter-Account (@VanMooferNews) hat der niederländische E-Bike-Hersteller jetzt die neuen Preise für A5 und S5 veröffentlicht. Für Kunden aus Europa bedeutet das, dass sie fortan statt 2.489 Euro für eines der begehrten City-E-Bikes 2.989 Euro bezahlen müssen. Ein stattlicher Preisanstieg um 500 Euro. Ob es aber dabei bleibt, dürfte zumindest angezweifelt werden. Fällt die aktuelle Preiserhöhung doch genau in eine Zeit, da die ersten Besteller seit Monaten immer noch auf die Auslieferung ihres VanMoof-E-Bikes warten. Wer nicht so lange auf sein neues City-E-Bike warten möchte, kann sich im folgenden Artikel über teils deutlich günstigere und auch bereits verfügbare Alternative informieren.



Update vom 20. September 2022: Privatkunden müssen längere Wartezeiten für S5 und A5 in Kauf nehmen

Selbst wer schnell war und bereits im Frühjahr ein neues VanMoof-Modell vorreserviert hatte, muss sich nun weiter gedulden, bis er das E-Bike wirklich sein Eigen nennen kann. Wie IMTEST von VanMoof erfuhr, kommt es aktuell zu Verzögerungen von bis zu 30 Tagen aufgrund von Materialmangel.

Ein Problem, mit dem viele E-Bike-Hersteller nach wie vor zu kämpfen haben, denn die Liefersituation bezüglich Chips und Komponenten, die aus Asien kommen, ist immer noch angespannt. Dem entgegen steht eine extrem hohe Nachfrage nach E-Bikes, der Boom auf die elektrisch unterstützten Räder ist ungebrochen. Experten rechnen damit, dass sich die Lage erst zum Ende des nächsten Jahres wieder normalisiert haben könnte.



Update vom 22. August: Erster Test des VanMoof S5 und A5 in Berlin

Noch sind die VanMoof-Neuheiten aber rar gesät: IMTEST konnte immerhin in Berlin eines der ersten VanMoof S5 in Deutschland sowie sein Tiefeinsteiger-Pendant A5 bereits testen. Alles über die neuen S5-Variante, die genau wie das S3 für Menschen ab 1,65 Meter gedacht ist und über das A5 (ab 1,55 Meter) mit Trapez-Rahmen lesen Sie hier. IMTEST nennt zudem alle weiteren Daten sowie die ersten Testeindrücke zur E-City-Bike-Neuheit. 



Update vom 15. August 2022: In Berlin und Amsterdam sind Testfahrten möglich

Ab sofort können beide neuen Räder, S5 und A5, in Berlin und Amsterdam zur probegefahren werden. Weitere Städte sollen im August folgen. Geplant sind in Deutschland zunächst noch Hamburg und Münster. Über die Händlersuche auf der deutschen VanMoof-Seite soll sich dann herausfinden lassen, wo jeweils Testfahrten möglich sind.

Update vom 4. August 2022: VanMoof lädt New Yorker zu Spritztouren ein

Die Auslieferung der neuen VanMoof-Modelle hakt immer noch, aber laut eines Posts der Niederländer auf Instragram können sich offensichtlich die Menschen in New York schon bald freuen. Denn hier hängen Plakate von VanMoof, die zu einer Testfahrt einladen. „Take a joyride“, also „Mach eine Spritztour“ ist dort zu lesen. Kunden, die in Deutschland eines der beiden neuen Modelle bestellt haben, müssen sich nach wie vor gedulden.  

Plakat von VanMoof mit dem Schriftzug: Take a joyride
VanMoof lädt die Menschen in New York zu einer Spritztour seiner neuen E-Bike-Modelle ein. © VanMoof

Update vom 30. Juni 2022: Auslieferung der S5- und A5-Modelle verzögert sich

Eigentlich sollte die Auslieferung der heiß-erwarteten VanMoof-Modelle A5 und S5 an die ersten Kunden bereits in diesen Tagen erfolgt sein, aber die Niederländer lassen auf sich warten. Auch im Flagship-Store in der Hamburger Innenstadt sind die neuen E-Bikes noch nicht in Sicht. Es wird vermutet, dass auch VanMoof von den Folgen des letzten Corona-bedingten Lockdowns in China betroffen war. Hier standen viele Firmen, auch Fahrradzulieferer, komplett still, sodass es weltweit zu Lieferstopps beziehungsweise Verzögerungen gekommen ist.



Update vom 09. Mai 2022: VanMoof kündigt neue E-Bikes für 2022 an

Wenn man an VanMoof denkt, hat man sofort die stylischen City-E-Bikes im Kopf, die schon fast so einen Kult-Status wie das iPhone haben. Für Pendelfahrten in der Stadt ist das Bike einfach ein klasse Begleiter. Jetzt sind weitere Daten rund um das S5 und das A5 bekannt geworden. IMTEST hat alles Wissenswerte zu den Bikes für Sie zusammengetragen:

  • 250W Vorderradnabenmotor mit 68 Newtonmeter (Nm) Drehmomentleistung
  • Dreigang-Automatikgetriebe
  • Leistungsstarke 47V-Batterie mit einer Kapazität von 463 Wh
  • Aufladung von 0 auf 100 Prozent in 6:30 Stunden
  • Optionale Telefonhalterung mit SP Connect
  • 5V-USB-C-Buchse zum Laden von Handys
  • Preis: 2.498 Euro

Feinere Optik, mehr Funktionen

Auf den ersten Blick ist das neue VanMoof S5 seinem Vorgänger gar nicht mal so unähnlich, allerdings kommt es deutlich weniger bollerig rüber. Das Gesamtbild wirkt also etwas schlanker und homogener. Die zahlreichen Verbesserungen finden sich allerdings im Detail: Am Lenker gibt es nun eine Smartphone-Halterung mit integrierter Ladefunktion, die etwas schwammig wirkenden Knöpfe, die beim S3 zur Aktivierung des Boost-Modus (rechts) oder zum Klingeln dienten, sind nun ebenfalls wertiger und feiner. Zusätzlich sind LED-Lampen vor den Griffen platziert, um bestimmte Funktionalitäten anzuzeigen.



Es ist anzunehmen, dass diese beispielsweise rot blinken, sollte die Diebstahlfunktion des E-Bikes aktiviert werden. Die Einheit zum Aufladen, die auch den Lautsprecher beherbergt, ist nun etwas weiter in die Mitte der oberen Querstange gerückt. Soweit man es von den Bildern erahnen kann, hat sich bei der Sattelstange wieder der ungewöhnliche Umfang von 3,9 Millimetern durchgesetzt. Möchten Sie also auf einen anderen Sattel umsatteln, ist das kein einfaches Unterfangen.

Das Van Moof S5 und A5 nebeneinander
Das S5 und das etwas kleiner geratene A5 sind die neuen E-Bikes von VanMoof. © Van Moof
Eine im Lenker verbaute LED beim Van Moof S5
Im Lenker ist nun eine LED integriert, die bestimmte Betriebszustände anzeigt. © Van Moof

Neuer Motor, neues Kick-Lock

Der Elektromotor ist beim S5 und dem kleineren Tiefeinsteiger A5 abermals an der Vorderradnabe montiert und verfügt mit einer Leistung von 250W über die gleichen Werte. Bei der Betätigung des Boost-Buttons reisst das kleine Maschinchen allerdings nun mit 68 statt wie vorher 65 Newtonmeter am Fahrrad und sorgt so für den beliebten Geschwindigkeitsschub. Laut VanMoof wurde auch das Kick-Lock einer Überarbeitung unterzogen, für schnelle Sicherheit, wenn kein Schloss zur Hand ist, also immer noch die erste Wahl.



So sind die neuen Modelle eher konsequente Modellpflege, die meisten Features sind auch schon beim Vorgänger zu finden. Das kommuniziert auch der Preis, der mit 2.498 Euro nur minimal über den Anschaffungskosten für das S3 und X3 liegt. Ein entnehmbarer Akku und eine Vorderlampe, die mit der Lenkrichtung koaliert, wären allerdings wünschenswert gewesen. Weitere Informationen über verfügbare Farben oder genaue Lieferzeiten liegen noch nicht vor. Natürlich können interessierte Nutzer davon ausgehen, dass es auch bei den neuen E-Bikes von VanMoof zu erheblichen Verfügbarkeitsproblemen kommen wird.